Wann sich Gesellschaften nachhaltig ändern

In diesem Artikel versuche ich zu umreißen, wie Technologien, nicht Ideologien die Gesellschaften verändert haben und dies auch in Zukunft tun werden. Heute wird viel darüber geschwätzt wie wir unser Verhalten, unsere moralischen Ansichten und unser Bewusstsein anpassen sollen/müssen um eine gerechte und friedliche Gesellschaft zu ermöglichen. Diese Ideen sind nicht zukunftsfähig und sogar schädlich. Sie führen eventuell zu kurzfristigen Änderungen, welche aber meist bald wieder revidiert werden und selten einige Generationen überstehen. Große Technologie-Sprünge ändern Gesellschaften jedoch nachhaltig.

Die Jäger und Sammler Gesellschaft

Jäger und Sammler konnten keine Kapitalisten werden, einfach deshalb weil sie keine Möglichkeit hatten etwas dauerhaft zu lagern. Ihre Nahrungsmittel sind in kurzer Zeit verrottet, genauso wie ihre Hütten. Manche werden hierarchisch, sogar tyrannisch gewesen sein, zumindest waren sie zeitweise territorial. Wenn die Nahrung ausging mussten sie weiter ziehen, d.h. alle Vermögenswerte mussten auf dem Buckel zum nächsten Lager geschleppt werden. In der Regel waren es kleine Stämme, bzw. Großfamilien, in denen jeder der laufen konnte gebraucht wurde um zu jagen, zur Verteidigung, zum Sammeln von Nahrung, zum Bau der Hütten, usw. Es brachte keinen Vorteil, den der unglücklicherweise gerade mal keinen Hasen gefangen hatte, verhungern zu lassen. Es ist vielmehr wahrscheinlich, dass sie alles geteilt haben. Guckst Du: Horden, Wildbeuter

Obwohl der Beweis dass diese Gesellschaften egalitär waren praktisch unmöglich ist – die entsprechenden Bücher darüber sind mehr Spekulation als Forschung – , macht diese Sichtweise mehr Sinn als die Annahme sie wären strikt hierarchisch gewesen. Eine kleine Gruppen inmitten der Wildnis hätte wohl nicht überlebt, wenn sie ihre Nahrung nicht geteilt hätten.

Es wird angenommen, dass die Männer die Jäger und die Frauen die Sammler waren. Diese Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern wurde auch bei den wenigen noch existierenden Steinzeit-Stämmen beobachtet. Oft war der Arbeitsaufwand für das Sammeln höher als für das Jagen. Trotzdem war das Fleisch das die Jäger nach Hause brachten wertvoller als die gesammelten Getreide, Bohnen, usw. Wir wissen heute, dass einige Nährstoffe die nur in Fleisch, Fisch und Eiern enthalten sind für die Entwicklung des Gehirns ausschlaggebend sind.

In dieser Periode der Menschheit waren Männer genauso wie Frauen die ‘Arbeitstiere’, obwohl Männer oft die gefährlicheren Aufgaben hatten.

Die Agrar-Gesellschaften

Guns,Germs and Steel – von Jared Diamond ist wahrscheinlich das wichtigste Buch über die Entwicklung der Zivilisationen. Er beschreibt wie in einigen Regionen der Welt die Menschen anfingen ihre Nahrungsmittel selbst anzubauen, also Landwirtschaft entwickelten. Sie züchteten bestimmte Pflanzen und zähmten Nutztiere. Die Erfindung der Getreidespeicher erlaubte es, unabhängig von den Jahreszeiten, einen Nahrungsüberschuss aufzubewahren. Das Ganze hat vor grob 10.000 Jahren im ‘Fruchtbaren Halbmond’ des mittleren Ostens (heute Irak, Syrien, Israel) angefangen.

Jene, die das Glück hatten in einer Region zu leben (Europa, Asien, Nord-Afrika) in der nahrhafte Gräser (Weizen, Gerste) verfügbar waren und effizient angebaut werden konnten, und wo zähmbare Nutztiere (Ochsen, Schafe, Ziegen) lebten, konnten es sich leisten, dass einige Leute nicht den ganzen Tag mit der Nahrungsproduktion beschäftigt wurden, sondern anderes tun konnten. Je größer die Nahrungsüberschüsse, desto mehr Spezialisten konnten sich herausbilden. Spezialisten, die den Pflug entwickelten, den Schmelzofen, stabile Häuser, usw.

