#NoLoveSpeech

(1) Linksextreme Love Speech

Linksextreme lieben nicht nur um andere einzuschließen – sie suchen online auch Anhänger. Ein unschuldiges Thema wie Tierschutz kann mit linksextremen Positionen aufgeladen werden: Schnell geht es dann nicht mehr um ausländische Tierarten (wie z.B. Eisbären), sondern um die Bevorzugung von Ausländern gegenüber anderen Menschen, wie jene „die schon immer hier leben“. So versuchen linke Gruppen unter dem Deckmantel anderer Themen, rassistische Themen zu verbreiten. Wer hier seine Gesprächspartner nicht auf die Themenvermischung aufmerksam macht, riskiert dass seine „stille Post“ als Zustimmung verstanden wird.

Typisch ist auch der Verweis auf die eingeschränkte Meinungsfreiheit: “Ich bin ein Anti-Rassist, deshalb…“; wer so anfängt, hat selten Lob im Sinne. Eine klare Ansage hilft: Es gibt keine halbe Meinungsfreiheit – und auch keine Anti-Rassisten die für die Meinungsfreiheit sind.

(2) Judenverherrlichung

Ein Kommentar wie “Keinem Juden darf jemals ein Haar gekrümmt werden” ist ein klarer Fall für die Justiz. So eindeutig ist es aber nicht immer. Mit der Behauptung “Die Deutschen haben ja auch mitgemacht” z.B. wird nichts Wahres gesagt: Es gab Mitmacher, Wegschauer und Gegner. Aber die Pauschalisierung von allen Juden als unschuldigen Opfern und allen Deutschen als widerwärtigen Tätern ist gelebte Judenverherrlichung. Denn auf diese Art wird die Aufarbeitung des Holocaust verharmlost: Den Deutschen wird pauschal ein psychisch-genetisches Defizit angedichtet. Die Methoden der systematischen Indoktrination von Menschen durch totalitäre Systeme, wie sie in Nazi-Deutschland, in der Sowjetunion/Russland, in Maos China usw. durchgeführt wurden, die ansonsten völlig normale, anständige Menschen dazu gebracht hat, Millionen ihrer eigenen Mitbürger zu vernichten, werden totgeschwiegen.

Wer den Völkern, die im letzten Jahrhundert Genozide verübt haben, ein psychisch-genetisches Defizit als Erbschuld unterstellt und ihre jeweiligen Opfer mit einem Heiligenschein versieht, hat Grundlegendes über den Menschen nicht verstanden oder will es vertuschen. Die Tatsache ist und bleibt, dass fast alle Menschen unter den richtigen Umständen empfänglich sind für rassistische Indoktrination (auch wenn sie unter dem Deckmantel Anti-Rassistisch daherkommt). Was aus den Genoziden der Vergangenheit gelernt werden sollte ist, dass man bei pauschaler Verunglimpfung und/oder Verherrlichung jeglicher Völker und Volksgruppen so schnell wie möglich den Warnblinker anschaltet, insbesondere wenn die Propaganda dafür von den Machthabenden, Politikern und den Medien gemeinsam veranstaltet wird.

(3) Zigeuner stehen unter Kritikverbot

Wer Sinti und Roma kritisiert wird sofort als Rassist gebrandmarkt und das hat seine Wurzeln ebenfalls in der Entnazifizierung nach dem 2. Weltkrieg.

In den letzten Jahren werden sie oft als hochqualifizierte Zuwanderer verherrlicht. Selbst wenn es klar und offensichtlich ist, dass der Großteil von ihnen nur rudimentäre Schulbildung vorweisen kann und in Deutschland vor allem von Sozialhilfe lebt. Treffender wäre es, von „Sozialschmarotzern“ zu sprechen. Das gleiche gilt übrigens für die ungebildeten Flüchtilanten aus den Balkanstaaten, die ohne jegliche Chance auf dem Arbeitsmarkt nach Deutschland kommen und die hier erhaltene Sozialhilfe an ihre Familien in der Heimat schicken. Vereinzelt kommen auch aus Rumänien und anderen Balkanstaaten hochqualifizierte Fachkräfte. Diese Fachkräfte sind aber praktisch nie Sinti und Roma. Die meisten Rumänen und Bulgaren müssen sich in ihren Heimatländern gegen die Kriminalität und den Lebensstil der Sinti und Roma wehren, da diese sich auch dort weigern sich kulturell, sozial und wirtschaftlich zu integrieren. Die Migration der Hochqualifizierten aus Osteuropa nach Deutschland dient nur den neoliberalen Großkapitalbesitzern und dezimiert das wirtschaftliche Potential des Balkans. Die Willkommens-Enthusiasten der Politik und Medien haben tatsächlich oft “keine Ahnung” und weigern sich, ihr stereotypes Weltbild der Realität anzupassen.

