Virenbekämpfung

Dawkins hat vor einiger Zeit den Begriff der Memes eingeführt, die ähnlich wie Viren nun aber das Gehirn befallen und nur schwer bekämpft werden können. Die Bekämpfung von Viren beschränkt sich auf 1. Impfung, 2. Anti-Viren, 3. Selbstheilungskräfte des Körpers. Zur Unterstützung des 3. Punktes gibt es noch sogenannte Anti-Virale Wirkstoffe, die jedoch nur das exponentielle Wachstum von Viren eindämmen und somit den Selbstheilungskräften eine Chance geben, bevor der Wirt (Mensch) stirbt. Ich analysiere hier ob man den Memes, analog zu der medizinischen Bekämpfung der Viren, mit ähnlichen Methoden zu Leibe rücken kann.

Gibt es gute Viren und schlechte Viren? Nun, es gibt eine Virenklasse, die sogenannten Bakteriophagen, die „Bakterienfresser“. Die helfen zwar nichts (oder nicht viel) gegen schlechte Viren, aber können gegen Bakterien eingesetzt werden, vor allem wenn immer mehr Medikamente (Antibiotika) unbrauchbar werden. Also ‘gute’ Viren, die andere ‘schlechte’ Viren fressen gibt es nicht. Aber es gibt Nebeneffekte von weniger schlechten Viren, die ganz schlechte, tödliche Viren an der Replikation hindern – z.B. das Herpes-Virus hemmt das AIDS-Virus. Schlechte und tödliche Viren gibt es zuhauf (siehe Wikipedia).

Gibt es gute Memes und schlechte Memes? Das Meme des Kapitalismus scheint mir gar nicht so schlecht zu sein, denn es „frisst“ die absolute Armut. Durch Kapitalismus und Welthandel hat sich die absolute Anzahl der Menschen, die verhungern (oder kurz davor stehen) verringert, trotz steigender Weltbevölkerung. Prozentual hat sich die Zahl der absolut Armen in den letzten 20 Jahren halbiert. Da sind wir in der Memetik schon etwas weiter als in der Medizin. Ganz schlechte Memes sind vor allem diejenigen die tödliche Auswirkungen haben. Zu diesen zählt der Kommunismus (über 100 Millionen Tote in knapp 100 Jahren, allen voran in der Sowjetunion und Maos China), der Sozialismus (die langsam wirkende Variante des Kommunismus) und seit kurzem der Feminismus (welcher zum Aussterben der infizierten Bevölkerung führt). Die Überlebenden der drei Meme-Epidemien erholen sich nur langsam, über mehrere Generationen, da die Seuche bleibende Schäden hinterlässt. Auch ein vorwiegend gutes Meme wie der Kapitalismus kann durch Infektion mit Sozialismus in einem Krankheitszustand enden, dem Neo-Kapitalismus.

Daneben gibt es die von Dawkins und Konsorten immer wieder diskutierten religiösen Memes. Diese können gut, schlecht oder neutral sein, auch wenn Dawkins den ersten Punkt nicht wahrhaben möchte. Religiöse Memes sind vor allem dann schlecht und tödlich, wenn sie sich gewaltsam ausbreiten. Das war im Mittelalter beim Christentum so und war im Islam, mit kurzen Unterbrechungen, eigentlich immer so. Neutral sind Religionen nur dann, wenn sie sich nicht weiter ausbreiten und tolerant gehandhabt werden. Gut sind sie dann, wenn die philosophischen Grundlagen heraus kristallisiert werden und als Wahrheiten anerkannt werden, d.h. wenn bestimmte Dogmen eben nicht mehr als göttliche Befehle sondern als menschliche Weisheiten rationalisiert werden.

Was hilft nun, wenn die Umgebung mit virulenten schlechten Memes durchseucht ist? Was kann man tun um die Memes von Kommunismus, Sozialismus, Feminismus und Religion in Schach zu halten, und diese Infektionen zu bekämpfen?

