Anleitungen zur Sklavenaufzucht

Wir haben eine globale Elite. Einige Zigtausend Leutchen, die unendlich reich sind, denen alles gehört. Nein, nicht alles, nur ca. 50% von allem. Dummerweise hat dieser verflixte Kapitalismus nicht nur dazu geführt, dass den Eliten die Hälfte von allem gehört, sondern auch dazu, dass durch technische Innovationen immer wieder Proletarier in die Elite aufsteigen und althergebrachte Familien der Aristokratie verdrängen. So etwas soll in Zukunft verhindert oder extremst erschwert werden. Wenn das Proletariat zu intelligent, zu unabhängig und sich seiner Stärke bewusst wird, dann kommt es vielleicht wieder zu solch entsetzlichen Zuständen wie 1789-1799. Das muss unter allen Umständen verhindert werden. Der ‘dritte Stand’ mag sich untereinander dahinmessern, aber wenn die ungewaschenen Massen auf die Idee kommen die Elite mit der Guillotine zu massakrieren, dann ist aller Tage Abend.

Es ist ein einfaches Konzept. Man muss den 3. Stand (95%) dumm und arm halten. Inzwischen braucht man ja auch nicht mehr so viele von diesem Pöbel, denn unsereins hat ja heutzutage Maschinen und Roboter, die fast alles produzieren was man so benötigt. Was man also braucht sind dumme Sklaven, die sich möglichst selbst versklaven und nicht mehr in der Lage sind sich zusammen zu schließen und gegen die Elite zu erheben. Lassen Sie uns heute zusammenfassen, wie die zentralen Konzepte für diese Sklavenaufzucht auszusehen haben. Anbei also das Rundschreiben aus der letzten Bilderberg-Konferenz.

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Verehrte Mitglieder der globalen Elite

So wie man das körpereigene Immunsystem unterdrücken oder trainieren kann, so kann man die evolutionär entwickelten Systemantworten des Gehirns auf Zustände die Angst oder Ekel auslösen unterdrücken und trainieren. Am besten fängt man damit ganz früh an, im frühen Kindesalter. Alles was man so bis zum ca. 4. Lebensjahr ‘einbrennen’ kann, ist praktisch unwiderruflich und vereinfacht das spätere Training ungemein.

Entfremdung

Man muss den Frauen aufschwatzen, dass sie nur dann stark und unabhängig sind, wenn sie 7 bis 8 Stunden am Tag malochen gehen und damit ihr eigenes Geld verdienen. Der Club of Rome und andere haben versucht die Europäer davon zu überzeugen gar keine Kinder mehr zu haben. Das hatte nur begrenzten Erfolg, weil Scheiß Biologie. Spätestens ab ca. 30 tickt die Baby-Uhr bei den meisten Frauen immer lauter und dann produzieren sie halt doch ein Kind, oder zwei. Immerhin konnte man so die Geburtenrate auf 1,2 bis 1,4 Kinder pro Frau reduzieren. Doch wie erreicht man es diese Zahl noch unter die 1 zu drücken?

Starke, unabhängige Frauen machen keine Babypause. Wenige Monate oder spätestens ein Jahr nach dem das Mutterglück eingetreten ist, muss man den Frauen einreden wieder arbeiten zu gehen. Dazu braucht es natürlich einen Aufbewahrungsort für die kleinen Schreihälse. Kinderkrippe und Ganztags-Kindergarten – schon ist das Problem gelöst. Ganz nebenbei und klammheimlich wird dadurch ein psychologischer Effekt ausgelöst: Bindungsunfähigkeit. Je früher man die körperliche Bindung des Babys an die Mutter und die psychische Bindung des Kleinkindes an die Eltern auflöst, desto weniger wird diese natürliche Bindung des Kindes an die Eltern im Kind reproduziert. Das Kind wächst großteils unter fremden Leuten auf, ist verunsichert und ängstlich, und lernt dass man immer lauter kreischen muss als die anderen, um Zuwendung zu bekommen.

Damit züchtet man Kinder, die selbst nicht mehr bindungsfähig sind. Somit verhindert man dass in Zukunft Familien entstehen, die immer noch mehr Kinder produzieren, welche eine Elite doch immer weniger braucht. Vielleicht erfindet bald mal einer eine Pille gegen baby rabies, dann sind wir das Problem endgültig los.

Absolute Sicherheit

Wir haben jetzt also Jugendliche und Kinder, die ängstlich und vorsichtig sind. Wenn sie sich unwohl fühlen schreien sie los und wer soll sich dann um sie kümmern? Na, aber hallo, wir, die Eliten, bzw. die Leute, die wir zur Schreihalsbetreuung abkommandieren. Also Politiker, Lehrer, Beamte, Sozialarbeiter und andere Schwätzer, die nur dazu da sind die Ängstlichen zu beruhigen.