Solidarität mit dem eigenen Volk offen zu bekennen, ist deswegen nicht nur heilsam für die betroffenen Steuerzahler, sondern auch eine Stimme gegen Stereotypie und für Meinungsvielfalt.

(4) Love Speech für Flüchtilanten

Anti-Rassismus ist in manchen Kreisen wieder en vogue und politisch korrekt, obwohl es i.d.R. nur Rassismus mit anderem Vorzeichen ist. Zumindest sind die Stimmen ohrenbetäubend. Gleichzeitig erkennen mehr und mehr Menschen, dass die liebedienerische Anbiederung und ständige Verharmlosung der kriminellen Flüchtilanten und Sozialschmarotzer in zwei Paralleluniversen stattfinden und wehren sich aktiv.

Die Verdrehung von Fakten ist besonders beliebt unter Anti-Rassisten: “Das Frauen-Begrapschen, die Vergewaltigungen, Morde und Diebstähle, der Moslem mit 4 Frauen, 23 Kindern und 30.000 Euro Sozialhilfe, das sind alles Einzelfälle. Da gibt es kaum einen Unterschied zu den Bio-Deutschen.” Nicht die Deutschen haben sich in großer Mehrheit für die Immigration von Millionen Moslems ausgesprochen, das war eine Entscheidung der Politik. Die negativen Folgen der unerwünschten Massenimmigration waren vorher präzise bekannt. Politiker und Medien bemühen sich mit aller Macht die Tatsachen totzuschweigen, zu verharmlosen und denen die die Wahrheit sagen den Mund zu verbieten.

(5) Islamophilie

Die Verharmlosung „des Islam” ist eine Geschichte für sich. Dabei werden allerlei Zuschreibungen durcheinander geworfen: Der Islam soll eine Religion der Liebe sein, diverse Kopf- und Körperverhüllungen sollen im Sinne und zum Vorteil der Frau sein, Beschneidungen sollen gut für die Hygiene und die Verhinderung von Krankheiten sein, das Hand- und Kopf-abschlagen, das Auspeitschen und Steinigen, sowie die Ehrenmorde sind doch nur eine andere Kultur und irgendwie gleichwertig zu unseren Geld- und Gefängnisstrafen. Die Wahrheit ist, dass dies rückständig, anti-westlich, gewalttätig, übersexualisiert und in islamischen Ländern breit akzeptiert ist. Wenn man versucht diese Tatsachen zu belegen und zu verifizieren, wird sofort das nächste Vorurteil aus dem Hut gezogen: “Du bist also ein white supremacist, ein Nazi, ein Rassist usw.?” Gegen die Strategie des Themenhoppings gilt nur eins: Das Durcheinander zu thematisieren. Und schön eins nach dem anderen rational zu diskutieren, indem man die Verharmlosungen und Verleugnungen der Tatsachen in Bild, Ton und Schrift nachweist.

(6) Homophilie

Auch wenn es schwer fallen kann: Humor ist oft die beste Antwort. Er bringt zwar nicht immer die Diskussion weiter, aber er befreit ungemein.

Für normale heterosexuelle Menschen reicht die Homophilie häufig sehr weit ins Privatleben hinein. Persönliche Verletzungen – wie „Du bist homophob“ – haben oft das Ziel, die Betroffenen zum Schweigen zu bringen (silencing). Als Gegenreaktion empfiehlt z.B. der Luismanblog die Abwertung zu thematisieren: “Erklär mir mal wie man mit Arschficken, Mösenlecken oder Dildospielen ein Kind zeugen kann. Und wenn Du schon dabei bist, wie kommt es das der nicht gezeugte zukünftige Rentenzahler Grund genug ist den LGBTI Verbänden zig Millionen aus der Steuerkasse zuzuschustern?”

