Zurück wohin – Quo vadis Germany?

Frau Anabel Schunke will zurück auf die Straße, Herr Dr. Kustos will nicht zurück zur griechischen Demokratie, bzw. deren Restbestände in der Schweiz und Herr Wolfgang Herles will zur AfM (Alternative für Merkel), einer virtuellen Partei, wie er selbst schreibt.

Bei Frau Schunke sehe ich eine langsame Weiterentwicklung. Ich muss ja auch mal etwas positives über Frauen in meinem Blog von mir geben, nicht dass mir jemand noch Misogynie unterstellt (doppelbreitgrins). Auch wenn mir das nur vereinzelt gelingt, werde ich mir das einfach mal selbst hoch anrechnen – sonst tut’s eh keiner – , wenn ich die bei mir von feministischen Fachleuten diagnostizierte Geisteskrankheit zumindest in Ansätzen bekämpfe. Doch genug der Shitlorderei (wer’s glaubt wird selig).

Frau Schunke hat sich selbst die ‘rote Pille’ verabreicht. Ich denke in diesem Artikel über Väter hat sie recht klar beschrieben was man auf einmal sieht, wenn die rote Pille geschluckt wurde. Trotzdem will sie doch so gerne Feministin sein, oder zumindest emanzipiert oder so, kann aber gar nicht verstehen, dass ihre vermeintlichen Kampfgenossinnen gar nicht für die Freiheit der Frauen einstehen.

Sie schreibt „Wir hadern, zaudern leidenschaftlich gern. Wir sind verunsichert. Nicht nur, was das Kinderkriegen angeht, sondern auch und vor allem politisch.“ und „Da lamentieren wir herum, machen uns (berechtigte) Gedanken über Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das finanzielle Risiko und am Ende sind wir, wenn es ganz schlecht läuft, 45 und leben mit unseren 10 Katzen in einer Singlewohnung.“ Ich bezeichne das als das saure Aufstoßen, welches beim langsamen Verdauungsprozess der ‘roten Pille’ unweigerlich eintritt. Es ist dieses ungläubige Entsetzen das folgt, das Nicht-Wahrhaben-Wollen der Wahrheiten und der Realität, wenn man diese erkennt und sich fragt wie man denn so lange so blöd sein konnte und das vorher nicht sah. Ja, man fühlt sich versucht ganz schnell die ‘blaue Pille’ einzuwerfen, um sich zurück zu beamen in die kuschelige Wohlfühlwelt. Die Zweifel, die man in der feministischen Illusion hatte scheinen um ein Vielfaches mehr zu werden, wenn man den bitteren Geschmack der ‘roten Pille’ nicht los wird.

Emphatisch wie ich nun mal bin (hust) möchte ich Frau Schunke zurufen: „Nur Mut“, auch wenn MGTOW wie ich eine klammheimliche Freude empfinden, wenn Frauen klar wird dass sie bald „the wall“ erreichen. Das Drohbild mit 45 Jahren und 10 Katzen in der Singlewohnung benutzen wir gerne, es ist die moderne Version einer der Stufen der Hölle aus Dantes Inferno. Dann sind wir MGTOW ja noch besonders fies und wollen selbst Red-Pill-Frauen nicht heiraten und keine Kinder mit ihnen. Wir sind halt Abschaum und suhlen uns in unserer Misogynie, oder? Vielleicht sind wir auch nur rational und weigern uns, uns selbst ins Unglück und in lebenslange Sklaverei zu stürzen, so wie Sie es ja selbst in ihrem „Sisyphus bis man zerbricht“ Artikel herausgearbeitet haben.

Während Männern wie mir, einem abgezockten Vater, nur die Wahl bleibt in Sklaverei zu verbleiben oder zu fliehen, stehen Frauen unglaublich mehr Möglichkeiten offen. Frauen können sich einen unwissenden „Besamer“ suchen und die Pille „vergessen“, sie können sich künstlich befruchten lassen und selbst bei einer Adoption haben alleinstehende Frauen viel weniger Probleme als Single-Männer für welche diese Option praktisch fast ausgeschlossen ist. Nicht nur haben Frauen vielfältige Optionen um an ein Kind zu kommen, sie werden auch durch die Gesellschaft, Steuergeschenke, Hilfsorganisationen usw. massiv unterstützt, während Männern in diesem Zusammenhang meist Pädophilie unterstellt wird. Oder Frau wählt die Standard-Option, die seit den 70’ern existiert, einfach irgend einen Blue-Pill-Mann heiraten, Kinder kriegen, Scheidung und abzocken.