Hunderte von Menschen fingen an am selben Ort zu leben, anstatt in Großfamilien durch die Welt zu ziehen. Damit änderte sich die Gesellschaft. Es ist nicht wirklich bekannt, wie tausende von umherziehenden Gruppen in der Welt organisiert waren; ob der Stärkste oder der Schlaueste der Clanchef war oder etwa die Mutter mit den meisten Kindern. In den kleinen landwirtschaftlichen Dörfern mussten sich hunderte von Leuten irgendwie organisieren. Das ging nicht mehr auf Basis der Großfamilie, dafür mussten neue Strukturen geschaffen werden. Es entstand eine Feudal-Gesellschaft, basierend auf Landbesitz und dessen Überwachung und Begrenzung. Die Spezialisten entwickelten neue Waffen und die Schrift, womit auch Wissen gespeichert werden konnte.

Wie konnten die Ägypter so viel Energie in den Bau von Tempeln und Pyramiden investieren? Die Maya taten das auch. Europäer und Araber bauten Tempel, Moscheen und Kirchen. Offensichtlich hatten die alle das Glück in einer Region zu leben die riesige Nahrungsüberschüsse ermöglichte. Genug Nahrung um Künstler, Erfinder und Soldaten durchzufüttern. Neue Technologien wurden vorwiegend für die Landwirtschaft, den Hausbau und Waffen entwickelt. Letzteres nutzten die Europäer dann um andere Teile der Welt zu erobern, wie z.B. Amerika und Teile von Asien und Afrika.

Die Männer waren immer noch die ‘Arbeitstiere’, die ihre Felder mit Ochsen und Pferden pflügten. Sie waren weiterhin zuhause bei ihren Familien, mit Ausnahme der Soldaten und Eroberer. Die Hausarbeit war sicherlich auch kein Zuckerschlecken – alles in Handarbeit.

Die Industrie-Gesellschaft

Die industrielle Revolution begann im 18. Jahrhundert in England, wo zuvor, im 17. Jahrhundert eine Agrar-Revolution (Fruchtwechsel) stattfand. Die landwirtschaftliche Produktion wuchs schneller als die Bevölkerung. Deshalb konnten sich wiederum noch mehr Leute mit technischen Verbesserungen beschäftigen.

Robert E. Lucas Jr. behauptet, dass bis zum 18. Jahrhundert das pro Kopf Einkommen in allen Gesellschaften bei circa 400 bis 800 USD pro Jahr stagnierte (basierend auf dem US Dollar im Jahre 1985).

https://www.minneapolisfed.org/publications/the-region/the-industrial-revolution-past-and-future

Zitate (übersetzt):

[…] Zwischen dem Jahr 0 und 1750 wuchs die Weltbevölkerung von ca. 160 Millionen auf ungefähr 700 Millionen (eine Vervierfachung in 1750 Jahren). Angenommen das pro Kopf Einkommen blieb stabil, hat sich also die gesamte Produktion vervierfacht. Das wäre ohne wesentliche technische Fortschritte nicht möglich gewesen. Aber im Gegensatz zu unserer modernen Gesellschaft, hat sich dieses Wachstum in Agrar-Gesellschaften in einem Wachstum der Bevölkerung niedergeschlagen, nicht in einer Verbesserung der Lebensverhältnisse. Das Bevölkerungswachstum einer solchen Gesellschaft folgt der Malthusgleichung, d.h. das pro Kopf Einkommen bleibt bei 600 USD pro Jahr, unabhängig von Produktivitätssteigerungen.

Wie aber konnten diese traditionellen Gesellschaften diese großartigen Leistungen vollbringen, also die der klassischen Zivilisationen in Griechenland, Rom, China und Indien? Natürlich lebte nicht jedermann in diesen Gesellschaften von 600 USD im Jahr. Die Beantwortung der Frage liefert das Wissen, welche Rolle der Reichtum der Grundbesitzer gespielt hat, welche 30 bis 40% der Erträge aus der Landwirtschaft eingesammelt haben. Eine Nation mit 10 Millionen Menschen die pro Kopf 600 USD p.a. verdienen hat ein Bruttosozialprodukt von 6 Milliarden USD. 30% davon sind 1,8 Milliarden. So viel Geld in den Händen einer kleinen Elite ermöglichte denen ein üppiges Leben sowie den Bau eindrucksvoller Tempel und die Unterstützung von Künstlern und Intellektuellen. Wie aus der Geschichte bekannt, war es traditionellen Agrar-Gesellschaften möglich imposante Zivilisationen zu unterhalten. Was sie aber nie geschafft haben, war die Lebensumstände der breiten Masse zu verbessern.

Aber wie konnte die Lebenssituation der einfachen Leute durch die Industrialisierung so erheblich verbessert werden? Aus welchen Gründen auch immer, entschieden sich die Leute lieber ihre neuen Reichtümer zu genießen als immer mehr Kinder zu haben. In vielen hochindustrialisierten Ländern sehen wir heute sogar die Bevölkerung schrumpfen, während sie in landwirtschaftlich geprägten Ländern (Teile von Asien und Afrika) weiterhin wächst.