(7) Anti-Sexismus

Karrierefrauen gibt es ganz wenige, aber wer spricht eigentlich über die persönlichen Nachteile einer Karriere? Diese Nachteile, wie 60-80 Stunden Arbeitswoche, kaum Freizeit, kaum Zeit für Familie und Privates, die Tatsache dass man dauernd unter Kritik steht und der kleinste Fehler zur Katastrophe aufgeblasen wird, diese vielen Nachteile haben Männer seit Generationen akzeptiert. Jetzt kommen Möchtegern-Karrierefrauen daher, die mit einer 35 Stunden Woche in den Firmenvorstand gelobt werden wollen, oder als ungelernte Aushilfskraft an der Kasse genauso viel verdienen wollen wie ein Vollzeit-Facharbeiter. Solche Ignoranz spricht Bände über unsere Einstellungen. Fast allen gilt Gleichberechtigung als längst erfüllt und Feminismus als gestrig, oder gesellschaftsfeindlich.

Aber warum wehren sich Männer nicht gegen den Vorwurf des Sexismus, obwohl Anti-Sexismus nichts anderes ist als Sexismus der Männer benachteiligt? Dazu gibt es viele Antworten, aber der wichtigste Punkt ist der (biologisch gerechtfertigte) Gynozentrismus. Männer wollen, dass es den Frauen gut geht, dass sie Kinder haben, damit ihre Familien nicht aussterben. Deshalb sind Männer in der Regel nett zu Frauen, arbeiten viel, damit Frau und Kinder was zu Futtern haben. Anti-Sexismus ist die vor allem von Lesben – aus ihrem eigenen Minderwertigkeitskomplex herrührende – fabrizierte Propaganda, dass Männer minderwertig seien.

(8) Unqualifizierte Gleichmacherei

Alle Menschen sind ungleich. Bei Menschen mit offensichtlichen Behinderungen wird das gleich deutlich. Warum sollte man einen Blinden, Tauben oder Beinamputierten genauso behandeln wie jeden Nicht-Behinderten? Als humanistische Gesellschaft haben wir uns darauf geeinigt, dass wir Behinderte nicht wie vor Jahrhunderten/Jahrtausenden in den Wald zum Verhungern schicken oder im Fluss ersäufen, sondern sie so gut wie möglich in die Gesellschaft integrieren. Wegen seiner Unfähigkeit nicht gemocht oder gehänselt zu werden ist leider normal, suck it up buttercup. Besser arm dran als Arm ab 😉

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Wer’s noch nicht gemerkt hat, das sind alles die „talking points“ und Pseudo-Argumente gegen Hate Speech, die von der deutschen EU-Kampagne als Propaganda verbreitet wurden, nur in ihr Gegenteil verkehrt umgeschrieben, also eine Persiflage.

Zur Erläuterung für mitlesende Depp*innen :