Evolutionstheoretisch gesehen verhalten sich Menschen mit niedrigem Durchschnitts-IQ, d.h. die Bio-Deutschen die man nachmittags im Unterschichten TV bewundern kann genauso wie die Kulturbereicherer aus dem arabischen und afrikanischen Raum, viel schlauer als Leute wie wir, die wir über Demographie, Kultur, Politik, Recht usw. nachdenken. Während wir lamentieren, poppen die einfach weiter in ihren Sozialwohnungs-Schlafzimmern. Während wir uns den Arsch aufreißen um uns das nächste iPhone und den nächsten Jahreswagen leisten zu können, lassen die sich ihre Wohnung, ihr Essen und ihre Kinder von unserem Gehalt bezahlen. Das ‘Problem’ löst sich damit von selbst, denn in wenigen Generationen ist unser (high IQ) Erbgut ausgestorben und deren (low IQ) Erbgut hat sich erheblich vermehrt.

Jetzt glauben schlaue Wirtschaftsprofessoren und Sozialwissenschaftler, dass sich das alles von selbst einrenkt, dass irgendwann der Sozialstaat zusammen brechen muss (das ist richtig) und die Bevölkerung sich dann besinnt und wieder zu konservativen Ansichten zurückkehrt (das ist falsch). Warum der letzte Punkt falsch ist kann man einfach daran erkennen, wenn man sich Straßenbilder aus der 3. Welt und insbesondere Schwarzafrika anschaut. Dreck, Gewalt, Krankheiten, Armut. So sehen Gesellschaften mit niedrigem Durchschnitts-IQ rund um die Welt nun mal mehrheitlich aus. Die wenigen Ausnahmen (Ölstaaten) bestätigen die Regel. Wenn ich mir die Slums der 3. Welt anschaue (und ich muss nur wenige 100 Meter laufen um in einem solchen in Asien zu sein) und mir vorstelle, dass das zwangsläufig in Europa auch so kommen wird, dann ist es mir scheißegal ob mich ein dummer Gutmensch jetzt Nazi, Sexist oder sonst was nennt. Deshalb werde ich weiter schreiben was ich denke, bin mir aber bewusst dass ich das nur tun kann weil ich es mir leisten kann. Ich weiß auch dass es nicht viel nützen wird, nicht nur weil es kaum einer liest, sondern weil das Wahl-Nutzvieh in Deutschland das nicht begreifen kann. Vielleicht erreiche ich aber eine handvoll intelligente Deutsche, die sich dann entscheiden den Kampf gegen die Windmühlen der Dummen und ideologisch Verbohrten aufzugeben, die sich zumindest in die Schweiz oder in ein anderes Land welches noch nicht wahnsinnig geworden ist absetzen. Vielleicht will Frau Schunke aber durchhalten; vielleicht bis sie die Knobelbecher der IPD (Islamischen Partei Deutschlands) auf dem Kopfsteinpflaster hört. Die sind schon auf den Straßen, und zwar in absoluter Mehrheit in vielen deutschen Großstädten. Wenn man etwas aus der deutschen Geschichte der Nazizeit lernen kann, dann ist es die Tatsache, dass die intelligenten, vorausschauenden Juden rechtzeitig abgehauen sind.

Das Thema Durchschnitts-IQ bringt mich zum Thema der „direkten Idiotie“ von Herrn Dr. Kustos. Er hat ja recht und ich fühle mich immer mehr wie ein unfreiwilliger Schauspieler des Kinofilms „Idiocracy“. Aber mal ehrlich, warum soll ein Volksentscheid – bei denen i.d.R. eh nur eine Minderheit abstimmen geht – schlimmeres bewirken als so ein halb-garer Maas als Justizkasper oder eine ideologisch durchgerührte Schwesig, ihres Zeichens Ministerin zur Finanzierung jeder SPD nahen Stiftung. Die Medien sind fast ausnahmslos fest in großkapitalistischer Hand, da müssen sich die Eigentümer der blühenden Landschaften keine großen Sorgen machen. Außerdem, wenn die Leute ‘falsch’ abstimmen, wird der ganze Zinnober einfach wiederholt (siehe Irlands Abstimmung über die Lissabon Verträge).

Ich stimme Herrn Kustos zu, dass der Niedergang der westlichen Zivilisation unabwendbar ist. Am Ende des Zusammenbruchs wird eine gnadenlos dumme und verrohte Gesellschaft übrig bleiben. Wie Kustos selbst anmerkt fehlt nun mal die Alternative (zur Demokratie) und da wir alle hoffen, dass wir es nicht mehr erleben müssen, muss es uns auch nicht groß kümmern. Vielleicht werden dann die Kackspritzer eines europäischen Oberscheichs zur Deutung der Gesetzeslage herangezogen, wer weiß.

