Die FAZ hetzt gegen weiße Männer

Nach der Aufklärung ist vor der Aufklärung. Manchmal frage ich mich wie es Journalisten fertig bringen sich öffentlich über „hate speech“ aufzuregen und dann vor Hass triefende Artikel in den Mainstream Medien artikulieren. Eine dieser postmodernen Hetzerinnen heißt Carolin Wiedemann und sie schrieb den Artikel „Die weiße Scharia, Faschismus und Männlichkeit“ in der FAZ. Nun gut, sie schreibt meist nur im Feuilleton, wo man mit den Fakten auch auf Kriegsfuß stehen kann. Dennoch, in der FAZ, ein Blatt welches ich mir als armer Student vor fast 40 Jahren abonnierte, weil es (damals) gut recherchierte Artikel enthielt.

Ich kann nicht umhin und beginne mit einem ad hominem, denn die Frau ist toxisch. Sie studierte Literaturwissenschaften, Journalismus und Soziologie, hatte Lehraufträge zum Werk Foucaults und schreibt/schrieb für das „Missy Magazin“, das wahrscheinlich von der CIA gegründete Propaganda-Instrument des Feminismus. Sie schreibt solchen Unfug wie „Warum nicht die Gender Studies ideologisch geprägt sind, sondern die Angriffe gegen sie.“ oder „ Die bürgerliche Kleinfamilie ist schon lange passé. Heute sind Frauen Vorstandsvorsitzende und Bundeskanzlerinnen, Scheidungen normal, Patchwork-Familien auch, und wer es mag, liebt viele.“ Sie hat sogar promoviert und ihre Doktorarbeit wurde von einem Verlag veröffentlicht; die Krönung für linientreue Feministinnen. Und sie schreibt vor allem über Dinge, mit denen sie sich nur oberflächlich beschäftigt, wie AI oder das Internet, worüber sich Danisch ja immer wieder gerne lustig macht. Mit größter Wahrscheinlichkeit hat die Autorin nur Facebook, YouTube und Blogs ausgewertet und mit keinem der von ihr verdammten auch nur ein mal selbst gesprochen.

Der ganze Artikel „Die weiße Scharia“ strotzt nur so von Oberflächlichkeiten und dem unbedingten Willen, alles was einen Millimeter rechts von ganz links ist, als menschenfeindlich und Nazi zu qualifizieren. Sie wirft alle Anti-Feministen, die PUA’s, die AfD in das ausgeaperte Schlagloch der „neuen Rechten“ oder „alt right“. Der Text beleuchtet einzelne, zusammenhanglose Aussagen von Leuten wie Martin Sellner, diversen AfD-Granden, „Reconquista Germanica“, Ronald Reagan, Donald Trump, Jack Donovan und dem „Daily Stormer“. Die journalistische Qualität des Artikels ist NULL, denn sie liefert weder die echten Argumente der sogenannten „Rechten“, noch Gegenargumente aus ihrer Sicht. Am Ende meint sie, dass diese Leute das untergehende Patriarchat darstellen, welches im Todeskampf gefährlich um sich schlägt, wie ein angeschossenes Tier. Hetze pur. Menschen mit Tieren gleichzusetzen ist halt nur dann Nazi, wenn es Rechte machen 😉

[…]Es zeigt sich immer deutlicher, dass Sexismus und Frauenverachtung Triebkräfte der Neuen Rechten sind.[…] meint Wiedemann. Als Feministin unterliegt sie leider dem Trugschluss, dass alle Frauen Feministinnen sind. Das ist aber bei weitem nicht so, denn nur eine Minderheit der Frauen ist derart ideologisch verpeilt. Die Ablehnung des Feminismus, insbesondere der seit den 70’ern stattfindenden Wellen, ist weder sexistisch noch Frauen verachtend. Dieser links-progressive Feminismus ist ursächlich für die Geburtenarmut, für die steigende Unglücklichkeit der Frauen und für immer mehr rein emotionale politische Entscheidungen bei denen Rationalität völlig unter den Tisch fällt. Die vielen negativen Auswirkungen der feministischen Utopien werden von strammen Ideologen wie Wiedemann einfach ignoriert.

Carolinchen meint dass der AfD die Schließung der Grenzen genauso wichtig wäre, wie die Abschaffung der Gender Studies. Nein, die Flüchtlings-Problematik stößt bei der Mehrheit der Bevölkerung inzwischen auf harsche Kritik und Widerstand, was in den Alt-Parteien aber kaum reflektiert wird. Dummdreiste Propaganda wie in Wiedemanns Artikel wird wohl eher dazu führen, dass der AfD-Stimmenanteil sich bei der nächsten Wahl verdoppelt. Die Abschaffung der Gender Studies ist auf vielerlei Weise zu begründen. Vor allem damit, dass es keine Wissenschaft ist, sondern ein Hoax (Schwindel). Zum anderen werden hier Steuergelder in ein Loch versenkt, welches nur ideologische Kämpfer und Aktivisten hervorbringt, die dann Universitäten, den Rechtsapparat, die Beamtenschaft und den Journalismus durchseuchen.

