Ehemänner sind Hochrisiko-Spekulanten

Schauen wir uns mal an welches Risiko Ehemänner eingehen. Das Risiko geschieden zu werden liegt bei 50%, Tendenz steigend. Vor allem wenn man länger verheiratet war, so ca. 10 Jahre und mehr, muss praktisch immer der Ex-Mann der Ex-Frau lebenslang Unterhalt bezahlen. Das führt bei den meisten Gering- bis Normalverdienern dazu, dass sie den Rest ihres Lebens auf keinen grünen Zweig mehr kommen. Während der Ehe hat der Mann in der Regel eh schon fast alles bezahlt, nach der Scheidung hat er oft nicht mal genug zum Leben übrig.

Falls Kinder da sind wird’s noch schlimmer, selbst bei mittleren bis guten Einkommen bleibt meist nicht mal genug für den eigenen Urlaub übrig, geschweige denn für irgendwelche Luxusausgaben. Da fast immer die Ex-Frau – per order de Familiengericht – die Kinder bekommt, sieht man diese eher selten, wenn überhaupt. Daraus folgen dann die bei Alleinerziehenden typischen Probleme der Kinder, die der Vater dann finanziell noch zusätzlich ausbügeln soll. Ein Grauen ohne Ende.

Schauen wir uns mal einen „normalen“ Aktienspekulanten an. Er kauft und verkauft Aktien, oft basierend auf „Tips“ vom Anlageberater. Mal verliert er, mal gewinnt er. Wenn er keine Ahnung hat hält sich sein Gewinn eher in Grenzen und meist verzinst er seine Investition etwa in Höhe der Inflationsrate. Am Ende hat er nichts gewonnen. Etwas schlauere Ahnungslose kaufen einen Dividendenfonds und erwirtschaften 3 bis 7 % oberhalb der Inflationsrate per annum.

Hochrisiko-Spekulanten dagegen, schließen praktisch immer nur Wetten ab. Optionsscheine, Währungs-Spekulation, Hochfrequenzhandel usw. Da kann man Gewinne im 2 bis 3 stelligen Prozentbereich machen, und zwar in Minuten, Stunden oder Tagen. Mal gewinnt er, mal verliert er (manchmal auch alles), es ist wie beim Roulette – rot oder schwarz.

Der Ehemann zahlt so gut wie immer für seine Frau. Selbst freie Kost und Logis kosten schon Geld, womit sich die meisten Frauen aber nicht zufrieden geben. Dann muss der Alte noch den Urlaub, die Freizeit und oft noch mindestens einen Kleinwagen für die Holde berappen. Das sind schon mal mindestens 500 EUR im Monat, meist aber über das Doppelte. Wenn er Durchschnitts-Verdiener ist (knapp 2.000 EUR netto im Monat) kosten sie oft 60% und ihm bleibt 40%, so ungefähr das Existenzminimum. Wenn er geschieden ist, bleibt dieses Verhältnis oft genau so erhalten, er lebt weiter am Existenzminimum.

Für 1.200 EUR im Monat könnte er sich fast täglich bei einer Professionellen ‘entspannen’ lassen, oder jedes Wochenende gepflegt im Erotikclub die Puppen tanzen lassen.

Er könnte die Kohle auch wie ein „normaler“ Spekulant anlegen und wenn er sich nicht zu dumm anstellt in 25 Jahren in die ewige Rente gehen. (siehe hier)

Hochrisiko-Spekulanten und Roulette Spieler haben eine 50:50 Chance, wie der Ehemann. Bei beiden verteilt sich das Glück oder Pech wie bei der Gaußverteilung; ganz wenige haben ganz toll Glück bzw. Pech, bei den meisten kommt nicht viel bei raus. Entschuldigung, ich habe mich geirrt. Der letzte Satz gilt leider nicht. Die Hälfte aller Glücksspieler (Ehe/Roulette/Spekulant) verlieren Haus und Hof und zahlen oft den Rest ihres Lebens für ihre Verirrungen. Von der zweiten Hälfte verlieren, bis auf wenige, alle ziemlich viel Geld. Die wenigen Gewinner sind oft unbekannt.

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