Worüber reg ich mich eigentlich auf?

Wenn man den Leuten 1000 Mal erklärt hat dass sie einen katastrophalen Fehler begehen, diese nicht auf einen hören wollen und einen noch dazu beschimpfen, wenn man die Wahrheit, die Fakten, die Realität darstellt, warum soll ich mich dann betroffen fühlen, wenn sie jämmerlich verrecken?

Schön und gut, ihr habt eure Meinungsfreiheit und die will euch keiner nehmen. Meint was ihr wollt. Ich habe keine Meinung über eure Meinung. Ich habe Fakten, die euren Meinungen zu 100% widersprechen.

Vielleicht ist ein Großreinemachen in Europa wirklich mal wieder fällig. Nicht so was im Nazi-Style mit Ariern, und Juden raus. Nein, eher so ein Saubermachen des Oberstübchens. Die Entsorgung von Ideen, Ideologien und Idealen, die ihr Mindesthaltbarkeitsdatum bei weitem überschritten haben. Der internationale Sozialismus ist mindestens genau so beschissen und mörderisch wie der Nationalsozialismus. Besen und Schrubber her. Weg mit dem Mist. Diversität (Vielfalt) ist keine Stärke, kein Vorteil, siehe Putnam, es ist eine Riesenkatastrophe. Nagelt das Schild mit dem Wort Diversität gleich neben das Schild mit dem Wort Sozialismus, auf den Wegweiser zur Hölle.

Wie, bitteschön, soll ich Sympathie für einen Kerl entwickeln, der sich hinstellt und sagt: Ich hab keine Lust zu arbeiten, also gib mir dein Geld. In jeder normalen Gesellschaft wäre der ein Dieb oder Räuber. Im Sozialismus stellt man ihm einen Polizisten zur Seite, der ihm beim Klauen hilft.

Was wollte ich denn unbedingt erhalten in Europa? Alles was ich für erhaltenswert erachte ist seit über 100 Jahren tot. Das war schon vor ca. 15 Jahren so, als ich aus Europa auszog um nie wieder zu kommen. Ich mag das neue Europa nicht. Was soll ich von einer Gesellschaft halten, die zu 87% direkt oder indirekt die Mafia-Patronin Merkel wählt? Die Antwort ist einfach: 87% der Deutschen haben anscheinend nicht mehr alle Tassen im Schrank. Ich will nicht unter so vielen Bekloppten leben.

Der Gründungsmythos einer Zivilisation ist entscheidend für die Dinge, die man als heilig erachtet, was man für grundsätzlich gut und böse hält. Deutschland ist mehrmals von anderen Mächten zusammengebastelt worden. Nach den Napoleonischen Kriegen (1815) durch Wien als Deutscher Bund, dann die einzige eigenständige Reichsgründung 1871 (1859-78), nach dem 2.WK durch die Alliierten zerschlagen und nach dem Untergang der UdSSR (1989) von den Russen wiedervereinigt. Die einzige auf deutschem Boden, von Deutschen selbst verursachte Gründung eines Nationalstaats war also vor ca. 150 Jahren. Darauf berufen sich die sog. „Reichsbürger“, denn alle anderen deutschen Staaten seitdem wurden nicht von einer Deutschen Nation selbst, sondern von anderen Nationen gegründet.

Die Besonderheiten dieser Reichsgründung waren u.A., dass dies auf Grundlage einer Einigung und Allianz zwischen den Großindustriellen und der feudalen Elite stattfand. Nach der Reichsgründung erfolgte eine kurze Phase der Hyper-Industrialisierung, die Gründerjahre, gefolgt (wie jeder Boom von einem Bust) von der Gründerkrise. Kaum hatte man sich in einem Deutschen Reich halbwegs gemütlich eingerichtet, war nach 43 Jahren auch schon wieder totales Chaos angesagt, mit dem 1. WK.

Von den 42 zwischen 1901 und 1914 verliehenen naturwissenschaftlichen Nobelpreisen ging jeder dritte an einen deutschen Forscher. Seitdem ging es nur noch bergab mit Deutschland. Seitdem haben die Krieger-Fürsten oder die Chef-Ideologen Deutschland fest im Griff. Das nach 1945 und 1989 notdürftig wieder zusammen geflickte Deutschland hat keinen Referenzpunkt mehr an dem man wieder aufsetzen wollte. Die kurzen 43 Jahre des Deutschen Reiches waren eben nicht Generationen übergreifend, um es als Vorbild und Sprungbrett für eine gemeinsame Zukunft zu sehen.

Es bleibt der Zweifel der Deutschen an sich selbst. Der Zweifel daran, ob man überhaupt ein Volk ist. Das macht es anderen, die ein starkes, einheitliches deutsches Volk zu recht fürchten, leicht unsere Bemühungen zu unterminieren. Das macht es für die Merkel-Deutschen akzeptabel als „diejenigen, die schon länger hier leben“ tituliert zu werden. Deutschland müsste sich endlich einmal selbst gründen, auf Basis gemeinsamer Werte, um dann mehrere Generationen in dieser Konstellation den Grundstein zu legen für etwas worauf man ehrfürchtig zurück blicken kann, worauf man „stolz“ sein kann.

Das aufstrebende Deutschland wurde seit 1871 für knapp 100 Jahre mit einer Mischung aus Bewunderung und Angst betrachtet. Welches andere Volk hat jemals aus einer zerbombten Schutthalde (1945) innerhalb von 20 Jahren eine führende Wirtschaftsnation gemacht? Spätestens seit der sog. Wiedervereinigung drückt man sich darum herum wieder ein Volk sein zu wollen. Unsere Politiker geben sich unterwürfig, kriechen Wohltaten verteilend vor der Missgeburt der EU herum, wohl wissend, dass sie damit eine Neugründung von Deutschland verhindern, während dessen sie ihre sog. Bürger gnadenlos ausbeuten.

Lasst die Anti-Deutschen nur mal so weiter machen. Dann gibt es bald weder Deutschland noch Deutsche. Wenn im Zuge der Meinungsfreiheit nur dumme, realitätsfremde Meinungen gewinnen, dann müssen Euch die Fakten, die Realität eben eines Besseren belehren. Das ist und wird schmerzhaft (so schmerzhaft wie vergewaltigt, beklaut und verprügelt zu werden), aber das ist redlich verdientes, weil selbst zugefügtes Leid. Ich bin auch nicht davon überzeugt, dass die Deutschen aus Schaden klug werden. Sie werden nur den Schaden haben und spotten jetzt schon jeder Beschreibung.

 

6 thoughts on “Worüber reg ich mich eigentlich auf?

  1. Wem hast du was erklärt? Manchen wollen es nicht verstehen, denn die “sozial schwachen” profitieren und kassieren ja ordentlich in diesem System. Müssen nur Opfer sein und Hand aufhalten.

    Liked by 1 person

    1. Erklaert hab ich Vieles und Vielen, seit ueber 20 Jahren und seit ca. 2 Jahren auf diesem Blog. Fuer die sog. sozial Schwachen ist es halt wie bei ‘animal farm’. Wenn der Fresstrog leer ist und der Whisky/Vodka alle, dann bleiben nur die Optionen arbeiten oder verhungern.

      @hengisthamar
      Ich bin kein besonderer AfD fan. Es sind halt die Einzigen, die ueberhaupt konservative Politik machen. Die CDU hat das ja aufgegeben.

      Liked by 2 people

Comments are closed.