Der Endsieg des Multikulturalismus ist nah

Und wie das eben so ist mit deutschen Endsiegen, sie hinterlassen eine Schneise der Verwüstung, nicht nur beim Gegner, sondern insbesondere im eigenen Land. Der neue deutsche Arier ist ein Gutmensch, ein Anti-Faschist, der das genaue Gegenteil vom Arier vor ’45 will. Der neue deutsche Arier will nicht sich selbst zum Sieg verhelfen, sondern jedem außer sich selbst. Die Lust an der Selbstvernichtung ist i.A. eine psychische Krankheit. Doch woher sollen wir die vielen Therapeuten nehmen, die sich um zig Millionen Deutsche kümmern sollen? Sozialismus scheint unheilbar zu sein.

Neben den Belgiern lassen sich die Deutschen ca. 40% ihres Einkommens vom Staat einfach wegnehmen. Sie wählen sogar Parteien wie die SPD, die Grünen und die Linke, die ihnen noch mehr wegnehmen wollen. Jeder Gastwirt würde, wenn er die Wahl hat zwischen verschiedenen lokalen Mafia-Organisationen, diejenige bevorzugen, welche ihm am wenigsten klaut. Jeder normale, klar denkende Mensch würde das tun. Nicht der Deutsche Steuerzahler. Der glaubt, dass diese Immigration praktisch nichts kostet, weil das Geld dafür ja eh schon da ist. Auch Frau Nahles wird sich noch mal umschauen, wenn sie feststellt das man SPD-Parteibücher nicht essen kann.

Der Staat ist der neue Gott. Man glaubt an ihn, unerschütterlich. Der Gott Staat hat, ganz alttestamentarisch und willkürlich dem Volk ein Unglück angedeihen lassen. Die einzige Lösung ist sich nunmehr gott- staats-gefällig zu verhalten, um dem Unglück zu entrinnen. Es sind Opfer zu bringen, nicht nur in Form von Geld sondern auch Menschenopfer. „Alleph fo föhn bunt hier…wir faffen daph!“ sagte Martina mit eingeschlagenen Zähnen, bis der Sanitäter versuchte ihr eines der drei Messer aus dem Rücken zu ziehen. Martina hat’s leider nicht mehr geschafft, alle anderen bleiben aber hart am Kurs der GröKaZ.

„Wir sind Papst“ titelte die Bildzeitung am 20. April 2005, als Ratzinger Papst wurde. Am 22. November 2005 titelte niemand „Wir sind Päpstin“, als Merkel ewige Kanzlerin wurde. Nachdem der versoffene Maulheld Schröder abgelöst war, konnte sich vielleicht noch niemand vorstellen, dass eine Kanzlerin sich so absolutistisch wie ein Papst verhält. Wie eine göttliche Eingebung kam 2011 die Entscheidung über die GröKaZ, die Atomkraftwerke jetzt endlich und endgültig abzuschalten. Das christliche Erbarmen kam über sie, als sie im September 2015 die elenden Gestalten (mit Markenturnschuhen und Smartphones) auf ungarischen Bahnhöfen sah, und den ertrunkenen „Flüchtlingsjungen“ der an einem türkischen Strand angespült wurde. Unsere Päpstin entschied die Grenzen zu öffnen.

Destatis hat die Bevölkerungspyramide im Jahre 2016 herausgegeben und Akif Pirinçci hat analysiert was das bedeutet. Er beschreibt das Multikulti-Argument der uns Regierenden wie folgt:

[…]Im Schwermaschinenbau forscht und entwirft dann der schwarze Ogundu aus Ghana anstatt Günter, die Urteile im Gericht fällt dann die bekopftuchte Richterin Ayşe mit türkischen Wurzeln anstatt Susanne und den neuesten Frauenroman-Hit landet die arabischstämmige Samira in Vollverschleierung anstatt Julia. Alles bleibt wie es ist, der Reichtum, das Laissez-faire, das heilige Sozialsystem, „Danke“ und „Bitte“ und die sogenannte Steuermoral, bloß daß das Personal gewechselt hat und 12 000 Moscheen neu hinzugekommen sind. […]

Weiterhin beschreibt er das Endsieg-Szenario wie folgt:

[…]Katastrophal ist die Feststellung, daß wir bereits 2016 unter den bis zu Zehnjährigen eine absolute Mehrheit der „Personen mit Migrationshintergrund“, also im Klartext Ausländer hatten. In zehn Jahren werden diese Personen die bis zu Zwanzigjährigen sein, während unter den bis zu Zehnjährigen die Migranten zirka eine Zweidrittelmehrheit besitzen werden. […]

Laut einer DIW-Studie sind die Deutschen zufrieden wie nie. Fazit: Die Deutschen sind mit ihrem Ableben, überwiegend, sehr zufrieden! Der Endsieg des Multikulturalismus ist in greifbarer Nähe.

