Platos Höhlengleichnis wird Realität

Wer das Gleichnis nicht aus der Schule kennt oder schon wieder vergessen hat kann sich hier ein kurzes Video anschauen oder es hier selbst nachlesen.

Zum einen ist es irgendwie lustig anzusehen wie gerade die jungen Hillary Fans in den USA nach dem Wahlergebnis in Tränen ausgebrochen sind und einige tausend von denen Protestmärsche in den liberalen Hochburgen organisieren, zum anderen ist es erschreckend wie schnell diese angeblichen Gutmenschen bereit sind Gewalt anzuwenden, wenn ihre Vorstellungen nicht erfüllt werden. Das Nicht-Wahrhaben-Wollen zieht sich durch die gesamte Landschaft derer die sich immer als jene gesehen und dargestellt haben, welche gebildeter, intelligenter, weltoffener, demokratischer, toleranter, usw., im großen und ganzen einfach besser sind als die angeblichen Dumpfbacken (rednecks), die so rückständig religiös und nicht akademisch geweiht sind.

Die Feministinnen, social justice warrior und anderen „Gutmenschen“ können sich ernsthaft nicht erklären, dass die manifeste Realität ganz anders sein kann als sie es bisher immer wahrgenommen haben. Obwohl die Leute angeblich der Presse und anderen Medien nicht vertrauen die Wahrheit zu berichten, haben sie ja trotzdem alles geglaubt was die Propaganda-Mühlen von ABS, CNN, MSNBC etc. in den letzten Monaten und Jahren ausgespuckt haben. Praktisch alle Wahlprognosen waren sich einig und noch am Wahltag haben alle gesagt und geglaubt, dass H. Clinton die Wahl gewinnt; man stritt sich höchstens darüber wie viel Vorsprung sie haben wird. Fast alle „Journalisten“ haben all das auch fortwährend nachgeplappert und wiederholt. Einzelne Reporter, die anderer Ansicht waren wurden zu hinterwäldlerischen Deppen erklärt, die keine Ahnung von gar nichts haben und wohl bald ihren Job verlieren werden.

Vor allem aber in den Hochschulen ist das große Heulen und Zähneklappern ausgebrochen. Das nicht nur unter den dauer-indoktrinierten Studenten, sondern vor allem auch im sogenannten Lehrkörper. Diese „Geisteswissenschaftler“, die jahre- und jahrzehntelang ihren Schülern dem Marxismus entlehnte Glaubenslehren eingeimpft haben, sagen jetzt Klausuren ab und wollen abwarten bis sich ihre weltentrückten Studenten wieder beruhigt haben. Die Ideologie-Lehrer wollen ja ihre Kundschaft nicht verprellen und wollen ihrer Hauptaufgabe weiter nachkommen, der gut dotierten Produktion von weiteren Kämpfern für soziale Gerechtigkeit. An den Unis werde diese produziert, um nachher die Zeitungen, Medien, NGOs, Thinktanks, Schulen, usw. zu bevölkern, damit auch die nächste Generation politisch korrekt indoktriniert wird.

Ich könnte mich verpissen vor lachen, da in den USA eine echter Arbeiteraufstand stattgefunden hat. Genau das, von dem die Marxisten immer geträumt haben und inzwischen für nicht mehr möglich hielten, ist geschehen. Nur, verdammte Scheiße, haben die Arbeiter keinen Lenin, Stalin, Mao oder Castro gewählt, sondern den Erz-Kapitalisten Donald J. Trump. Wenn die Kulturmarxisten der Frankfurter Schule in einem Recht hatten, dann war es ihre Annahme, dass die Arbeiter niemals freiwillig eine Revolution für den Kommunismus/Sozialismus beginnen würden. Wieder einmal wurde Marx’ philosophische Grundidee in der Praxis widerlegt; es ist eben eine Eliten-Ideologie und wird niemals eine Volksideologie werden.

Plato schreibt in seinem Höhlengleichnis davon, dass eine Gruppe von Menschen in einer Höhle angekettet sind, so dass sie nur eine Wand als Projektionsfläche vor sich sehen. Alles was sich auf dieser Projektionsfläche abspielt ist für sie die Realität, die einzige Realität. Das Gleichnis auf heute übertragen und interpretiert wäre die Tatsache, dass die Menschen von frühester Kindheit an mit marxistischen, feministischen und Gender-Ideologien indoktriniert und damit in ihrem Erleben der Wirklichkeit extrem eingeschränkt sind, quasi psychologisch gefesselt. Wenn man die Welt nur als Klassenkampf zwischen Unterdrückern und Unterdrückten sehen kann, sieht man eben nur einen winzigen Teil einer dazu noch verfälschten Realität; die Wirklichkeit ist ausgeblendet.