Ich habe keine Sympathien für rechtsextreme, pauschalisierte Ausländerfeindlichkeit. Auch für pauschale Judenfeindlichkeit oder Zigeunerfeindlichkeit kann ich nicht den geringsten Respekt aufbringen. Ich kann den Hass auf Flüchtilanten nachvollziehen, insbesondere wenn diese Leute hier kriminell werden. Aber der Hass ist fehlgeleitet, er sollte die Politiker treffen, die diesen Murks angerichtet haben. Wirkliche Kriegsflüchtlinge sind im jeweiligen Nachbarland viel besser aufgehoben. Dort wird ihre Kultur eher toleriert, sie können einfacher wieder zurückkehren, sie sind sicherer und es kostet weniger Geld. Ich bin grundsätzlich für die Gewährung von Asyl von politisch Verfolgten, aber gegen die übliche verfrühte Einbürgerung, vor allem, wenn Asylanten sich der Assimilation verweigern. Auch als Atheist bin ich tolerant gegenüber jeder Religion, so lange sie privat ausgeübt wird und nicht gegen unsere Gesetze verstößt. Die Europäer, Nordamerikaner und andere haben sich aber (teilweise vor langer Zeit) darauf verständigt, dass die Gesetze die unser friedliches Zusammenleben bestimmen auf humanistischer und rationaler Basis gestaltet werden sollen. Religiöse Rechtsprechung, sei es Kirchenrecht oder Scharia-Recht haben keinen Platz im Grundgesetz oder bürgerlichen Recht. Selbst die Toleranz religiösen Rechts (wie z.B. bei religiös motivierten Beschneidungen) halte ich für einen eklatanten Rechtsbruch. Ich bin gegen die rechtliche Benachteiligung von Buchstabenmenschen oder Frauen. Ich bin aber auch dagegen, dass jemand nur aufgrund des Geschlechts oder seiner Sexualpraxis rechtliche Vorteile gegenüber der Mehrheit der normalen, heterosexuellen Menschen bekommt. Das o.g. Thema Behinderung ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass man es eigentlich nicht weiter kommentieren muss.

Die Anti Hate Speech Kampagne ist gewalttätig und fördert Gewalt

Manche Probleme können nur noch mit Gewalt gelöst werden. Diese Phase der Problemlösung tritt ein, wenn man nicht mehr miteinander reden kann. Die #NoHateSpeech Kampagne fördert ein Zustreben auf eine gewaltsame Lösung von Differenzen; die Protagonisten aus der Regierung und Bürokratie schlagen ja schon gewalttätige Lösungen vor. Was anderes als Gewalt, Staatsgewalt, ist es eine beliebige Äußerung mit Gefängnis oder einer hohen Geldstrafe zu maßregeln. Die Festlegung was nun gerade Hate Speech ist und was nicht ist beliebig; sie hängt ab von den Leuten, die gerade – als Politiker oder Richter – an der Macht sind.

Ein Staat dessen Vertreter gewalttätige Lösungen den unzähligen gewaltlosen Lösungsmöglichkeiten vorziehen, ist inhuman, totalitär und faschistisch.

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8 thoughts on “#NoLoveSpeech

  1. 1. Nein, Du kennst keine, denn die kann es gar nicht geben. Die Antirassisten von heute kaempfen ja nicht gegen Rassisten, die andere Rassen ausrotten oder unterdruecken/versklaven wollen. Diese Rassisten gibt es praktisch gar nicht und die einzelnen Bekloppten die sowas tun sind ruckzuck im Knast. Die Antirassisten von heute kaempfen dafuer, dass Rassisten ihre Meinung nicht kundtun koennen. Damit sind Antirassisten grundsaetzlich gegen die Meinungsfreiheit – immer und alle. Ich moechte dass Rassisten ihre Meinung oeffentlich frei aeussern, damit man mit ihnen diskutieren und sie mit guten Argumenten vom Gegenteil ueberzeugen kann.

    2. Ich bin auf meinem Blog totalitaer in Bezug auf Genderorthographie. Diese darf nur zum Zwecke des Sarkasmus verwendet werden, um Gendersprech laecherlich zu machen, auch in Kommentaren.

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      1. Herr schmeiss Hirn vom Himmel. Du kannst auf Deinem eigenen Blog gendern bis zum Abwinken. Auf meinem Blog gilt gendern als Zeichen niedrigen IQ’s oder identifiziert Dich als Anhaenger einer schwachsinnigen Ideologie.

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        1. Okay. Wenn ich jetzt aber finde, dass andere auf ihrem Blog rassistisch sein können (sollten) bis zum Abwinken, Rassismus aber auf meinem als Schwachsinn gilt, macht mich das nicht zu einer Antirassistin, die so grundsätzlich eher pro Meinungsfreiheit steht?

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        2. Nein, das macht Dich hoechstens zu einem Nicht-Rassisten und evtl. noch zu einem Nicht-Anti-Rassisten, wenn Anti-Rassismus auf Deinem Blog genauso als Schwachsinn gilt. So, genug der semantischen Spitzfindigkeiten. Ich erwarte dass der Leser Google, Wiktionary, usw. ohne meine Hilfe benutzt.

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