Anstatt Afrika zu helfen …

was könnten wir denn tun? Wenn wir uns für derart im Überfluss ersaufend erachten, und nun kaum noch Ideen haben wohin mit der ganzen Kohle, warum sollten wir den Afrikanern, Afghanen, etc.pp. nicht helfen wollen? Die bedrohen uns doch angeblich nur, weil wir so unendlich reich sind und absolut nichts davon abgeben wollen, richtig? So, oder so ähnlich ist doch die Argumentation der im Bundestag fürstlich ausgehaltenen Dauer-Soziologie-Studenten oder Abbrecher/Absolventen anderer Schwafelfächer, die eigentlich keiner braucht.

So richtig übel nehmen kann man es den Abgeordneten des Bundestags oder der Landtage nicht, wenn sie aus ihrer Sicht und persönlicher Lebenserfahrung davon ausgehen, dass ganz Deutschland im Wohlstand ersäuft. Wie viele dieser Abgeordneten haben sich vor Monaten noch vollauf ihrer „Karriere“ bei der städtischen Müllabfuhr, dem Putzdienst im Krankenhaus oder als Regaleinräumer bei Aldi gewidmet oder waren Leiharbeiter? Nicht Einer. Die können sich auch nicht vorstellen, wie unbändig sich ein Maurer-Geselle über die exorbitanten Steuern und Sozialabgaben „freut“, wenn er am Ende des Monats vor lauter Frust überhaupt noch auf seine Lohnabrechnung schaut. Die meisten hatten es nicht mal nötig sich in ihrer Schul- oder Studienzeit einen Ferienjob zu besorgen, und hatten nie in ihrem Leben die Erfahrungen, die jeder normale Arbeiter macht. Der Großteil von denen hat zeitlebens im Überfluss gelebt, weil sich Papi oder ein Förderverein immer um ihr Wohlergehen gekümmert hat.

Das ist auch ein Grund warum die immer auf Leute hören, die selbst nie wirklich gearbeitet haben (und das auch nicht wollen), und sich deren Gejammere immer zu Herzen nehmen. Daher kommen auch so abstruse Vorstellungen dieser Politiker, dass Millionen von Flüchtilanten die Sozialkassen nicht belasten, die Krankenkassen sogar entlasten und mit etwas Deutsch lernen, etwas Integration und irgend einer Ausbildung dann schon bald wertvolle Mitglieder unserer Gesellschaft werden. Die sind völlig abgehoben von der realen Arbeitswelt, weil sie nie daran teilnehmen mussten. Wenn, dann waren sie mal Lehrer/Beamte mit sehr bequemen Bezügen, oder vielleicht Angestellte einer Behörde, in der man seiner Arbeitsunlust ungestraft frönen kann. Die Juristen kommen auch sehr selten aus einer privaten Praxis, wo man um jeden Kunden kämpfen muss und am Ende des Monats alle Kosten selbst zu bezahlen hat.

Anstatt sich um die realen Probleme der arbeitenden Bevölkerung zu kümmern, nehmen sich Politiker dann solche Orchideen-Themen vor, wie Gleichstellung, Gender-Benachteiligung, Frauenquote, unwirsch auftretende Facebook-Kommentatoren, oder den Problemen der afghanischen, bzw. afrikanischen Jugend. Was hat das damit zu tun, die Lebensbedingungen des eigenen Wahlvolks zu verbessern? Gar nichts. Die kennen die Lebensbedingungen des eigenen Volks überhaupt nicht. Außer im Bierzelt werden sie nie damit konfrontiert. Und ihre gesamte Zeit bringen sie damit zu, bei irgendwelchen Jammervereinen vorbei zu schauen, um sich dort künstlich aufgebauschte Probleme von Leuten anzuhören, die auch keine Lust auf Arbeit haben.

