Fehldefinition des Problems

Was mir immer mehr auffällt ist, dass die Leute vorschnell Lösungen für gesellschaftliche Probleme vorschlagen und teils mit Gewalt durchsetzen wollen, ohne die Probleme korrekt definiert zu haben. Andererseits kann man die durch die Medien und Politik gehetzten Scheinprobleme nicht einfach so abtun, denn sie enthalten ja immer ein Körnchen Wahrheit. Leider ist das Körnchen Wahrheit aber zugedeckt und überfrachtet mit phantasiehaften, romanhaften Vorstellungen über die Welt die inkongruent mit der Wirklichkeit sind.

Ich möchte das mal an drei Beispielen hier anreißen. Die globale Erwärmung, Weltklima-Katastrophe (oder wie immer der Oschi gerade heißt), die Armutsbekämpfung und diese umlagernde Gleichheitsvorstellungen, und die Diskussion um Diskriminierungen aller Art. Ex falso quodlibet (aus Falschem folgt Beliebiges) ist meiner Ansicht das elementare Problem (und für die Schlaumeier: das Paradoxien-Argument könnt ihr euch in den u.g. Fällen in die Haare schmieren). Deshalb kommt uns die derzeitige Welt nicht nur verrückt vor, sie ist es auch. Obwohl ich ja vorzugsweise Linken-bashing betreibe, weil deren Falschheiten so offensichtlich sind und ihre Lösungen so destruktiv, kann ich die Rechten und Konservativen nicht ausnehmen. Die Inversion einer linken Falschheit ist eben nicht unbedingt die Wahrheit, sondern oft auch eine rechte Falschheit. Und die molasseartige Passivität der Konservativen ignoriert auch gerne die echten Probleme anstatt sie sauber zu definieren.

Weltklimawandel (Climate Change)

Das Narrativ der Klima-Hysteriker ist, dass sich die mittlere Temperatur der Erde erhöht und das im Wesentlichen am CO2-Ausstoss der Industriegesellschaften liegt. Das ist eine Hypothese (und solche Hypothesen müssen nicht ausschließlich von Wissenschaftlern formuliert werden, die können auch aus ‘gesundem Menschenverstand’, aus einer religiösen Überzeugung, einem Traum oder einer fehlinterpretierten Perzeption generiert werden), welche man wissenschaftlich evaluieren kann, mit dem Ziel sie zu beweisen, zu verwerfen oder zu ändern. Zumindest seit der Aufklärung sind wir uns im Westen darüber einig, dass wir derartige Probleme mit erprobten wissenschaftlichen Methoden angehen und nicht mit Glaubensdoktrinen.

Wenn die o.g. Hypothese richtig ist, dann haben wir wirklich ein Problem. Wenn sie falsch ist, oder nur teilweise richtig, dann haben wir evtl. gar kein Problem oder ein anders geartetes Problem. Wir wissen aber derzeit nicht, ob die Hypothese richtig ist, da der wissenschaftliche Beweis aussteht. Schlimmer noch, der wissenschaftliche Beweis wird durch ideologische Intrusion verhindert und verlangsamt. Noch viel schlimmer ist, dass praktisch nur solche Wissenschaftler die Möglichkeit zur Forschung haben, die sich dem Narrativ der Klima-Hysteriker anschließen.

Wir befinden uns in einer Patt-Situation. Der Beweis der Hypothese steht aus und der eindeutige Gegenbeweis konnte auch noch nicht erbracht werden. Vielleicht ist ein Gegenbeweis auch gar nicht möglich (siehe die unzähligen Versuche zu beweisen dass es Gott gibt oder nicht gibt). Wegen dem ausstehenden Gegenbeweis schließen nun Ideologen, dass an der Hypothese doch irgendwas dran sein muss. Das widerspricht jeder Wissenschaftlichkeit und Logik. Wir befinden uns demnach wieder im Feld des Glaubens und aus diesem Glauben wird eine (wahrscheinlich) fehlerhafte Problemdefinition abgeleitet. Diese heißt: Das Weltklima erwärmt sich durch unseren CO2-Ausstoss.