Wiedemann behauptet, dass Pick-up-Artists (PUA) eine Einstiegsdroge für rechtsnationale Weltanschauungen sind. Die PUA-Szene fand erst nach der „sexuellen Revolution“ der 68’er wirkliche Verbreitung und machte sie sogar notwendig. Damals wurden die konservativen sexuellen Moralvorstellungen vollends aufgelöst und die Frauen konnten ihrer Hypergamie freien Lauf lassen. PUA ist eine logische Konsequenz für jeden, der nicht zu den 10% der Männer gehört, den jede Frau haben will. Es ist eine Reaktion auf den kulturmarxistischen Quatsch von Marcuse und den aus dem Postmodernismus hervorgehenden Nihilismus. Damit ist PUA ein Ergebnis linker Politik, und hat mit einem konservativen Familienbild rein gar nichts zu tun. Erst in den letzten Jahren haben alternde PUA’s, wie Roosh auf „Return of Kings“, den eigenen Nihilismus erkannt und sehen ein, dass eine Gesellschaft von Pick-up-Artists und hypergamen Frauen nicht überlebensfähig ist.

Wenn man, wie Wiedemann, keine Argumente hat, deutet man eben auf extreme Randgruppen, wie „Reconquista Germanica“ und „Daily Stormer“, die sich das Deutsche Reich oder die Nazi-Zeit zurück wünschen. Mit den extremsten Aussagen oder witzig gemeinten Memes dieser Internet-Subkultur pinselt sie nun alle an, die nicht in ihrer links-ideologischen Gutmenschen-Ecke stehen. Das ist post hoc ergo propter hoc, ein Ökologischer Fehlschluss, fallacia compositionis, falsche Äquivalenz usw.; da stapeln sich die Fehlschlüsse geradezu.

Zum Ende des Artikels schmeisst sie nun Neoliberale wie Trump, Neokonservative die angeblich einst links waren (???) und sogar Siechmar Gabriel (SPD) in einen Topf, weil diese “Multi-Kulti”, Feminismus, Gleichstellung, sexueller Identitätspolitik (Schwule, Queer) kritisch gegenüber stehen. Zu guter Letzt hat sie noch den Begriff “white sharia” aufgeschnappt, den wohl einige rechtsextreme Stubenhocker fabriziert haben, um ihrer Artikelüberschrift etwas Schmackes zu verleihen. Carolinchen muss sich nun echt nicht wundern, dass rechte Aktivisten und Blogger/YouTuber ebenfalls Kampfbegriffe entwerfen um Aufmerksamkeit zu erregen. Wer Jahrzehnte lang von den mainstream Medien mit linken Kampfbegriffen zugedröhnt wurde , der fängt halt mal an sich zu wehren. Leute die angewidert sind von der linken Indoktrination, die sich inzwischen vom Kindergarten bis in die Arbeitsstelle zieht, die kontern so gut sie können. Viele der Auswüchse feministischer und linker Identitätspolitik sind oft nur noch mit bitterbösem Sarkasmus auszuhalten.

Das Bild ist heute von pixabay.

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4 thoughts on “Die FAZ hetzt gegen weiße Männer

  1. Der angesprochene Artikel war einer von mehreren im “Spezial: Männer” der F.A.S. vom 02.01.18. Der rhetorisch gut geschriebene Leitartikel war aber auch nur ein geschwurbelter Text um Männer schlecht zu reden, lächerlich zu machen und als Idioten hinzustellen. Halt ein Quotentext, damit die konformen Leser diesen im Netz ebenso finden und Klicks generieren.
    Würde ein Spezial: Frauen ebenso geschrieben werden und über mehrere Artikel diese so darstellen? Nein, aber wen interessiert es in einer Welt bzw. Gesellschaft, wo das Männliche gerne so dargestellt werden kann, darf und wird.

    Könnte es nicht sein, dass hier der Mann für die Dinge büßen soll, die er als Soldat zu tun hat? Büßen, damit sich andere moralisch besser fühlen können?
    Ach so, ich sehe im Männerbashing auch eine verqueer geführte Vergangenheitsbewältigung, in die noch weitere gesellschaftliche Diskurse und Entwicklungen hinein flossen und fliessen.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/maenner-in-der-krise-die-abschaffung-der-geschlechter-15365000.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

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  2. Weiße Frauen, schwarze Männer, schwarze Frauen, alle haben in den letzten 50/100/150 Jahren einen gewaltigen Aktivismus entfaltet, für ihre jeweiligen Sonderinteressen: unzählige Versammlungen, Forderungen, Petitionen, Protestaktionen, Demos, Tabubrüche etc. usw. Weiße Männer haben ziemlich wenig in dieser Hinsicht getan. Das Ergebnis sehen wir jetzt. Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.

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