Die LeiDkultur des Thomas de Maizière (Punkt 1 bis 5)

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Interviews/DE/2017/05/namensartikel-bild.html

Punkt 1:

[…]Wir legen Wert auf einige soziale Gewohnheiten, nicht weil sie Inhalt, sondern weil sie Ausdruck einer bestimmten Haltung sind: Wir sagen unseren Namen. Wir geben uns zur Begrüßung die Hand. Bei Demonstrationen haben wir ein Vermummungsverbot. “Gesicht zeigen” – das ist Ausdruck unseres demokratischen Miteinanders. Im Alltag ist es für uns von Bedeutung, ob wir bei unseren Gesprächspartnern in ein freundliches oder ein trauriges Gesicht blicken. Wir sind eine offene Gesellschaft. Wir zeigen unser Gesicht. Wir sind nicht Burka.

Ja, die guten alten sozialen Konventionen, die sollen klären, dass man sich nicht begegnet um dem anderen den Kopf einzuschlagen, selbst wenn man sich gegenseitig vielleicht gar nicht leiden mag. In Thailand mache ich einen „Wai“, in Japan verbeugt man sich, usw. Aber wenn der Thai oder die Japanerin in Deutschland ist, dann gibt man sich die Hand, dann passt sich der Fremde eben an die Konventionen in der BRD an, genau so wie ich mich auf deren Boden den ausländischen Konventionen anpasse. Wenn das nicht passiert, kann man im ersten Moment noch von kultureller Ignoranz ausgehen, aber wenn die lokalen Konventionen absichtlich verweigert werden, kann man dem Fremden durchaus ein gewisses Maß an Malevolenz unterstellen. Leute die uns derart bösartig gesonnen sind, wollen wir nicht im Land haben, so jemand ist nicht willkommen.

Wenn ein Innenminister aber das Vermummungsverbot mit Demokratie verbindet, dann zweifle ich an seiner Denkfähigkeit. Das Vermummungsverbot hat erst mal nur polizeiliche Gründe. Wenn sich eine Gruppe von Gewaltbereiten genau gleich anzieht und noch das Gesicht verhüllt, kann man den Einzelnen der eine Straftat begeht nicht mehr erkennen. Wenn die Polizei aber politisch gedrängt wird dieses Verbot bei der Antifa nicht durchzusetzen, dann zweifle ich daran, dass Herr Maizière das hier ernst meint. Wenn man aber Gesicht zeigt, wie z.B. bei den Pegida Demonstrationen üblich, muss man sich darauf verlassen können auch in einer freiheitlichen Demokratie zu leben. Dies ist nun seit einiger Zeit schon nicht mehr der Fall. Wenn man wegen der Teilnahme auf einer Demo oder der Mitgliedschaft bei einer Partei oder dem Äußern seiner Meinung im Internet erkennungsdienstlich behandelt wird, mit dem Ziel denjenigen anzuschwärzen damit er seinen Job verliert o.ä., dann leben wir eben nicht mehr in einer freiheitlichen Demokratie.

Lieber Minister, wenn Sie hier den Anschein wahren wollen, aber im Alltag die Sache ganz anders aussieht, dann müssen Sie sich nicht wundern, wenn gewalttätige Gruppen und Kulturfremde das dann auch ausnutzen. Vom solch hohen Ross kann man nur sprechen, wenn man den eigenen Laden einigermaßen in Ordnung gebracht hat. Wie der Zufall es will sind Sie ja nun mal Innenminister. Sie könnten also durchsetzen, dass die Antifa, wenn sie als kriminelle Vereinigung auftritt, von der Polizei entsprechend behandelt wird. Sie könnten auch durchsetzen, dass friedliche Demonstranten und Mitglieder der „falschen“ Partei nicht heimlich kriminalisiert werden, was in höchstem Maße anti-demokratisch ist. Sie könnten sich auch für die grundgesetzlich garantierte freie Meinungsäußerung im Internet einsetzen, anstatt von „hate speech“ und „fake news“ zu schwadronieren. Sie können nicht die Monstranz von Freiheit und Demokratie in der einen Hand vor sich hertragen, wenn Sie in der anderen Hand den Knüppel halten, den Sie jedem über den Kopf ziehen, der seine freiheitlichen und demokratischen Rechte auch wahrnimmt.

Die Moslems haben schon lange erkannt wie verlogen Sie sind und wie groß der Unterschied zwischen Theorie und Praxis hier sind. Warum sollten die das nicht ausnutzen und Sie nicht schwindelig diskutieren, wenn die merken dass Sie nur auf einem Bein auf einer schiefen Ebene wackelig dastehen. Sie sind von allen Seiten durchschaut, Herr de Maizière, und der einzige Weg da wieder raus zu kommen ist, endlich aufhören zu lügen.