[…] Das Neue das um 1800 passierte, was das moderne Zeitalter von den vorhergehenden unterscheidet, ist nicht nur der technische Wandel alleine, sondern dass nach einiger Zeit die technologischen Verbesserungen nicht mehr 1 zu 1 in entsprechendes Wachstum der Bevölkerung umgemünzt wurden. Das heißt, die industrielle Revolution ist eng verbunden mit einem Geburtenrückgang, auch bekannt als demografische Transformation.

Die Leute in den industrialisierten Ländern wollten also ihren neu gewonnenen Reichtum nicht in eine größere Familie investieren, sondern eher in die Ausbildung ihrer Kinder. Spätestens zum Ende der Kolonialzeit wurde klar, dass es keine neuen Länder mehr zum Besiedeln gibt – zumindest nicht wenn man nicht bereit war die Urbevölkerung auszulöschen. Die Produktivitätssprünge im Ackerbau und der Viehzucht führten auch zu niedrigeren Preisen; d.h. mehr Land hatte gar keinen großen Vorteil mehr. Man konnte durch die Erlernung eines Berufs viel mehr Geld verdienen. Humankapital wurde viel wichtiger als große Ländereien.

[…] Die große Steigerung des Wohlstands von hunderten von Millionen Menschen der letzten 200 Jahre seit der industriellen Revolution, kann aber keineswegs einer Umverteilung von den Reichen auf die Armen zugeschrieben werden.

Wie nicht anders zu erwarten streicht Herr Lucas (m.A.) heraus, dass Sozialismus oder Kommunismus nicht dazu beiträgt das Leben der Menschen auf der Welt zu verbessern. Beginnend mit der industriellen Revolution hatten die Arbeiter die kein Land besaßen nun die Möglichkeit in einer Fabrik zu arbeiten, anstatt auf dem Feld oder im Stall. Die Fabrikarbeit hielt Männer aber den ganzen Tag von ihren Familien fern. Einzelne Handwerker hatten kaum noch Chancen gegen die billigen, industriell hergestellten Waren. Nachdem nun das Erreichen von Wohlstand nicht mehr vom Landbesitz abhing, entstand eine Klasse der Gebildeten. Technologen, leitende Angestellte usw. bildeten eine Mittelklasse. Die vormals ländliche Gesellschaft wurde eine Stadtgesellschaft, und möglicherweise haben die beengten Wohnverhältnisse in den Produktionszentren mit zur Entscheidung für kleinere Familien beigetragen. Der Kapitalismus ersetzte den Feudalismus und die Kapitalisten wurden die neue herrschende Klasse. Die Schere zwischen den Eigentümern und den Arbeitern ging immer weiter auseinander. Heutzutage kann ein einzelner Kapitalist mehr besitzen als ein ganzes Land mit einer Millionen-Bevölkerung.

Die Organisation der Gesellschaften

Die Art und Weise wie sich Gesellschaften organisiert haben und regiert wurden hat sich mit der Zeit erheblich geändert. In einem Stamm von Jägern und Sammlern, waren wohl die besten Jäger und die besten Wald-Bauern am angesehensten. Die mit den größten Familien haben wahrscheinlich dominiert. Wenn ein Stammesfürst dumme Entscheidungen traf, wurde er wahrscheinlich hinterrücks umgebracht oder zum Teufel gejagt, ansonsten hat der Stamm nicht überlebt. Feudalherren, sowie die übergeordneten Strukturen (große Landgebiete mit Königen) sind wohl ausschließlich durch militärische Eroberung zustande gekommen. Die stärksten Krieger sind demjenigen gefolgt, der erfolgreiche militärische Strategien erfand, damit sie Kämpfe mit minimalen Verlusten gewinnen konnten. Das war notwendig, da eine bäuerliche Gesellschaft an ihr Land gebunden war und wilde Horden oder Einwanderer vertreiben musste. Außerdem mussten sie weitere Ländereien besetzen, sobald ihre Äcker die wachsende Bevölkerung nicht mehr ernähren konnten. Die Industriellen aber mussten einen politischen Bund mit den Feudalherren eingehen, zuerst um das Kapital und Land für ihre Fabriken zu erhalten, und dann um ihre Zulieferungen und die Warenverteilung zu sichern. Heutzutage ist Ackerland kaum noch etwas wert, aber die Kapitalisten haben gigantische Reichtümer angehäuft. Die regieren aber nicht selbst, sondern wählen Politiker aus, deren Wahlkampf und Propaganda sie unterstützen um nachher ihre Ziele durchzusetzen.