Das Bild ist heute von Pixabay.

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12 thoughts on “Der Endsieg des Multikulturalismus ist nah

  1. Noch vor wenigen Jahren war mir nicht bewusst, dass es überhaupt ein deutsches Problem gibt, eine Maximalneurose. Heute seh ich das Problem überall. Es ist aber keine natürliches, sondern eine erlernte Neurose.

    Der Kerngedanke ist und war schon seit Ende des zweiten Weltkriegs: Es gibt keine Kultur. “Kultur” wurde umdefefiniert zu Kunst und nichts blieb, um zu sagen, dass Bayern witziger sind als Hamburger, Hessen umgänglicher sind als Berliner, Kölner partyfreudiger sind als Schwaben usw. Dialekte werden mit Scham bedacht und in deutschen Wikipediaeinträgen fehlt sogut wie immer der religiöse und kulturelle Bezug einer Person. Man kann froh sein, dass überhaupt bei Bischhöfen geschrieben wird, ob sie evangelisch oder katholisch sind.

    Aber ohne Wurzeln in der Kultur identifizieren wir uns gemäß unserer angeborenen Stammestriebe mit Bewegungen wie die Linke oder mit dem Staat. Keiner ist im Stande in Deutschland wieder Traditionen zu setzen und Kultur, wo erkannt, wiederzubeleben. Der Kahlschlag des 19. Jahrhunderts, erst durch die französische Revolution nach Deutschland gebracht und dann durch Nietzsche, Marx und Co. vorangetrieben, scheint irreparabel zu sein.

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    1. Es sind ja nicht nur die Deutschen. Die Schweden sind offiziell davon ueberzeugt, keine eigene Kultur zu haben. Bei den Englaendern sieht’s auch mau aus. Wenn man einem Chinesen sagen wuerde sein Land haette keine Kultur, sollte man sich in Doppeldeckung begeben.

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      1. Trotz aller white guilt hat das Brexit-Land noch ein Kulturverständnis.

        Überraschend für mich ist, dass die Franzosen das auch noch haben. Ich denke der Flurschaden kam mit der fr. Revolution. Aber irgendwie hat er in Deutschland verheerender gewirkt als in Frankreich.

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        1. naja, in Deutschland ist halt tausend Jahre lang eine Über-Kultur gepflegt worden. Da ist das Pendel dann anschließend besonders weit zurückgeschlagen

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      2. Die Frage ist, was ist “Kultur”?
        Wenn ich dies für mich als Deutscher beantworten soll: Die Gesamtheit von Kunst in Musik, Architektur, Malerei, von den Merowingern bis heute. Ideen wie Menschenrechte, Gleichheit vor dem Gesetz und (Meinungs-)Freiheit. Typisch deutsche Sekundärtugenden wie Pflichtgefühl, Berechenbarkeit, Machbarkeit, Standhaftigkeit, Vertragstreue (mit denen man auch ein KZ betreiben könne, wenn man denn unbedingt Oskar Lafontaine Glauben schenken möchte). Mir fällt noch mehr ein, was den Rahmen eines Kommentars sprengen würde.

        Aber anscheinend ist das alles nichts wert in den Augen der meisten Zeitgenossen. Nur: Wenn unser Land so furchtbar ist, bevölkert von rassistischen, sexistischen und fremdenfeindlichen Eingeborenen – warum will dann trotzdem die halbe Welt nach Deutschland, polemisch gefragt? Ich gehe doch auch nicht freiwillig in Länder, in denen Leute gesteinigt oder Schwule an Baukränen aufgehängt werden.

        Ach ja, die Chinesen. Die haben ja eine “Kulturrevolution” hinter sich, die wesentlich schlimmer war, als das was momentan in Deutschland läuft. Ist das wirklich so, dass der Durchschnittschinese sich für die Geschichte und Kultur der letzten 2000 Jahre seines Landes interessiert? Leute, die dort arbeiten, haben mir erzählt, dass moderne Chinesen eher die “Amerikaner Asiens” seien. Nur auf Geld und Ansehen fixiert.

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        1. Die Amerikaner haben mehr Kultur als die Chinesen. Ich denke, man kann einen Chinesen beleidigen, indem man sein Land kritisiert. Konfuzius, Dao, Kochrezepte etc. kann man alles für Müll erklären und bekommt noch Beifall.

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        2. “Die Amerikaner haben mehr Kultur als die Chinesen.”
          Der Satz ist hart! Ich hätte das ehrlich gesagt anders herum erwartet. Möchtest Du das erläutern, Benjamin? Würde mich ernsthaft interessieren.