Im Überfluss leben in Deutschland nur die oberen 5-10% der Einkommensbezieher und die Meute nichtsnutziger Dummschwätzer, die sich in der Politik herum treiben. Die restlichen 90% sind froh wenn sie sich einmal im Jahr einen Pauschalurlaub leisten können; viele betteln schon bei der Hausbank um einen Kredit, wenn die Auto-Reparatur mehr als einen Monatslohn kostet. Für die meisten ist es noch erträglich, wenn sie kurz vor der Rente das Haus oder die Wohnung der Eltern erben, was dann vollständig aufgebraucht wird.

Die sich im Überfluss wähnenden Politiker verteilen nun das, was sie den 90%, die von Überfluss meist weit entfernt sind wegnehmen, um ihre persönlichen Hobbies zu finanzieren. Gleichstellung, Gender, Quoten, hate-speech, Kampf gegen rechts und kulleraugige Kinder aus fremden Ländern. Die kommen gar nicht auf die Idee, dass man denen, die jeden Tag brav arbeiten gehen, auch mal mehr von ihrem Lohn lassen kann. Jetzt hat der pöhse pöhse Trump aber allen vorgemacht, wie das geht, und deshalb sind sie stinksauer auf den.

Wie J. Peterson in seinem neusten Buch schreibt, sollte man erst mal sein eigenes Haus in Ordnung bringen, bevor man sich erdreistet sich bei anderen (oder dem Rest der Welt) einzumischen. Denn diejenigen, die ihr eigenes Chaos ignorieren oder nicht in der Lage sind das in Ordnung zu bringen, wie glaubwürdig sind die denn als Ratgeber für andere? “Es ist einfacher, mit dem Finger auf andere zu zeigen, als vor der eigenen Türe zu fegen” ist ein altes Sprichwort. Martin „Gerechtigkeit“ Schulz und Angela „gut und gerne leben“ Merkel sind von der realen Welt so weit entkoppelt, denen fällt nicht mal auf, dass sie vollkommen an den Bedürfnissen des eigenen Volkes vorbei regieren. Genauso ist es beim Großteil der anderen Politiker und ihrer Worthülsen-Lieferanten.

Die 4-5.000 deutschen Soldaten, die weitestgehend erfolglos in Afghanistan für Ruhe und Ordnung sorgen sollen, dürften inzwischen genug Erfahrungen gesammelt haben, um in den deutschen No-Go Gebieten, dem Rückzugsgebiet ausländischer Krimineller, effizient einsetzbar zu sein. Lasst die Amis doch dort den Mist aufräumen, den sie selbst angerichtet haben. Wir könnten die Jungs zuhause gut gebrauchen, um dem Diebstahl, Einbruch, Messern, Drogenverkauf, Vergewaltigen usw. Einhalt zu gebieten. Ein einsamer deutscher Polizist wird bei einer Personenkontrolle eher verdroschen, als dass er etwas bewirkt. Lass mal einen großen Zug (oder eine kleine Kompanie) mit scharfen Gewehren Patrouille machen, die kommen mit einer sich zusammen rottenden Gruppe „16 jähriger Syrer“ oder einem albanischen Klan auch ganz gut alleine zurecht. Respekt bekommt man nur wenn man stärker ist als der Gegner, nicht weil man eine Dienstmarke am Ärmel hat.

Jaja, ich kann mir das entsetzte Gekreische der Grünen und anderer schon vorstellen, wenn deutsche Soldaten in Deutschland Patrouille laufen. Aber wir gleiten unbemerkt in die dritte Phase eines Bürgerkriegs, den viele Wohlstandsbürger und vor allem die Politiker nicht wahrhaben wollen. So lange man die Chance hat diese Katastrophe noch abzuwenden, sollte man das tun. Je länger man wartet, desto mehr werden die zivilen Opfer.