Aus Sicherheitsgründen ist die totale Überwachung von Jugendlichen durch Erwachsene nicht nur notwendig, sondern Pflicht. Die Eltern und o.g. Schwätzer werden vom Staat dazu verpflichtet den Sicherheitsdienst für die Kinder zu spielen. Unbetreutes Spielen? Vergiss es! Klein Fritzchen will mit seinen Kumpels auf den Bolzplatz oder mit dem Fahrrad auf die Mountain Bike Piste im Wald? Nee, nee, so geht das nicht. Die Welt ist voller Pädophiler und Päderasten, voller böser Männer, und wenn ihr’s nicht glaubt dann importieren wir eine Million von denen, bis ihr’s einseht. Mutti oder Vati müssen Klein Fritzchen zum Spielplatz hinbringen, ordentlich beim zuständigen Betreuer abgeben und ihn nach erfolgtem Gender- und Rassen-inklusivem, sozial-integriertem „Spielen“ pünktlich abholen. Nur so behalten wir die ‘freie Entfaltung der Persönlichkeit’ im Griff.

5 Minuten Hass

Die derart vor-konditionierten zukünftigen Sklaven müssen als Jugendliche und junge Erwachsene dann noch an bestimmte nützliche Rituale gewöhnt werden. Dass man Frauen immer zuhören und ihnen alles glauben muss, versteht sich von selbst, denn von der Krippe bis zum Schulabschluss hat man nur mit Frauen zu tun. Wer dabei Ärger macht wird bestraft und landet eben auf der Straße.

Die 20 Jahre nach dem 4. Geburtstag sind vor allem dazu da, das psychische Immunsystem zu trainieren. Das funktioniert nur wenn man die Glaubensgrundsätze (Memes) immer wiederholt und Selbstdenker öffentlich abstraft. Wichtige Memes:

Frauen – grundsätzlich gut

Männer – grundsätzlich böse

Rechts oder Konservativ – das ultimativ Böse welches zu bekämpfen ist

ARD + ZDF – die reine Wahrheit

Internet – grundsätzlich böse, fake news, mit Ausnahme der Seiten von ARD+ZDF

usw. usf.

Amorphe Masse

In-group Präferenzen sind durch verschiedene Methoden zu unterdrücken. Mit linkem Psychogeschwätz der Frankfurter Schule (Adorno, Die autoritäre Persönlichkeit) lässt sich prima Stimmung machen gegen den Vater und die Familie insgesamt. Mit Scheidungs- und Unterhaltsgesetzen die immer zu Lasten des Mannes gehen, verhindert man langfristig die Bildung und den Zusammenhalt von Familien. Alleinerziehende Frauen bieten weiterhin den Vorteil, dass deren Kinder viel häufiger ungebildet bleiben und kriminelle Tendenzen steigern. Vor allem Jungen und Männer muss man staatlich stärker reglementieren, indem man sie kriminalisiert, um sie dann besser ausbeuten zu können. Ein Alimente und Unterhalt zahlender Mann mit mittelmäßiger Bildung und Intelligenz ist der ideale Sklave.

Wir als Elite sind daran interessiert, dass sich der freiwillige, ideale Sklave bezüglich jeglicher Fragen und Zweifel an den Staat wendet. Da wir den Staat, die Politik, die Gesetze und die Wirtschaft vollständig kontrollieren, sind wir in der Lage immer die uns nützlichen Antworten zu geben und das Verhalten unserer Sklaven zu steuern. Die korrekte Antwort auf Massenimmigration heißt „Willkommenskultur“ und nicht „Abschiebungen“, was mit dem NetzDG nun auch einwandfrei durchzusetzen ist. Es ist absolut notwendig den mittleren IQ des Pöbels wieder unter 90…95 zu drücken. Mit dieser Demokratie können wir uns als Elite sehr schön von der Autorität des Staates entkoppeln (wir sind nie die Bösen) und gleichzeitig unsere Interessen durchsetzen. Das Volk muss aber dumm genug sein, genau die Leute zu wählen, die wir für sie ausgewählt haben.

Der Vorteil der amorphen Masse ist, dass man sie, wenn es mal wieder Ärger gibt, ganz einfach triggern und aufeinander loshetzen kann. Divide et impera funktioniert immer, so lange man die Meute teilen kann. Katholiken gegen Protestanten hat früher einwandfrei funktioniert, ist aber leider in den letzten 200 Jahren zum Auslaufmodell geworden. Schiiten gegen Sunniten funktioniert weiterhin einwandfrei und wir sollten das für uns nutzen. Der Mann-Frau Konflikt ist im Islam mit umgekehrtem Vorzeichen schon sauber eingebaut, was als backup nutzbar bleibt.

