Welches Volk?

Zu den Nachtgedanken des Götz Kubitschek.

https://sezession.de/58589/nachtgedanken-3-anwendungsvorrang

Und dies ist nun die eigentliche politische Katastrophe unserer Zeit: daß es dem Volk als dem wichtigsten Element des Nationalstaates an den Kragen geht. Auch über diese Grundüberzeugung (daß das Staatsvolk wichtiger sei, als die vergänglichen Formen der Staatlichkeit) schreibt Ulrich Vosgerau sehr klar und für jeden Laien verständlich:

Jeder Nationalstaat benötigt Staatsgebiet, Staatsgewalt und Staatsvolk. Diese drei Elemente sind alle notwendig, aber deswegen nicht gleichrangig, sie bilden gewissermaßen ein paulinisches Modell (1. Kor 13, 13: “Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen”). Das Volk ist das wichtigste Element, allein die Kontinuität des Staatsvolkes entscheidet über die Staatskontinuität überhaupt. Auf die Konstanz der anderen Elemente kommt es insofern nicht an, sie können zeitweilig wegfallen und später wiedergewonnen werden.

Jetzt gibt es halt die Leute, die einfach so behaupten, dass es weder Völker noch Rassen gibt. Gar nicht mal so lange her, konnten wir die Völker und Rassen nur anhand des optischen oder sprachlichen Eindrucks unterscheiden. Das war grob, fehleranfällig und irgendwie „oberflächlich“, aber für jeden einsichtig. Seitdem es DNA-Analysen gibt, geht das bis hinein in Gengruppen (Haplogruppen), einzelne Gensequenzen und sogar Einzelgene. Man kann inzwischen messen, wie genetisch ähnlich sich die Einzelnen innerhalb eines Volkes sind, und wo die vielleicht mal herkamen.

Besonders Linke finden das mit den Völkern und Rassen eklig; jeder der solche Unterscheidungen macht muss wohl ein Nazi sein. Die möchten das lieber ganz super-oberflächlich sehen. Also: „Es gibt nur eine Rasse, die menschliche Rasse.“ Bei Hunden sehen die selben Leute das wieder ganz anders, denn wenn sie sich einen Pudel im Tierheim aussuchen, wären sie total entsetzt, wenn sie eine Bulldogge bekämen. Unsere Hyper-Individualisten, die sich meist in den Geisteswissenschaften herumtreiben und vor allem durch ihre völlige Ignoranz der Biologie hervorstechen, meinen wiederum, dass wir 7-8 Milliarden Individuen seien und jegliche Gruppierungen unzulässig und Nazi sind. Da könnte man jetzt ‘Hufeisentheorie’ rufen, aber welche wissenschaftliche Theorie basiert auf dem Axiom, seine Kritiker einfach als Nazis zu beschimpfen?

Das Problem der sinnvollen Gruppendefinition, der sinnvollen und praktikablen Kategorien, ist den empirischen Wissenschaften durchaus bekannt. Diese Gruppen/Kategorien wurden ‘bottom-up’ gebildet. Man schaut auf alle verfügbaren Details und nutzt das dem Menschen eingebaute Mustererkennungsverfahren (ggf. mithilfe eines Computers), woraus sich dann sinnvolle Kategorien für einen bestimmten Zweck ergeben. Es ergaben sich eine Reihe von Haplogruppen, mit denen man z.B. Völkerwanderungen bis hin zur ‘out-of-Africa’ Theorie nachweisen kann. Und man kann damit, auch nachträglich, nachweisen, wie stark sich Völker genetisch unterscheiden. Es ist einfach ein wissenschaftlicher Ansatz mit dem man zeigen kann: Ja, es gibt Völker und auch Rassen, und dies sind die Kategorien. Und ja, man kann das auch lassen, wenn man meint das hat keine Bedeutung. Aber letztere Meinung ist nicht wissenschaftlich, sondern rein politisch.

Haplo-Y-EuropaBild kopiert von: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Haplo-Y-Europa.png

Die Volks- und RassenverNeiner sind auch basserstaunt, wenn Sozialpsychologen (sofern sie wissenschaftlich, evolutionsbiologisch und evolutionspsychologisch arbeiten) herausfinden, dass diese genetische Ähnlichkeit sich auch in der Psychologie eines Volkes oder einer Rasse wiederfindet. So etwas kann man ja gar nicht brauchen, wenn man politisch daran glaubt, z.B. jeden integrieren zu können, oder jeden zum Nobelpreisanwärter schulen zu können. Diesen fast ausschließlich männlichen, vorwiegend weißen, jüdischen und nordasiatischen Spitzenwissenschaftlern, Firmenvorständen usw. muss man unbedingt Diskriminierung unterstellen können, sonst bricht doch das ganze postmoderne kommunistisch-utopische Weltbild zusammen. Zefix.