Punkt 2:

[…]Wir sehen Bildung und Erziehung als Wert und nicht allein als Instrument. Schüler lernen – manchmal zu ihrem Unverständnis – auch das, was sie im späteren Berufsleben wenig brauchen. Einige fordern daher, Schule solle stärker auf spätere Berufe vorbereiten. Das entspricht aber nicht unserem Verständnis von Bildung. Allgemeinbildung hat einen Wert für sich. Dieses Bewusstsein prägt unser Land.

Ach Gottchen. Es gibt Bildung und Ausbildung. Ausbildung ist die Vorbereitung auf den späteren Beruf. Darin ist Deutschland im internationalen Vergleich ziemlich an der Spitze. Muss auch, denn ohne großartige Bodenschätze bleibt uns gar nichts anderes übrig. Wenn die BRD keine intelligenten Menschen und keine gute Berufsausbildung mehr hat, dann ist es 3. Welt, arm. Deshalb stellt sich schon die Frage, warum diese Regierung, ohne Beteiligung von Dunkelrot und Grün, das auch noch versauen will. Genderscheiß, Frauenquoten, Feminismus und Marxismus haben mit Ausbildung nichts zu tun. Vielleicht sollten Sie mit darauf drängen, dass das so bleibt.

Bildung ist erst mal, dass man seine eigene Kultur kennen lernt und versteht. Das ist vor allem die eigene Geschichte des Landes und des Volkes, zusammen mit den Formen des Ausdrucks der Kultur, in Bildern, Statuen, Musik, Tanz, Architektur, Literatur, Religion usw. Die Vermittlung der eigenen Kultur muss vorwiegend positiv besetzt sein. Was für eine Allgemeinbildung soll das sein, wenn Kinder im Geschichtsunterricht mit dem Eindruck nach Hause geschickt werden, dass sie alle eine Erbschuld aus dem „1000-jährigen Reich“ zu tragen haben, und zwar auf ewig. Glauben Sie nicht, dass da was falsch läuft bei unserer „Bildung“? Die neue, die weiter entwickelte Kultur entsteht, indem man das Schlechte verwirft und das Gute aufnimmt und verbessert. Wenn man die Vergangenheit aber so dermaßen ideologisch verzerrt, dann kann daraus nichts gutes Neues entstehen. ex falso sequitur quodlibet (aus Falschem folgt Beliebiges), aus einem widersprüchlichen Verständnis der eigenen Kultur folgt eben nicht eine neue Kultur, sondern Chaos.

Bildung ist nicht:

Gender Mainstreaming, Feminismus, Kultur-Relativismus, Verherrlichung einer politischen Ideologie, Religions-Relativismus. Das ist alles keine Bildung, das sind Ideologien, die man auch so bezeichnen muss.

Klar, es gehört auch zur höheren Bildung, über Ideologien und fremde Kulturen informiert zu sein. Aber erst wenn man die eigene Kultur gelernt und verstanden hat, erst wenn eine solide Basis vorhanden ist. Wer völlig orientierungslos mit beliebigen Ideologie- und Kulturschnipseln überschwemmt wird, ersäuft im Chaos.

Punkt 3:

[…]Wir sehen Leistung als etwas an, auf das jeder Einzelne stolz sein kann. Überall: Im Sport, in der Gesellschaft, in der Wissenschaft, in der Politik oder in der Wirtschaft. Wir fordern Leistung. Leistung und Qualität bringen Wohlstand. Der Leistungsgedanke hat unser Land stark gemacht. Wir leisten auch Hilfe, haben soziale Sicherungssysteme und bieten Menschen, die Hilfe brauchen, die Hilfe der Gesellschaft an. Als Land wollen wir uns das leisten und als Land können wir uns das leisten. Auch auf diese Leistung sind wir stolz.

Mein Gutster, der weiße Elefant im Raum ist, dass sich Leistung nicht mehr, oder kaum noch lohnt. Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt auf oder nahe Hartz4 Niveau, selbst wenn sie arbeiten. Die 10-20%, die netto etwas in die Steuer- und Sozialkassen einzahlen, kommen sich so langsam wie die größten Deppen vor. Das liegt daran, dass die ursprünglich als Sicherungssysteme für den Notfall entstandenen Sozialprogramme, durch sozialistische Umverteilungsbestrebungen unterminiert und ad absurdum geführt wurden. Als Land können wir uns das nicht mehr leisten und immer mehr kommen auf den Trichter und sagen, das wollen wir uns auch nicht mehr leisten.

Die Endzustände des real existierenden Sozialismus sind ja nun spätestens seit 1989 hinlänglich bekannt. Da aber der Ostblock und China nicht mehr kommunistisch sind, hat sich die deutsche Politik nun Venezuela, Kuba und Nord-Korea als Vorbild genommen? Mit den Grundrechenarten und etwas Prozentrechnung kann ein 10-jähriger nachrechnen, dass der unbegrenzte Sozialstaat in die Hose gehen muss. Auf die ausufernden Sozialleistungen sind nur Politiker stolz, weil sie sich damit Wählerstimmen kaufen können. Der typische Zahlmeister, weißer Mann aus dem Mittelstand, fragt sich warum er überhaupt noch arbeiten soll, wenn er nichts davon hat. Zweithöchste Staatsquote der Welt. Wahnwitzige Staatsschulden sind kein Wohlstand, sondern ein verschleppter Staatsbankrott.