Plato beschreibt auch dass, selbst wenn man den Gefangenen die Fesseln abnehmen würde und ihnen zeigte, wie die Bilder auf der Höhlenwand zustande kommen, die meisten immer noch glauben würden, die Schatten auf der Wand wären realer als die Puppenspieler im Hintergrund. Wenn alles, was im Kindergarten, der Schule, in der Presse und im Fernsehen auf einen herein prasselt auf dieses verfälschte Abbild der Wirklichkeit beschränkt ist, können viele gar nicht glauben dass sie verarscht wurden, selbst wenn man den Vorhang öffnet und die Puppenspieler und Puppen sichtbar macht. Vor 2.400 Jahre wusste Plato also schon über den confirmation bias Bescheid, obwohl der Begriff erst in den 60’ern entstand.

In 106b beschreibt Plato wie jemand reagieren würde, wenn man ihn ins Licht führte. Zuerst würde er wohl versuchen zu fliehen und zurück zu kehren in sein gewohntes Umfeld um sich die Schatten weiter anzusehen. Wenn man ihn aber mit Gewalt ans Tageslicht brächte, würde es eine ganze Weile dauern, bis er sich an die Wirklichkeit gewöhnt hat und er sie als solche anerkennt. Weiter im Gleichnis beschreibt er dass derjenige, der nun „erleuchtet“ wurde in die Höhle zurückkehrt und seine neue Weltsicht erklärt, erst lächerlich gemacht wird und ihm alles mögliche Ungemach unterstellt würde. Er geht sogar so weit zu behaupten, dass die Höhlenbewohner sich wehren würden ins Licht geführt zu werden, bis zu dem Punkt dass sie den umbringen der es versucht.

Die meisten meiner Leser werden ihren „red pill moment“, d.h. den Prozess in dem sie die Wirklichkeit erkannt haben schon hinter sich haben. Meist läuft das ja in den bekannten 5 Phasen ab : Schock/Verleugnung – Wut – Depression – Verhandeln – Akzeptanz. Die ersten beiden Phasen finden derzeit in den USA statt, teilweise auch im Rest der Welt. Der Großteil der Medien war gar nicht mal so sehr Lügenpresse, sondern derart in ihrer ehrlich geglaubten Illusion gefangen, die können es bis heute nicht wahrhaben, dass Trump gewonnen hat. Viele Journalisten sind, genauso wie die amerikanischen Antifa-Ableger, wirklich wütend und gewaltbereit. Die Trump Wähler werden noch mehr als zuvor als dumme Idioten, Rassisten, Sexisten (usw., das bekannte Arsenal der Beschimpfungen) bezeichnet, Flaggen und Autos werden abgebrannt, Gebäude beschmiert, Tausende laufen heulend und schreiend durch die Straßen und wollen alles kaputt schlagen.

Glaubt bloß nicht dass die meisten bis zur 5. Phase den Prozess der Erkenntnis durchlaufen. Die überwiegende Mehrheit der links-indoktrinierten Studenten, Professoren, Politiker und Medienmacher wird sich alsbald in ihre Platonsche Höhle zurückziehen, in der Hoffnung in 4 Jahren ihren persönlichen Lenin wählen zu können. Und wenn Trump nur eine große Klappe hatte und nicht liefert werden die ihren Lenin auch bekommen.

Den Rest des Höhlengleichnis will ich hier nicht weiter diskutieren. Für mich hat aber der letzte Absatz in 106b noch eine weitere Dimension.

Und wenn er wieder in der Begutachtung jener Schatten wetteifern sollte mit denen, die immer dort gefangen gewesen …“

Damit beschreibt Plato (und ich hoffe das ist korrekt übersetzt, ich kann kein altgriechisch) dass die Höhlenbewohner darin wetteifern die Schatten, also die verzerrte und eng begrenzte Realität die sie wahrnehmen, zu deuten. Da sehe ich einige Parallelen zu endlosen Varianten marxistischer, feministischer und vergenderter Interpretationen der Welt. Diese geistigen Höhlenbewohner erschaffen phantastisch komplexe Theoriegebäude um den Sinn und Zweck und die Richtigkeit ihrer schmalen und verzerrten Weltsicht zu erklären und zu begründen. Durch die selbst verordnete extrem begrenzte Kognition, kann dabei eben nur hoch intelligenter Schwachsinn heraus kommen.