Die Beliebigkeit der Lösungen, die aus einer möglichen Falschheit abgeleitet werden, lässt sich einfach demonstrieren. In Klimakonferenzen und dem Übereinkommen von Paris wurden Ziele und Maßnahmen festgelegt. Was zuerst auffällt ist, dass die Vereinbarungen für die Reduktion von Treibhausgasen eher unverbindlich und weitestgehend freiwillig sind. Wenn die Klima-Hypothese und ihre Auswirkungen klar bewiesen wäre, sollte man dann nicht etwas sehr Verbindliches vereinbaren und jeglichen Verstoß unter Strafe stellen, angesichts des projizierten Katastrophenszenarios? Immerhin geht es ja angeblich um das Überleben der gesamten Menschheit. Der wesentliche und einzig verbindliche Teil des Abkommens ist aber, dass die Industrieländer jährlich 100 Milliarden USD an die Länder der 3. Welt zahlen. Ich bin immer noch auf die nachvollziehbare Erklärung gespannt, wie eine Vielzahl von elektronischen Banktransfers das CO2 reduzieren kann. Ganz davon abgesehen wird ein Großteil dieses Geldes, wie schon bei der Entwicklungshilfe, nur auf den Schweizer Bankkonten reicher Oligarchen und den Mugabes der 3. Welt landen.

Egal ob die Klima-Hypothese nun falsch oder richtig ist, in der Praxis wird sie offensichtlich als falsch angesehen. Aus diesem Falschen folgt nun Beliebiges, d.h. Unverbindliches, Freiwilliges und Zahlungen, die das Problem, falls es existiert, nicht mal im Ansatz lösen könnten. Die Linken, Grünen und andere Gutmenschen rennen ohne Rücksicht auf Verluste einem Narrativ hinterher, welches sich wahrscheinlich (meiner Meinung) als komplett falsch herausstellen wird. Der Grund ist vor allem, dass das in deren ideologisch basierte Technikfeindlichkeit und Umverteilungs-Freundlichkeit passt.

Anstatt jährlich 100 Milliarden auf die Konten von 3. Welt Diktatoren zu überweisen, könnte man mit dem Geld auch was sinnvolleres anfangen. Da greife ich auf die originalen Ideen der Grünen zurück (von denen die sich weit entfernt haben), dass man die Umweltzerstörungen durch Überbevölkerung und Industrie rückgängig macht. Anstatt tatenlos dem Kahlschlag zuzusehen, kann man das Geld in Wiederaufforstung investieren. Anstatt zuzusehen wie Heißwasser, Chemie und Müll in die Gewässer, Flüsse und Meere eingeleitet wird, kann man dafür sorgen, dass zumindest die Flüsse und Seen wieder pristin sauber werden. Anstatt Geldstrafen oder Boykotte auszusprechen, die kaum Wirkung zeigen, kann man die Verursacher der Umweltzerstörung mit Zwang in die Pflicht nehmen. Da wir sowas weder in Deutschland und schon gar nicht international jemals geschafft haben frage ich mich, wie diese Utopisten davon träumen können, dass es mit mit den Maßnahmen gegen den Klimawandel (wenn er denn so existiert) anders läuft.

Rein psychologisch betrachtet sinkt mit diesen beliebigen ‘Lösungen’ auch die Bereitschaft aller sich den Quatsch weiter anzuhören oder dafür zu zahlen. Wenn also morgen früh um 8:00 feststände, dass die Klimahypothese wissenschaftlich bewiesen wäre, dann wäre nach Jahrzehnten der politischen Verarschung kaum noch jemand bereit zu einer echten Lösung beizutragen. Das wahrscheinlichste Szenario ist dann, dass die Leute seelenruhig zuschauen wie die Flachländer und Insulaner absaufen und erst dann reagieren, wenn ihnen selbst das Wasser bis zum Hals steht.

Erwärmt sich die Erde überhaupt? Vielleicht. Die Trickserei mit den original Temperaturmessdaten, deren Korrektur (Fälschung?) und weitere Unsauberkeiten machen schon diese Aussage unmöglich.

Falls eine Erwärmung nachweisbar ist, woran liegt das? Ist wirklich das CO2 (und ggf. Methan) ursächlich oder befinden wir uns nur in einem ganz normalen Temperaturzyklus, den es in der Erdgeschichte immer schon gab? Falls CO2 keine oder nur eine untergeordnete Rolle dabei spielt, sind die ganzen geplanten Maßnahmen ähnlich sinnvoll, wie aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch zu essen. Es wäre nicht nur nicht sinnvoll, sondern sogar schädlich, weil wir unsinnigerweise Geld und Arbeitszeit verschwenden, mit dem/der wir etwas sinnvolles tun könnten.