Aus einem genetisch ähnlichen Volk, mit darauf basierenden psychologisch erfassbaren Wertepräferenzen, ergibt sich, fast wie von selbst, ein Staatsgebiet und ein Rechtssystem. ‘Fast wie von selbst’ ist leider etwas übertrieben. Das war vielleicht mal so, als die Erde noch ein weitgehend menschenleerer Platz war. Sobald es etwas enger wurde, haben sich die Rassen und Völker Konkurrenz gemacht und sich gegenseitig die Köpfe eingeschlagen. Aber auch diese Tatsache muss man, für uns aufrecht gehende Affen mit beschränktem Gehirnvolumen, aus der Perspektive der Evolution betrachten.

Ist es nicht seltsam, wie Friedenstauben liebende Peacenicks, sich über eingeschleppte Moskitos, die Bedrohung einer heimischen Krötenart und Kampfhunderassen ereifern können? Und gleichzeitig sehen sie es als unbedenklich, wenn Subsahara-Afrikaner kommen, wenn der hier heimische Biodeutsche verdrängt wird oder wenn besonders aggressive Rassen die Bürger auf der Straße angreifen. Ich bin mir ziemlich sicher, diese Leute haben auch den Dreisatz nie wirklich verstanden.

Bei der Evolution geht es eben nicht eindimensional zu. Wenn ein Volk von zwergenhaften Eierköpfen (jetzt nicht an Japan denken) und ein Volk von hünenhaften Brutalos (jetzt nicht an Wikinger denken) direkt nebeneinander leben würden, kann man nicht unbedingt voraussagen wer evolutionär überleben wird. Das hängt nicht nur von der physischen Kraft ab, sondern von vielen anderen Faktoren, wie z.B. Intelligenz, List, dem psychologischen Willen, der bereits erreichten Zivilisationsstufe, usw.

Wir wissen aber schon wie eine Spezies, eine Rasse, ein Volk, evolutionär mit Sicherheit verliert. Das ist, wenn sie sich nicht mehr ausreichend fortpflanzt und gleichzeitig von einer anderen Kategorie bedrängt wird, welche sich mehr als ausreichend fortpflanzt. Also wir Deutschen, wir Weißen, wir Weltmeister bei Abtreibungen, Adipositas und Entwicklungshilfe, sorgen entweder dafür, dass sich die anderen Völker und Rassen nicht mehr so stark fortpflanzen, oder sehen zu, wie wir schnellstmöglich wieder auf mindestens 2,1 Kinder pro Frau kommen. So einfach ist das, nur Evolution, Biologie, ohne nur eine Synapse für Sozialwissenschaften zu verschwenden.

Aber die westliche Welt diskutiert lieber darüber, ob Bruce Jenner jetzt ein Mann oder eine Frau ist. Na, dann geht halt sterben.

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7 thoughts on “Welches Volk?

  1. Tja, aus gleichem Grund versucht man ja auch Familie als Keimzelle eines jeden Staates zu zerstören. Alles unter dem Mäntelchen der sich dabei selig fühlenden Gutmenschlichkeit.

    Innerer Frieden, Zusammenhalt, Verbundenheit, Identifizierung? Pah, doch nicht mit denen, die lieber von Resettlement und Relocation schwafeln und damit Bürgerkrieg und Instabilität eines “miesen Stück Scheiße” meinen. Ton-Stein-Scherben-Claudia R. marschiert dazu ja auch noch dümlich grinsend mit.

    Hat sie es ja auch nicht auszubaden in ihrer Augsburger-Wohlfühlburg, bezahlt von denen, die hier noch einen Mehrwert erwirtschaften und tagtäglich mit babylonischer Sprachverwirrung, de-kultivierung und nicht-mehr-so-gerne-hier lebend entlohnt werden.

    Kleiner Sidekick zum Artikel: https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/europa-zerfaellt/ und zwecks Google-Suche “UN – A Torrent of Faces”, Thomas Spahn.