Insbesondere bei der Gender Diskussion stellen ja schon die fest, die nur mit halb vergessenem Schulwissen in Biologie bewaffnet sind, dass die Genderisten eine komplett falsche Sicht auf die Wirklichkeit haben. Selbst international anerkannten Super-Spezialisten in Biologie, wie Kutschera, gelingt es nicht auch nur einen Gendergläubigen zu überzeugen, dass ihre Ideologie kompletter Unsinn ist. Kutschera spricht über die Wirklichkeit außerhalb der Höhle; die Genderisten kennen und akzeptieren aber nur ihre verzerrten Abbilder der Realität innerhalb ihrer Höhle. Er redet über Gene, die reden über Schatten an der Wand. Man redet aneinander vorbei. Doch selbst wenn man sich, bewaffnet mit Wissenschaft und Erkenntnissen über die Wirklichkeit, hinab begibt auf das Niveau dieser geistigen Höhlenbewohner, erfährt man nur Diffamierung und Aggression. Erstaunlich wie Plato das in der Antike schon erkannt und beschrieben hat. Kein Wunder, dass fast alle Philosophen nach ihm immer wieder auf Plato zurückgreifen. Ein Armutszeugnis für die Philosophen der letzten zwei Jahrtausende, dass ihn kaum einer übertraf.

Wie konservativ-liberale es aus Diskussionen mit Linken kennen, oder Maskulisten bzw. Männerrechtler aus der Diskussion mit Feministen, es fehlt i.d.R. eine gemeinsame philosophische Grundlage, die im Einklang mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ist. Die Gespräche führen meist zu nichts, außer vielleicht zu mehr oder weniger rhetorisch geschickten Beschimpfungen. Ich habe wenig Hoffnung dass sich solche Massenpsychosen schnell und gewaltlos beseitigen lassen. Wahrscheinlich ist eine darwinistische Lösung effektiver als eine „humanistische“. Stellt Euch mal vor Trump sagt den Harvard-Absolventen der Gender-Studies oder den Leuten mit Master Abschluss in marxistischer Soziologie, dass sie ihre 150.000 USD Studiengebühren bis zum letzten Cent zurück zahlen müssen, ohne die Chance auf einen kuscheligen Job in einer Uni, Behörde oder NGO, und selbst wenn sie dafür 45 Jahre lang bei McDoof Burger braten müssen. Dann kommt bei denen zu Recht Panik auf.

PS: Ähnlich nutzlose Diskussionen kann man sich mit streng gläubigen Muslimen ausmalen, bzw. im deutschen Staatsfernsehen beobachten. Da kannste noch so viel an die ran schwätzen über Demokratie und Rechtsstaat, die verstehen das gar nicht. Für die zählt nur, Allah ist groß und wenn Du Dich nicht unterwirfst bist Du bald tot. Die fühlen sich ‘sau’wohl in Platons Höhle, die wollen da auch gar nicht raus.

PS2: Braucht Deutschland auch einen Trump? Auf jeden Fall, und nicht nur Deutschland – Frankreich, Italien und Spanien auch. Vor einem Trump muss man wirklich keine Angst haben. Im Gegensatz zu uns Europäern haben die Amis nie einen totalitären Extremisten zum Präsidenten gekürt. War ja nicht nur Mr. 1488, es gab auch Mussolini, Napoleon, Franco, Nero, etc.

 

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2 thoughts on “Platos Höhlengleichnis wird Realität

  1. Pff, ah ja, der Red-Pill-Moment. Das war glaub ich damals als ich die Gamergate-Debatte mitbekam und dann zufällig ein Video von Sargon of Akkad fand. Ab da wurde mein Weltbild langsam aber stetig umgerückt.

    Als dann die Flüchtlingskrise begann, wusste ich schon, dass das keine gut Idee ist die Grenzen zu öffnen. Ich bin aber einfach dennoch mal zu einem Kennenlernentreffen gelatscht, einfach mal um die Ankömmlinge direkt zu treffen – was ja auch gerne gesagt wird: Lern mal richtige Musilme kennen! Auch wenn die Laune da nicht schlecht war, so fiel mir doch auf, dass es da nur Väter und Söhne, aber keine Mütter und Töchter gab. Dies war für mich Aussage genug und ich wundere mich bis heute, wieso nur mir das aufgefallen ist und nur ich es angesprochen hab.

    Naja, mal sehen wie viel Rückschläge die Special Snowflakes nach Brexit und Trump noch verkraften, bevor ihre Gehirne durchbrennen. Meine Uni ist gerade auch ein witziger Anblick nach der Wahl.

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  2. Bei der politischen Korrektheit gibt es noch eine Mehrheit dagegen, wie die geheime Wahl in den USA zeigt. Bei den Staatsfinanzierern (=Nettosteuerzahlern) gibt es die nicht mehr, weshalb es trotzdem weiter bergab gehen wird.

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