Armutsbekämpfung

Arm ist immer relativ. Verglichen mit Bill Gates bin ich ‘ne arme Wurst, verglichen mit dem durchschnittlichen Äthiopier bin ich reich wie Krösus. Gibt es ein Riesenproblem auf der Welt, so dass zig Millionen den Hungertod sterben? Nicht wirklich. Wenn, dann liegt es meist daran, dass die Hungerhilfe bei den Bedürftigen nicht ankommt, weil sich korrupte Organisationen und Diktatoren die Taschen nicht voll genug machen können oder lieber Krieg ‘spielen’. Insbesondere im Westen ist die Zahl der Hungertoten gleich NULL. Der Westen produziert so viele Nahrungsüberschüsse, dass sie das Zeug verschenken oder vergammeln lassen. Dieses Problem wurde gelöst.

In jedem einzelnen Land der Welt gibt es relativ Arme und Reiche, und zwar völlig unabhängig davon welche Regierungsform die haben. Konzentrieren wir uns im ersten Schritt mal auf ein beliebiges westliches Land.

In unseren Gefilden ist und bleibt man arm, wenn man für den Rest der Bevölkerung nahezu wertlos ist, weil man seine Arbeitskraft – als Anbieter – nicht abgenommen bekommt. Das betrifft i.d.R. Dauerkranke, Behinderte, Dumme (IQ unter 85) und extrem Faule. Außer den Faulen trifft den Einzelnen keine eigene Schuld. Die hatten in den Genlotterie eben Pech gehabt. Egal wie sozialistisch oder kapitalistisch die Wirtschaftsform ist, es entsteht nach kurzer Zeit eine Pareto-Verteilung. Das bedeutet, einige wenige Prozent haben hohe Einkommen und große Vermögen und alle anderen haben erheblich weniger. Es sind auch nicht immer die selben Leute, bzw. Familien, die immer reich sind. In den meisten Fällen wird das millionenschwere Erbe, von Opa mühsam erarbeitet, spätestens von den Enkeln restlos verputzt. Diese Pareto-Verteilung ist auch vielerorts in der Natur zu beobachten, sie gilt beim Schreiben von Büchern, bei Künstlern aller Art, bei Sportlern usw. Es haben immer nur ganz wenige Erfolg und werden reich, der ewige 100ste kommt gerade mal so über die Runden.

Es nutzt nichts einen abgebrochenen Riesen von 1,55m als Basketballspieler zu trainieren und ihm jede Chance zu geben in jedem Verein mitzuspielen. Der wird nie Weltklassespieler, wahrscheinlich noch nicht mal Kreisklasse. Vielleicht klappts ja eher beim Fußball, siehe Maradonna. Genauso wenig nutzt es, einen Typen mit IQ 85 auf die Uni zu schicken und in theoretischer Physik auszubilden. Der wird nie einen Abschluss hinkriegen. Aber der könnte vielleicht ein ganz brauchbarer Schreiner werden, oder ein zuverlässiger Bäcker. Ist das ungerecht? Ja, aber die Natur, die Biologie ist nun mal nicht gerecht.

Je technologisch fortgeschrittener eine Gesellschaft ist, desto reicher werden Einzelne und desto weniger braucht man Leute die nicht mithalten können. Aber in einer solchen Gesellschaft ist selbst ein Straßenpenner noch reicher als sein Pendant in Sibirien oder Angola. Jede erzwungene Umverteilung, sei es durch Steuern oder die Mafia, ändert nichts grundsätzlich an der entstehenden Pareto-Verteilung. Keine Frage sind die Kranken, Behinderten und Dummen nicht glücklich über ihr Ticket bei der Genlotterie, aber wenn sich eine Gesellschaft immer mehr nur um deren Bedürfnisse kümmert, geht sie an sich selbst kaputt.