An die Zweifler

An die Zweifler in den eigenen Reihen. Verehrte Mitglieder des Adels, verehrte Neureiche und Altreiche, wir machen die Gesetze und Vorschriften an die Völker, wir müssen uns nicht daran halten. Das Vorstehende dient dazu eine ausreichende Anzahl Sklaven zu erzeugen, die uns dienen ohne viel Ärger zu machen. Wir sorgen für eigene starke Familien und müssen dem Zerfall entgegen stehen. Unsere eigenen Kinder sind die zukünftige Aristokratie und wir müssen sie auf diese Positionen vorbereiten. Wir müssen sorgfältig auswählen, wer zu uns gehört, wer aufgenommen wird und wer ausgestoßen wird. Wir können nur stark bleiben, wenn der 3. Stand schwach bleibt.

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Das „Rundschreiben“ ist natürlich von mir frei erfunden. Der geneigte Leser kann sich allerdings selbst überlegen, ob die gesellschaftlichen Zustände abbildbar sind auf die o.g. Ziele und Maßnahmen des Rundschreibens.

7 thoughts on “Anleitungen zur Sklavenaufzucht

  1. Hervorragende ‘Persiflage’, welche gerade in ihrer Gradlinigkeit und schroffen Direktheit überzeugend transformiert, was sich hinter den ganzen frommen Sprüchen und Sonntagsreden verbirgt. Oder besser gesagt: lauert!

    Ergänzend dazu noch zwei Links zum Thema “Bevölkerungsaustausch”, die etwas länger aber dafür umso lesenswerter sind:

    Thomas Spahn über “Bevölkerungspolitik”
    http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/un-a-torrent-of-faces/

    Betrachtungen zu P.R. Sieferle: “Europa zerfällt”
    https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/europa-zerfaellt/

    Betrachtet man dieses Big-Picture, dann leuchtest du mit deinem Text dort hinein, wo es den meisten wohl in seiner Komplexität zu grell sein dürfte; Stichwort: Die Drei Affen …

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    PS: Sklavenaufzucht haben wir schon seit den 70ern, nennt sich halt nur Familienrecht …

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  2. Zur Bindungsfähigkeit: Priviligierte Schichten haben sich noch nie selber um ihren Nachwuchs gekümmert, das machen sie erst seit kurzem – und zwar oft paritätisch, also Mütter UND Väter, was positiv für die Kinder ist.
    Lange Jahrhunderte war es üblich, die Kinder der adligen bzw. Oberschicht an Ammen zu übergeben, die die Kids nicht nur betreuten, sondern auch stillten. Danach wurden sie den Gouvernanten oder Hauslehrern zur Erziehung übergeben. Die Kinder der Unterschicht mußten von früh auf mitarbeiten – wie es auch heute noch in der Dritten Welt üblich ist.

    Eine KINDHEIT in dem Sinn, wie wir sie heute kennen, hatten weder die Sprößlinge der Unter- noch der Oberschicht. Es gibt sie erst seit Ende des 19. Jahrhunderts, sie ist also historisch betrachtet, ein Novum.
    Der Zivilisationsleistung in Europa hat diese generelle Vernachlässigung von Bindungsfähigkeit bei unseren Vorfahren, die man sogar als emotionale Verwahrlosung bezeichnen kann, jedoch keinen Abbruch getan. Allerdings wurde aber z.B. in dem Film „Das weiße Band“ gut herausgearbeitet, inwiefern die sadistische Pädagogik Anfang des 20.Jhdts. eine Generation hervorgebracht hat, die den Faschismus mittrug.

    Darüber hinaus arbeiten die meisten Mütter in den ersten Jahren nicht Voll-, sonder nur Teilzeit. Der Vorteil daran ist, daß die Gefahr einer Produktion von Müttern, die sich aufs Kind fixieren bzw. klammern und daraus ihren einzigen Lebensinhalt beziehen, vermindert wird. Zuviel Nähe verhindert nämlich ebenfalls eine gesunde Bindungsfähigkeit und v.a. eine Eigenständigkeit der Kinder. Psychologen müssen sich heutzutage verschärft mit den Nöten von Patienten auseinandersetzen, die als Kinder überversorgt und in Watte gepackt wurden.
    Es sollten sich einfach beide Eltern gleichermaßen ums Kind kümmern, ergänzt durch gesellschaftliche Betreuungsmöglichkeiten.

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