1. Impfung, Immunisierung

Wie bereits bekannt helfen Impfungen nur vor einer Infektion; wenn man schon infiziert wurde hilft das nichts. Also am Besten wirkt das Impfen bei kleinen Kindern. Das ist bei Memes allerdings nicht so einfach wie eine Mumps-Impfung beim Arzt. Dazu benötigt es Eltern, die ihren Kindern von Anfang an richtige, gesunde Werte beibringen um der Gender-Infektion schon im Kindergarten widerstehen zu können. Eine einmalige Inokulation ist aber bei weitem nicht ausreichend, man muss seinen Kinder fortwährend beistehen und mit ihnen die zerstörerischen Effekte der schädlichen Memes besprechen. Es ist vorteilhaft wenn man möglichst virenfreie Kindergärten und Schulen gründet und bewahrt. Wenn solche Orte von Trojanern und Virenschleudern aus den rot-grünen Milieu durchseucht sind kann die Immunabwehr des Kindes überfordert sein.

2. Anti-Viren

Unbekannt. Die Red Pill gibt es leider nur im Film ‘Die Matrix’. Der grüne Frosch ‘Pepe’ ist auch ein gutes Meme, wirkt aber nicht bei bereits Infizierten.

3. Selbstheilungskräfte und Anti-Virale Wirkstoffe

Ist das Kind erst mal in den Brunnen gefallen, ist guter Rat teuer. Sehr teuer, wie man an der Staatsquote in vielen westlichen Staaten sehen kann. Nur diejenigen, die Selbstheilungskräfte entwickeln werden überleben und haben eine Chance zukünftige Generationen zu impfen.

Anti-Virale Wirkstoffe können die Heilung befördern. Die rationale Diskussion von Wirtschaftssystemen wie dem Kapitalismus kann helfen. Man kann sich mit Philosophie beschäftigen, angefangen mit Platon und anderen frühen griechischen und römischen Philosophen. Man sollte die Warnungen von Nietzsche, Dostojewski und anderen Autoren der ‘Neuzeit’ lesen und analysieren. Zudem gibt es Berichte Überlebender von ähnlichen Epidemien, wie z.B. Aleksandr Solzhenitsyn, aus denen man wertvolle Erkenntnisse ziehen kann. Psychologen haben experimentell bestätigt, dass selbst die erzwungene Befassung mit Texten, die der Meme-Ideologie entgegen stehen, die Kraft der Indoktrination schwächen.

4. Quarantäne

Heutzutage schicken wir ja nur die hoch infektiösen Kranken auf eine Quarantäne-Station. Das funktioniert aber nicht, wenn die Mehrheit der Bevölkerung verseucht ist. Während der Pest-Epidemien haben sich die Gesunden oft in Quarantäne in ihrem eigenen Haus begeben, oder in Klöster, oder indem sie von der Stadt aufs Land gezogen sind. Da man damals nicht wusste was die Krankheit verursacht war dies zwar kein durchschlagender Erfolg, aber dennoch besser als sich dem Risiko dauernd auszusetzen.

Wie ich schon in einem anderen Artikel beschrieb, kann die Selbst-Quarantäne erfolgreich sein, wenn die Nicht-Infizierten kooperieren, ihre eigenen Schutzgebiete errichten und aufhören das Monster des sozialistischen Staates zu füttern.

 

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2 thoughts on “Virenbekämpfung

  1. Letztendlich geht es doch um das Thema Assimilation. Also einer Sache, die auf der Metaebene über Begriffen wie Toleranz und Respekt steht.

    Wirf 1.000 Ameisen aus einem anderen Haufen in einen fremden, dann siehst du schnell, wie kurz es andauert, bis die restlos verputzt sind. Mach das gleich mit 1Mio und dann sieht die Welt in der eroberten Kolonie plötzlich völlig anders aus. (vgl. Erdogan und seinen Geburten-Djihab).

    Es kann und wird niemals funktionieren, wie du ja auf Mikroebene schon erläutert hast. Bei uns aber werfen die T-4-Phagen lieber Teddybären bzw. faseln etwas von “gewöhnen müssen” (de Maiziere).

    Na ja, und “unschöne Bilder” (Quarantäne) will man ja auch unbedingt vermeiden ..

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