Ist es denn wirklich ein Problem, in einer reichen Gesellschaft arm zu sein? Nicht, solange es Aufstiegsmöglichkeiten gibt und die Schere nicht so groß ist, dass es zu einer de-facto Monopolisierung kommt. Das Problem sind eher die Jammerer, die sich politisches Gewicht verschaffen. Das Problem sind derart hohe Staatsabgaben, die effektiv verhindern, dass sich ein Armer durch Arbeit aus seiner Situation jemals befreien kann. So lange keiner verhungert und ein Dach über dem Kopf haben kann, ist Armutsbekämpfung ein rein ideologisches und künstlich erzeugtes Problem, dessen politische Lösungen meist viel mehr Schaden anrichten und nur marginale Verbesserungen erreichen.

Auch im Vergleich der Nationen entstand eine Pareto-Verteilung. Die meisten Länder sind relativ arm, einige wenige extrem reich. Der Reichtum der Länder korreliert im allgemeinen mit dem Durchschnitts-IQ. Ausnahmen sind politische Unterdrückungssysteme, d.h. Diktaturen aller Art, sowie Länder in denen Bürgerkrieg herrscht. Hier gilt das selbe wie im Beispiel mit dem zu kurz geratenen Basketballspieler, oder dem Studenten mit einem IQ von 85. Egal wieviel Förderung und Hilfe man diesen Staaten zuteil werden lässt, die werden nie auf das Niveau der 1. Welt kommen. Der Hauptgrund ist, dass sie keinen technischen Fortschritt erzeugen und sehr oft den aus den Industriestaaten importierten technischen Fortschritt nicht mal anwenden können. Denkt mal an die afrikanischen Unternehmer, die mit dem Aufladen von Handy-Batterien Geld verdienen, weil es in den Vororten und auf dem Land gar keinen Strom gibt, oder nur stundenweise. An der Uni ausgebildete afrikanische Ingenieure und Lehrer gehen zurück aufs Land, weil sie keine Arbeit finden, und haben dann sogar Schwierigkeiten als Bauer (was nun wirklich keinen hohen IQ erfordert) Geld zu verdienen.

Der Hauptgrund für relative Armut ist eben nicht die Ausbeutung durch Kolonialisierung, die Ausbeutung des Arbeiters durch den ‘bösen’ kapitalistischen Bonzen, irgendeine zusammenphantasierte Unfairness oder an den Haaren herbeigezogene ungleiche Chancen. Das Problem ist, dass selbst dann wenn sie Kapital angeboten bekommen, wenn ihnen Chancen gegeben werden, Leute körperlich u/o geistig nicht in der Lage sind etwas daraus zu machen.

Die Postmodernisten definieren das Problem der Armut so, dass es den Kapitalisten und den weißen Männern (deren Ur-Ururgroßvater vielleicht mal Kolonialisten waren) zugeschrieben wird. Das ist kompletter Schwachsinn. Gerade der Kapitalismus hat essentiell zur Armutsbekämpfung beigetragen. Welch katastrophale Auswirkungen die Anti-Apartheid Politik ehemaliger Kolonien hat konnte man im ehemaligen Rhodesien (Zimbabwe) sehen – in knapp 10 Jahren vom Nahrungsexporteur zu jetzt 25% der Bevölkerung die Hungerhilfe nötig hat – , und Südafrika ist gerade dabei genau den selben Fehler zu machen. Die Fehldefinition des Problems ist derart krass, dass es zu Millionen von Toten führt. Unglaublich dass die Anti-Kapitalisten und Rassisten gegen Weiße, sich auch noch für Gutmenschen halten. Das Streben nach Gleichheit führt eben immer wieder dazu, dass am Ende alle gleich arm sind.

Diskriminierungen

Alle Nicht-Weisen werden angeblich durch die Weißen diskriminiert. Alle Frauen werden angeblich durch die Männer diskriminiert. Alle LGBTQxyzabc werden angeblich durch die Heterosexuellen diskriminiert. Alle Armen werden durch die Reichen diskriminiert? Alle Moslems werden angeblich auch diskriminiert, durch wen ist mir nicht so ganz klar – die Schreihälse haben sich noch nicht geeinigt, ob es wieder mal die weißen Männer, die Kapitalisten oder vielleicht doch die Christen sind.

Die Schreihälse sind sich dessen nicht bewusst, dass sie schon mit ihren Anschuldigungen selbst diskriminieren. Aber, nun ja, Logik und Rationalität ist deren Stärke nicht. Außerdem meinen sie, dass ‘wir’ doch Jahrhunderte lang gegen sie diskriminiert haben, und es deshalb gerecht ist, wenn sie nun ‘uns’ diskriminieren. Ich würde denen so gerne und sogar kostenlos die 3 Gramm Neuronen einpflanzen, die sie erkennen lässt, dass jeder ein Diskriminierer ist.