Punkt 4:

[…]Wir sind Erben unserer Geschichte, mit all ihren Höhen und Tiefen. Unsere Vergangenheit prägt unsere Gegenwart und unsere Kultur. Wir sind Erben unserer deutschen Geschichte. Für uns ist sie ein Ringen um die Deutsche Einheit in Freiheit und Frieden mit unseren Nachbarn, das Zusammenwachsen der Länder zu einem föderalen Staat, das Ringen um Freiheit und das Bekenntnis zu den tiefsten Tiefen unserer Geschichte. Dazu gehört auch ein besonderes Verhältnis zum Existenzrecht Israels.

Mit den Höhen haben Sie’s nicht so, eher mit den tiefsten Tiefen. Ansonsten lese ich hier nur Leerformeln und noch mehr Leerformeln. Wir haben kein besonderes Verhältnis zum Existenzrecht irgend eines anderen Staates. Das sollen die mal schön selber erledigen und wir sollten uns raus halten und nicht behindernd eingreifen. Wir haben ein besonderes Verhältnis zum Existenzrecht Deutschlands. Mit unangebrachten Grenzöffnungen, der Verteidigung der Demokratie am Hindukusch, der Ausplünderung der eigenen Bevölkerung mit der zweithöchsten Staatsquote der Welt, der Überschwemmung des eigenen Landes mit Millionen Kulturfremder, der Ignoranz einer dramatisch niedrigen Geburtenrate, usw., tragen Sie nun mal nicht dazu bei das Existenzrecht Deutschlands zu erhalten. Was Sie hier beschreiben ist nicht Leitkultur, sondern Untergangskultur. Die Leute merken das inzwischen, auch wenn Sie’s noch so schwülstig in Leerformeln verschleiern.

Auch der europäische Superstaat, der jedem Land in Europa das Existenzrecht praktisch abspricht ist von der Bevölkerung nicht gewollt. Wenn Sie aber Wahlen, in denen die Mehrheit dagegen ist, ignorieren und den Superstaat per Dekret trotzdem einführen, dann hat das mit Demokratie nichts mehr zu tun. Auch hier tragen Sie wieder die „Deutsche Einheit in Freiheit und Frieden“ wie eine Monstranz in einer Hand vor sich her, während Sie mit der anderen Hand hinterrücks das Ganze negieren. Oder wie lePen vor einigen Stunden sagte: Die Franzosen können nur wählen von welcher Frau sie regiert werden – von Frau lePen oder von Frau Merkel.

Punkt 5:

[…]Wir sind Kulturnation. Kaum ein Land ist so geprägt von Kultur und Philosophie wie Deutschland. Deutschland hat großen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung der ganzen Welt genommen. Bach und Goethe “gehören” der ganzen Welt und waren Deutsche. Wir haben unser eigenes Verständnis vom Stellenwert der Kultur in unserer Gesellschaft. Es ist selbstverständlich, dass bei einem politischen Festakt oder bei einem Schuljubiläum Musik gespielt wird. Bei der Eröffnung eines großen Konzerthauses sind – wie selbstverständlich – Bundespräsident, Vertreter aus Regierung, Parlament, Rechtsprechung und Gesellschaft vor Ort. Kaum ein Land hat zudem so viele Theater pro Einwohner wie Deutschland. Jeder Landkreis ist stolz auf seine Musikschule. Kultur in einem weiten Sinne, unser Blick darauf und das, was wir dafür tun, auch das gehört zu uns.

Wir WAREN MAL Kulturnation. Welche deutschen Kulturprodukte werden seit dem Ende des 2. Weltkriegs erfolgreich exportiert? Autos und Werkzeugmaschinen, der Rest rangiert unter ferner liefen. Wer ist der Bach der heutigen Zeit – Dieter Bohlen? Wer ist der Goethe des 21. Jahrhunderts – absolute Fehlanzeige, wir haben keine Joanne Rowling, keinen Stephen King, keinen Ken Follett. Unser derzeit bekanntester lebender Philosoph ist – Richard David Precht, wenn’s nicht so traurig wäre müsste man jetzt lachen. Ja, Habermas lebt noch, aber den kennen eigentlich nur eingefleischte Linke. Kaum ein Land hat so viele Theater pro Einwohner, aber nicht etwa weil die täglich bis zum letzten Platz ausverkauft wären, sondern weil die auf Kosten der Steuerzahler vor leeren Rängen spielen.

Punkte 6 bis 10 demnächst.

PS: http://www.freiewelt.net/blog/die-geistigen-burkas-des-thomas-de-maiziere-10070812/

Zweiter Teil:

https://luismanblog.wordpress.com/2017/05/07/die-leidkultur-des-thomas-de-maiziere-punkt-6-bis-10/

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3 thoughts on “Die LeiDkultur des Thomas de Maizière (Punkt 1 bis 5)

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