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  2. Noch was hierzu, uisman:

    “.. leichzeitig sehen sie es als unbedenklich, wenn Subsahara-Afrikaner kommen, wenn der hier heimische Biodeutsche verdrängt wird oder wenn besonders aggressive Rassen die Bürger auf der Straße angreifen ..”

    Was passieren kann, wenn man sich zuviele von denen ins Land holt, beschreibt ein Lehrer aus den USA im Klartext. Ansatzweise vernichtend sein Urteil und näherungsweise nun schon hier erlebbar in den Großstädten:

    Was heißt es, schwarze Schüler zu unterrichten?

    Von Christopher Jackson

    Ich erinnere mich an einen schlechten Witz, der in groben Zügen das Verhältnis zwischen Schwarzen und Weißen im heutigen Amerika erklärt:

    „Wie nennt man einen Weißen, der von 20 Schwarzen umgeben ist?”
    „Trainer.”
    „Und wie nennt man einen Weißen, der von 1.000 Schwarzen umgeben ist?”
    „Gefängniswärter.”
    Ich möchte eine weitere Zeile zu diesem Witz hinzufügen:
    „Wie nennt man einen Weißen, der von 30 Schwarzen umgeben ist?”
    „Lehrer.“

    Bis vor kurzer Zeit unterrichtete ich an einer überwiegend schwarzen Highschool in einem Bundesstaat im Südosten. Ich nahm die Stelle an, weil ich damals keine Ahnung von Rasse hatte und weil schwarze Schulen nicht wählerisch sind. Die Schule bot mir eine Stelle an und plötzlich fand ich mich im dunkelsten Afrika wieder. Bis auf die Kleinigkeit, dass ich nicht in Afrika war, sondern in Amerika.

    Lesenswert: https://morgenwacht.wordpress.com/2016/09/24/ein-weisser-lehrer-spricht-klartext/

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    1. Ich bin ernsthaft überrascht, dass dieser morgenwacht Blog soviele Leser hat (etwa 1150 Besucher pro Tag). Der übersetzt nur Texte aus dem Ausland, statt etwas zur deutschen Situation zu sagen.

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  3. Jedem Tierchen sein Plaisierchen. Ich gehör auch zu denen, die mehr so über das Geschlecht von Jenner redet. 😉 Ich glaub, das hat mit der Tabooisierung zu tun. Also sowohl das eine als auch das andere.

    Es mag auch eine Erklärung sein, warum viele über das Thema Gewalt sprechen möchten. Also nicht nur “is böse”. Auf dem Reblog-Blog http://madrasaoftime.wordpress.com/ drehen sich zwei jüngere Posts darum. Ich bin also nicht der einzige. Die ganzen Tabus brechen auf einen Schlag auf. Vielleicht ist das auch eine Erklärung für einen Teil des Antisemitismus. Es gab einfach zu viele Tabus auf einmal.

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    1. “Vielleicht ist das auch eine Erklärung für einen Teil des Antisemitismus.”

      Ähm, nein, welchen denn? Bisher sehe ich nur Araber hier rumturnen und auf Kippas hauen etc.pp. Also wo ist er, der “Teil des Antisemitismus” in Deutschland – außer bei den invasiven Spinnern aus dem ‘AchMachMaAll-Land’?

      Oder inkludierst du es so, wie es vor knapp 10 Jahren mal ein Schüler in einem Leserbrief an den Spiegel schrieb, dass man wohl noch so lange über den Antisemiten schreiben wird, bis die Leute wirklich zu solchen geworden sind?

      Der ganze Mist ist doch seit Jahrzehnten vom Tisch. Bis, ja bis die Flüchtlingshysterie bei Bahnhofsklatscherinnen, Asylindustriegewinnern, Hoteliers und Wirtinnen, Selbstbeseelten und Aliensuchenden auf fruchtbaren Boden stießen.

      Aktuell metzelt man Kurden dahin und wir importieren uns diesen ganzen Scheißdreck auch noch. Ich will das nicht – und schon gar nicht diese durchgeglühten Fanatiker, die einen Kran für das propate Mittel gegen Schwule halten.

      Ich hoffe, die Geschichte wird sich wenigstens die zugehörige und unfähigste Kanzlerin aller Zeiten nachträglich zur Brust nehmen. Sie denkt halt Alles vom Gesäß an, dieses Weib aus der Uckermark, welches ich mittelerweile abgrundtief verachte.

      Sorry, ist ein kleiner Rant geworden – aber die persönliche Wut wächst massiv!

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