Ja, jeder von uns Menschen diskriminiert, den ganzen Tag, das ganze Leben. Wir selektieren die Leute mit denen wir gerne zusammen sind und schließen andere aus. Wir mögen bestimmtes Essen und anderes nicht. Wir lesen bestimmte Bücher mit Freude und wollen andere nicht mal im Regal stehen haben. Der Eine mag iPhones, der andere Galaxy, der Dritte mag ein einfaches Nicht-Smart Handy, der Vierte will mit dem ganzen Handy Geraffel nichts zu tun haben. Die Eine mag einen großen kräftigen Neger im Bett, die Andere mag lieber ein bebrilltes Soja-Jüngelchen. Diskriminierung ist dem Menschen ureigen und ist sogar eine Voraussetzung zum Überleben.

Wer zwischen Giftpilzen und essbaren Pilzen nicht unterscheidet, der stirbt halt. Wer zwischen gesundem Essen und industriell verarbeiteten Lebensmitteln nicht unterscheidet, der wird fett, krank und stirbt früher. Wer Soziopathen und Psychopathen genauso toll findet wie normale Menschen, der wird den Unterschied bald herausfinden. Diskriminieren heißt unterscheiden. Ganz natürlich will der Mensch unterscheiden, zwischen den Dingen die gut für ihn sind und denen die schlecht für ihn sind. Die Einteilung in ‘gut’ und ‘schlecht’ ist nicht immer rational, sondern kann emotional oder willkürlich sein. Diese Diskriminierung zuzulassen ist ein Freiheitsgrad in einer Gesellschaft, sie einzuschränken reduziert die Freiheit.

Die emotionale, willkürliche Diskriminierung kann negative Folgen haben, wie es z.B. Mugabes Zimbabwe erfahren hat. Eine willkürliche Diskriminierung gegen schwarze Amerikaner hätte z.B. erhebliche negative Auswirkungen auf deren Football- und Basketball-Ligen. Rein rationale Diskriminierungen haben – wie bei den Giftpilzen – meist positive Auswirkungen.

Man kann jetzt, mit dem Ziel die Gesellschaft zu verbessern, gegen irrationale Diskriminierungen angehen. Wenn man die Freiheiten aber erhalten oder vergrößern will, kann man Diskriminierung nicht individuell verbieten. Das einzige was man tun kann ist eine Diskriminierung NICHT zum Gesetz zu erheben. Doch genau dass wollen die Schreihälse, die sich dauernd über Diskriminierung beklagen. Die wollen nur sich selbst oder ihrer ‘Gruppe’ Vorteile verschaffen, während andere, die der ‘Gruppe’ nicht angehören, effektiv diskriminiert – im Sinne von benachteiligt – werden.

Die Regierungen in Zimbabwe und Südafrika wollen nicht rational zwischen einem guten Bauern, der Überschüsse erwirtschaftet, und einem schlechten Bauern, der das Land überbeansprucht, unterscheiden. Die diskriminieren zwischen einem bösen Bauern ( = Weißer) und einem guten Bauern ( = Schwarzer). Die Folgen dieser irrationalen Diskriminierung sollten sie auch selbst tragen.

Die Regierungen im Westen wollen nicht zwischen einem guten Mitarbeiter (hoher IQ und willens zu arbeiten) und einem schlechten Mitarbeiter (ohne Eigenmotivation) unterscheiden. Sie wollen lieber irrational zwischen einem „privilegierten“ Mann und einer „unterprivilegierten“ Frau unterscheiden, deshalb Frauenquote, Gleichstellungsbeauftragte etc. Die negativen Folgen dieser irrationalen Männerdiskriminierung werden nicht nur die Frauen, sondern alle bald zu spüren bekommen.

Wie wichtig eine rationale Diskriminierung wäre, erfahren insbesondere die Frauen in Deutschland derzeit. Immer mehr wird bewusst, dass man doch besser unterschieden hätte, zwischen ungebildeten, gewalttätigen, kulturfremden Einwanderern und gebildeten, zivilisierten Einwanderern, welche unser Kultur zu schätzen wissen. Die Regierung und die Jubelklatscher diskriminieren aber lieber, völlig irrational, gegen die eigene Bevölkerung, die sie zu Tode besteuern und denen sie durch die Wohnungsknappheit auch noch den den letzten Groschen rauben.