Jäger und Sammler hatten kein planbares Leben. Sie hingen von der Umwelt und den Jahreszeiten ab, mussten Raubtiere abwehren und hatten auch mal tagelang nichts zu essen. Agrar-Gesellschaften hatten eine viel stabilere Nahrungsversorgung, mussten sich aber mit Streitkräften ausbreiten, was zu ihrer Vernichtung oder ihrer regionalen Dominanz führte. Größere Dominanz führt auch zu größeren Konflikten; entweder wurden Sklaven fremder Völker gefangen oder es wurde eine Unterklasse von Leibeigenen unterdrückt. Das wurde so ähnlich in die Industriegesellschaft übertragen, wo die erfolgreichen Kapitalisten über das Leben ihrer Arbeiter bestimmen. Mit Gewerkschaften und Gesetzen kann man derartige Probleme im Kapitalismus friedlich lösen; Kommunistische Gesellschaften konnten nur durch blutige Aufstände und unter Zwang entstehen und aufrecht erhalten werden (und haben dabei wesentlich weniger erreicht). Kapitalistische Dominanz durch Verdrängungswettbewerb ist allerdings auch harsche Realität und hat u.A. zu zwei Weltkriegen geführt.

In allen Zeiten war die physische Stärke des Mannes gefragt, sowie deren Intelligenz um Werkzeuge und später Maschinen zu verbessern. Hoch industrialisierte Länder haben heute kaum noch Nachfrage für körperlich anstrengende Arbeit. Mit Nahrungsüberschüssen durch effiziente und automatisierte Landwirtschaft, der Nutzung von Elektrizität für kleine und große Maschinen, ist es vielen Frauen ermöglicht worden den ursprünglichen Arbeitsplatz im Haushalt zu verlassen. Doch Erfahrung und Erfindungsreichtum setzt Intelligenz und Praxis voraus. Typischerweise können Frauen die in der Industrie arbeiten dies genauso erreichen wie Männer. Den Männern zu unterstellen, dass sie daran schuld sind wenn die Frauen nicht genauso viel Erfolg haben ist der größte Unfug den Feministen je hervor gebracht haben. Ohne die tägliche und jahrelange Praxis auf Arbeitsplätzen in der Industrie reicht eben die Erfahrung nicht aus und die Erfindungen stellen sich nicht ein. Jemand der Jahre mit Stillen und Wickeln verbracht hat und gerade frisch aus der heimischen Küche auf einem Arbeitsplatz gelandet ist, wird aus dem Stand nicht so einfach mal Führungskraft.

Blick in die Zukunft

Die Herausforderung unserer Gesellschaft ist es die kapitalistischen Dominanzstrukturen zu durchbrechen (die praktisch das feudale Modell in grün sind). So wie es aussieht haben wir Überschüsse wohin man schaut; nicht nur bei der Nahrung sonder bei fast allem. Mangel und Knappheit sind sehr selten geworden. So wie zuvor die Landwirtschaft, wurde die industrielle Produktion immer höher automatisiert. Wir benötigen immer weniger menschliche Arbeitskraft um alles zu produzieren was wir brauchen und wollen. Aber unsere Ideologien sind noch auf dem Stand der alten feudalen, militärisch organisierten Gesellschaften. Die jüngeren Ideologien, wie Marxismus und Feminismus versuchen nur die Machtverhältnisse zu verschieben. Ideologien und Philosophien haben noch nie ein wirkliches Problem gelöst.

Wenn wir uns aber auf den Pfad der Technologie begeben, sind plötzlich Lösungen in Sicht. Wir könnten die Automatisierung noch viel weiter erhöhen und die Ergebnisse für das Wohl der Menschen, anstatt der Hochrüstung einsetzen. Die Grundlagen haben wir schon geschaffen. Heute sehen wir Roboter die herum laufen und mit Menschen reden können, es gibt die ersten 3D-printer, selbstfahrende Autos und Züge, sogar medizinische Operationen via Internet sind schon möglich, usw. Vieles ist in der Entwicklung oder bereits in ersten Anwendungen zu sehen. Man stelle sich mal vor, dass wir in Kürze Roboter haben die praktisch alle Hausarbeit für uns erledigen, einen 3D-Drucker der jedes Teil das wir brauchen zuhause herstellt, ein voll automatisiertes Transport- und Verteilungssystem für Menschen und Waren, intelligente Medizinroboter die unsere physischen Defekte reparieren. Dann hätten wir eigentlich nichts mehr zu tun, oder zumindest nicht mehr viel zu tun um ein angenehmes Leben zu führen. Unsere derzeitigen Ideologien, Philosophien (z.B. „gut ist was Arbeit schafft“ was für ein Schwachsinn) und Machtverhältnisse stehen einem Durchbruch nur im Wege. Das wird Thema eines nächsten Artikels.

 

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