          “Die sind sehr stolz auf ihre Kultur. Ueber die Mao-Zeit will keiner mehr reden.”
          Verständlich, dass eine Nation eine Zeit mit Chaos, Zerstörung und Mißachtung jeglicher Menschlichkeit gerne unter den Teppich kehrt. Machen andere auch. Aber was macht den Unterschied zwischen China und Deutschland aus: Warum haben Chinesen laut luismans Aussage einen Stolz auf die eigene Kultur, und die meisten Deutschen nicht?

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        3. Also ich muss zugeben, in China nicht gelebt zu haben, sondern auf Erfahrungen mit Chinesen, Freunde und Arbeitskollegen, abzustellen. Dennoch bin ich auch überrascht, dass mein Eindruck zu mindest oberflächlich dem von luisman entgegensteht.

          China ist faktisch ein multikultureller Staat. Mein doch recht starker Eindruck ist allerdings, dass das von den Chinesen nur als Problem gesehen wird. Es gibt einen starken Konformitätsdruck, der sich -jedenfalls in den Dörfern – bis in die Architektur niederschlägt. Bei Urlaubsreisen wird entsprechend der Fokus auf natürliche Besonderheiten gelegt (Flüsse, Berge, …).

          Kultur wird als Gefahr für die Einheit gesehen. Insbesondere die Uighuren und die Tibeter drohen gelegentlich mit Abspaltung. Die Gebiete, die aus historischen Gründen freier sind und entsprechend auch eine eigene kulturelle Färbung entwickelt haben, also Taiwan und HongKong, sowieso.

          Das Verhältnis zu Mao ist leicht verschämt, aber nicht kritisch. Der Mythos, den man übrigens auch in Russland bzgl. Stalin hört, ist, dass die Industrialisierung ohne ihn nicht möglich gewesen sei und er die Armut beendet habe. Er habe Fehler gemacht, aber das Gespräch wird dann abgebogen.

          Man darf Chinesen natürlich auch nicht kritisieren. Das gilt auch für die Deutschen. Jetzt machen Chinesen nämlich nach ihrer eigenen Meinung immer alles richtig. Der chinesische Computer-Dingsbums macht alle bollerstolz, so wie die dt. Mittelstandsunternehmen, die Weltmarktführer im Taschenlampendosenöffner sind.

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    2. “Keiner ist im Stande in Deutschland wieder Traditionen zu setzen und Kultur, wo erkannt, wiederzubeleben.”
      Traditionen müssen durch einen Gruppe von Menschen getragen und ausgeübt werden. Wenn eine Tradition ausstirbt, dann hat sie m.E. einfach zu wenige Unterstützer. Kommt auch immer darauf an, in welchen geographischen Regionen Traditionen gepflegt werden. Den Maibaum austanzen oder einen Georgiritt werde ich eher in ländlich-kleinstädtischen Regionen Bayerns kultivieren können, während ein Schützenumzug in Berlin-Kreuzberg eher auf gewissen Widerstand treffen dürfte (vermutlich).

      Traditionen befinden sich meiner Meinung nach stets in einem Spannungsfeld zwischen Individualismus und Gemeinschaftsgefühl, (dörflicher) Enge und (städtischer) Freiheit, ängstlicher Rückwärtsgewandheit und geschichtsvergessenem Modernismus als Selbstzweck. Interessanterweise sehe ich, dass auf dem Land (nur ein paar Kilometer von der nächsten Kleinstadt weg) dörfliche Traditionen, Smartphones, bayerischer Rap unter der jungen Generation kein Gegensatz sind. Ähnlich wie die Einstellung, die mir meine japanophilen Freunde von “den Japanern” berichten. Kimono, Ahnenglaube und Toshiba-Laptops sind kein Widerspruch in der japanischen Gesellschaft. Vielleicht sollten wir Roman Herzogs auf Bayern bezogener “Laptop und Lederhose”-Slogan in ganz Deutschland umsetzen.

      Einer meiner Lieblingsaphorismen zu dem Thema:
      “Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.”

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      1. Ja, es geht auch um das Erinnern. Den Maibaum (aus Schweden) finde ich nicht so sinnstiftend. Karnevall verläuft sich im Internet-Comedy-to-go-Zeitalter. Traditionen sterben.

        Ständig werden von der UN Tage ausgerufen, an denen man einer Sache gedenken soll. Nur tut es keiner. Ich denke Traditionen starten, sobald man mit Kindern ein Ritual einführt. Ein Festessen zum Gedenken an den Mauerfall. Ein Dialog über die Geschichte. Die Kleinen entwickeln von Jahr zu Jahr eine Symbolik. Jede Familie hat bereits ihre kleinen Traditionen. Kindergartengruppen müssen nicht immer für die Mülltonne basteln, sondern können auch mal irgendetwas dabei vermitteln. Diese Dinge fallen und stehen mit der Einstellung der Leute. Nicht alles muss ewig tradiert werden, manches kann sterben, aber anderes sollte man vielleicht mal (wieder)beleben.

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