Die Diskriminierung, die Unterscheidung in „gut für mich“ und „schlecht für mich“, kann man dem Individuum nicht verbieten. Wer gute Entscheidungen für sich selbst trifft wird meist Erfolg haben, wer immer wieder schlechte Entscheidungen trifft muss mit den Auswirkungen auch leben. Das Problem ist ein Staat, der die schlechten Entscheidungen vieler zum Maßstab erhebt und auf dieser Grundlage systematisch diejenigen diskriminiert (benachteiligt) die i.d.R. gute Entscheidungen treffen.

Fazit: Der Einzelne in einer freien Gesellschaft kann diskriminieren, wie er lustig ist. Egal ob er das auf rationaler Basis, rein emotional oder willkürlich macht. Genau das ist seine Freiheit. Die irrationale Bevorzugung einer Gruppe, zum Nachteil anderer Gruppen, durch den Staat, diese systematische Diskriminierung, ist immer schlecht und beschränkt die Freiheit.

Wer darüber noch aus einer anderen Perspektive nachdenken will, dem empfehle ich das Böckenförde-Diktum, siehe auch hier

Auch im Sinne der schwachen Deutung ist das Böckenförde-Diktum in seinen scheinbar banalen Konsequenzen richtig zu verstehen und anzuerkennen. Ein freiheitlicher, demokratischer Staat ist auf die Homogenität seiner Bürger angewiesen, d.h., wohlverstanden, auf ihre Homogenität als Bürger mit
demokratischem Ethos.
Diese Art von Homogenität ist nicht lediglich wünschenswert, sondern existentielles Bedürfnis der Demokratie, gleichwohl aber nicht zu erzwingen und nicht zu garantieren. Die freiheitliche Demokratie – darin liegt die Pointe des Böckenförde-Diktums – kann und darf seine Bürger aus legitimatorischen Gründen nicht zu diesem Ethos zwingen, obwohl sie vital darauf angewiesen ist.

Aus: Martin Ingenfeld, Das Wagnis der Freiheit: Das Böckenförde-Diktum und seine Implikationen für eine moderne Demokratie

Die Fehldefinition des Problems ist also, dass der Einzelne nicht diskriminieren darf. Das ist grundfalsch, da jeder diskriminiert. Das Problem ist aber, dass der Staat massiv diskriminiert. Er bevorteilt Faule und Unfähige und benachteiligt Arbeitsame und Fähige. Er monopolisiert die Medien zu staatsfreundlichen Voneinander-Abschreibern und behindert alternative Medien, Meinungen und objektive Fakten z.B. durch das Netz-DG.

[end of rant]

Das Bild ist heute von pixabay

 

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5 thoughts on “Fehldefinition des Problems

  1. Wirklich klasse, prima hergeleitet, imho.
    “die molasseartige Passivität der Konservativen” … ächz, prust, köstlich!

    Noch was zur “rationalen Diskriminierung”, Man kann ja auch rational total daneben liegen, kennt man genügend Beispiele aus der Geschichte und bei sich auch (Mensch macht Fehler).
    Das notwendige Korrektiv dazu ist die Meinungsfreiheit, weil nur so genügend rationale (Gegen)Argumente diskutiert werden können, und der Weg nach vorn gefunden werden kann.

    Es beschneiden/diskriminieren ja diejenigen die Äußerungsfreiheit, die sich einen Machtzuwachs oder – erhalt durch die Unterdrückung von “unliebsamen” Argumenten versprechen. Das ist ja nicht irrational, sondern hat nur eine andere Zielsetzung.

    Deshalb darf die Meinungsfreiheit nglichst keine Grenzen kennen, und muss unantastbar sein. (Weiß man eigentlich schon seit Thomas Paine)

    Liked by 3 people

    1. Normalerweise mag ich ja keine Links zu den Salonlinken. In diesem Fall passt es. Aber man sieht wie der Autor in den Kommentaren von der eigenen registrierten Leserschaft nur runtergemacht wird. Eine Schimpfkanonade gegen den Tafelbetreiber haette ihm wohl nur Beifall eingebracht.

      Liked by 3 people

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