 

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11 thoughts on “Anstatt Afrika zu helfen …

  1. Äh doch?!
    Du gehst lediglich auf deine Sicht ein und ‘versuchst’ dich in die Politiker hinein zu versetzen. Was ist mit den Menschen, die hier wirklich Hilfe brauchen, hm? Natürlich sollte man nicht direkt sein ganzes Leben dafür hinschmeißen. Aber ein bisschen Anteilnahme könnte man durchaus zeigen. Die Welt dreht sich schließlich nicht nur um uns. Es würde sogar schon helfen, allein nur jeden Tag einen Gedanken an die Betroffenen zu ‘verschwenden’, wie du vermutlich meinen würdest. Aber wenn das Leben hier so schwer ist, dass man noch nicht einmal Platz für einige menschenfreundlichere Gedanken hat anstatt seines Egoismus, dann würde ich einfach einmal vorschlagen zu tauschen. Eine nette Reise nach Syrien sozusagen… Ich wünsche nur viel Spaß!

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    1. Du scheinst den Unterschied nicht zu verstehen, zwischen individueller Spenden- und Hilfsbereitschaft (was ich ja nicht verurteile, sondern selbst auch tue) und erzwungenen, durch Steuern und Abgaben eingetriebenen, Spenden an Fremde. Letzeres ist Umverteilung von Armen aus der 1. Welt an korrupte Reiche in der 3. Welt.

      PS: Ich habe bereits ‘getauscht’ und lebe seit langer Zeit in der sog. 3. Welt, und habe viel Spass, danke!

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      1. Das war nicht was ich meinte. Mir ist durchaus bewusst, dass dieser Unterschied besteht! Mit erzwungen liegst du aus deiner Sicht zwar richtig, dreht man aber die Seite um, ist es doch gut, dass in diesem Land alle Gutes tun, wenn auch nur mehr oder weniger freiwillig. Zudem würde der Staat das Geld sonst einfach wo anders einsetzen, was im Falle der Steuern für uns Bürger keinen Unterschied machen. Da weiß ich mein Geld lieber in hilfsbedürftigen Ländern aufgehoben als sonst wo. Die Kriminalität mag ja angeblich zugenommen haben, aber ich sehe dies als etwas rassistisch an! Zudem hat gehören zu dieser Rate immer noch sehr viele Deutsch und wenn die größtenteils aus dem Geschäft raus sind, dann können wir beginnen zu klagen!!!

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        1. “Mir ist durchaus bewusst, dass dieser Unterschied besteht!”
          “wenn auch nur mehr oder weniger freiwillig.”
          Offensichtlich ist Dir der Unterschied nicht bewusst.
          “Zudem würde der Staat das Geld sonst einfach wo anders einsetzen,”
          Merkel liebt Dich; Du bist der ideale Untertan.

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        2. Mit 13 habe ich noch geglaubt, was der Pfarrer in der Kirche und die Lehrer erzählt haben. Mit 14 habe ich angefangen, ernsthaft daran zu zweifeln. Liebe Clara, da gibt es noch viel Potential.

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        3. Bitte liebe Leute – sie ist erst 14. Das bashing sollte man unterlassen. Ich musste zwischendurch einige sehr emotionale Kommentare von ihr loeschen und wollte ihr das letzte Wort, auch wenn es etwas bitter klingt, ueberlassen.

          Sie hat mit 14 eine schoene Webseite selbst gestaltet und hatte den Mut sich in eine Diskussion einzumischen, die von sehr viel aelteren Erwachsenen gefuehrt wird. Das ist doch schon 1000 mal besser, als das was ich vereinzelt von manch anderen hier und auf aehnlichen Blogs so erlebe.

          Und ich will es auch deshalb so stehen lassen, weil es m.A. das Ergebnis der schulischen Indoktrination dokumentiert.

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        4. Liebe Clara, wenn Du schon mal auf der Seite von luisman bist, ist das ein hervorragender Anfang. Als ich 14 war, gab es leider noch kein Internet mit der Seite von luisman. Deshalb habe ich auch so lange gebraucht, um das alles zu verstehen.

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