Rein theoretisch gesehen, können Volksabstimmungen nur zu einer besseren Demokratie führen, wenn die Kultur des Landes so entstanden ist. Das ist in der Schweiz der Fall, war vor Ewigkeiten in Griechenland mal für kurze Zeit der Fall, aber im Rest der Welt und in der Geschichte war die direkte Demokratie bisher ziemlich unpopulär. Ich halte es derzeit nur für ein Feigenblatt der Regierenden; man kann dem Stimmvieh später immer nachweisen: „Ihr habt doch so abgestimmt, selber schuld ihr Deppen.“

Da ich jetzt bei Alternativen angekommen bin, noch ein Wort zu Herrn Herles’ Erfindung einer neuen virtuellen Partei. Man kann jede noch so bescheuerte politische Entscheidung wieder gewaltfrei zurückrudern, außer Krieg und Massen-Einwanderung. Wenn die Blockparteien z.B. Krieg mit Russland befürworten würden und die überwiegende Mehrheit der Wähler wäre gegen einen solchen Krieg, sollten sie dann nicht die einzige Partei wählen, die gegen Krieg ist? Egal wie viele Dumpfbacken in dieser Partei ein Amt bekleiden und egal was die sonst noch für unausgegorene Ideen haben. Das selbe gilt für die Massen-Einwanderung, insbesondere dann, wenn der Familiennachzug genehmigt wird und stattfindet. Was für ein Glück – demographisch gesehen – dass da zu ca. 80% nur Männer kamen. Das bremst den Geburten-Dschihad erst mal aus, aber eben nur bis zum kaum verhinderbaren Massen-Familiennachzug in einigen Jahren. Die Bundestagswahl 2017 wird diesen Punkt endgültig entscheiden.

Der Ruf „Merkel muss weg“ ist ein Anflehen der Bürger an die CDU sich endlich zu besinnen und jemanden ans Ruder zu lassen, der dem Flüchtilanten-Ansturm ein Ende setzt. Viele, viele, mich eingeschlossen, haben ein ungutes Gefühl in der Magengegend, wären wir gezwungen AfD zu wählen, nur weil keine andere Partei diese katastrophale Merkel-Entscheidung zurücknehmen will. Wenn es eine wählbare AfM (Alternative für Merkel) überhaupt geben kann, dann muss diese innerhalb der CDU entstehen. Die Kläffer aus der CSU, die Merkel alle paar Monate mal wieder ans Bein pinkeln und sich dann bei einer Audienz freudestrahlend an selbigem reiben, richten gar nichts aus.

Herr Herles sagt: „Der AfD fehlen Persönlichkeiten aus den akzeptierten Eliten, mit dem sich liberal-konservative Nichtwähler identifizieren könnten. Die Sprache dieser Partei stößt ebenso ab wie ihr rechter Nationalismus.“. Dem ersten Satz stimme ich vollkommen zu, und das ist eben auch der Grund warum die Partei fast nur populistisch und nicht wirklich überzeugend herüberkommt. Das mit der Ablehnung des Nationalismus ist eine spezifisch deutsche ‘Krankheit’. Ich war beruflich und privat in mindestens 30 Ländern. Wenn ich da auf der Straße jemanden frage ob er stolz ist ein Amerikaner, Brasilianer, Thai, Kanadier, Chinese usw. usf. zu sein antworten 9 von 10 Leuten ohne mit der Wimper zu zucken mit „JA“. Alleine die selbe Frage in Deutschland gestellt erzeugt meist nur ein Aufstöhnen und des öfteren die Antwort „Hau ab Du Nazi“. Man darf auf Deutschland anscheinend nur dann stolz sein wenn die Fußball-Nationalmannschaft spielt, und selbst dann fangen ein paar links-grün-feministisch versiffte Politiker und Medienvertreter schon an zu meckern. Ich finde es befremdlich wenn selbst Journalisten wie Herr Herles in die selbe Kerbe schlagen.

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One thought on “Zurück wohin – Quo vadis Germany?

  1. Hammerharte Analyse – aber eine, der man schwerlich widersprechen kann. Im Grunde der Zustandsbericht einer, in sich kaputten Gesellschaft! Deprimierend eigentlich, zusehen zu müssen, wie sich ein ganzes Land herunterwirtschaftet bzw. dazu genudget wird (nudging = anstupsen).

    Und anschließend heißt es dann wieder, wir sollen endlich erwachen.
    Wann denn bitte, wenn nicht endlich und längst überfällig: Hier & Jetzt!

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