Neid und Missgunst

Erinnert sich noch jemand an seine Sandkastenspiele, oder ans Schneemann-Bauen? Vielleicht erinnert sich auch jemand daran, dass es oft irgend ein Kind aus der Nachbarschaft oder Schule gab, welches einfach daher stolzierte und alles kaputt gemacht hat. Klar, sowas passiert manchmal aus Versehen, aus reiner Dummheit usw. Aber mindestens ein Mal hat jeder erlebt, wie Einer daher kam und das was man mühsam, über Stunden, gebaut hat aus reinem Neid und aus Missgunst kaputt machte.

Eine Schneeburg, einen Schneemann, eine Sandburg, oder Statuen.

Angeblich Marc Twain soll gesagt haben, dass die innere Motivation des Sozialisten nicht etwa ist den Armen zu helfen, sondern der Neid und die Missgunst gegenüber den Reichen.

Das obige Bild stellt es auch ganz gut dar. Es gammelte für Jahre auf diversen Festplatten herum, bis ich es vor kurzem wiederfand. Wer das Bild gemalt hat steht zwar drauf, aber wer den Text dazu gefügt hat ist unklar. Es scheint überall auf dem Netz weit verbreitet zu sein. Egal wo du bist, es gibt immer ein Arschloch. Jeder, der mit fremden Leuten zusammenarbeiten muss weiß das. Wenn es sich nur um ein kleines Arschloch handelt, ignorieren ihn/sie die meisten. Handelt es sich aber um ein Riesenarschloch, der alles stört und das Projekt oder die Firma gefährdet, dann gibt’s Ärger. Wenn der Chef nicht einschreitet, dann stehen oft einige Mitarbeiter auf und versuchen das einzudämmen. Falls der Chef aber nach dem Peterprinzip befördert wurde, ist oft nichts zu machen. Viele versuchen dann aus dem Projekt oder aus der Gruppe zu fliehen, oder bewerben sich bei anderen Firmen. Wenn so etwas in einem Land passiert, wandern immer mehr Leute aus.

Der Spruch fängt aber damit an: Egal wo du bist. In deinem neuen Projekt, der neuen Gruppe, der neuen Firma oder dem neuen Land, wird es wieder ein Arschloch geben (oder noch viele mehr). Willst du dann wieder wegrennen? Irgendwann muss man auch mal anfangen zu kämpfen. Es geht hier nicht darum, dass man immer der Streithansel sein sollte, ganz im Gegenteil. „Is this the hill you want to die on?“ ist eine rhetorische Anspielung auf Situationen in einer wirklich kriegerischen Auseinandersetzung. Mit anderen Worten: „Ist dir das so wichtig, dass du bereit wärst dafür zu sterben?“ (oder deinen Job zu verlieren, bzw. dein gesamtes Vermögen). Die allermeisten Leute sind nicht dazu bereit. Letzteres weiß jeder, der mal in einer Führungsposition war; vor allem wissen das Politiker.

Ob man kämpft oder wegrennt hängt von vielen Dingen ab. Ist man vom Typ her eher der Kämpfer? Hat man Chancen es zu überleben oder gar zu gewinnen? Wenn man selbst wahrscheinlich nicht gewinnt oder es überlebt, gibt es dann wenigstens Angehörige, die etwas davon haben? Wie ist die Relation von potentiellem Gewinn und potentiellem Verlust? Bei derartigen Konflikten hat man auch lange Zeit sich zu überlegen, ob man nicht erst mal risikoärmere Maßnahmen ergreift, oder wie man die gröbsten Risiken absichern kann.

Viele geschiedene Väter haben sich die Frage gestellt, ob sie bis zur Selbstaufgabe für ihre Kinder kämpfen wollen. Ganz wenige tun es wirklich und ein Großteil von ihnen verliert regelmäßig. Die allermeisten sehen sich zwar selbst als Kämpfer, sind aber in Wirklichkeit nur dozile Zahlsklaven. Ich habe mich damals zur Flucht entschieden. Eine systematische, staatliche Diskriminierung von Männern muss nicht jeden treffen, nicht mal die meisten Männer. Was interessiert den glücklich verheirateten Mann, ein einziges Scheidungsgesetz? Null. Wenn man der ehemals geliebten Person gegenübersteht und sieht, dass die nun ihren Neid und ihre Missgunst voll ausleben kann, dass es kein Gesetz, keinen Richter, nicht mal den eigenen Anwalt gibt, der einem helfen kann, dann muss man sich selbst in Sicherheit bringen. Sklave für die nächsten 20-30 Jahre? Nein, danke.

Das war nur ein einzelner Mensch, die das offizielle Recht hatte, mit ihrem bösen Willen, mir das Leben zur Hölle zu machen. Was machst du denn in einer Firma, wenn da nicht nur ein Arschloch ist, sondern viele? Jeder vernünftige Mensch würde gehen. Was machst du aber in einem Land, in dem Millionen Arschlöcher sind? Die wählen dürfen? Die sogar in der Mehrheit sind? In einem Land welches derart von Neid und Missgunst zerfressen ist, dass es lieber untergeht, anstatt mal nachzugeben oder sich zu wehren? Derart psychopathisch, dass nicht nur die oberste Chefin, sondern Millionen von Menschen dafür sind, 1-2 Millionen kulturfremde Einwanderer rein zu lassen und zu behalten. Die sich beim vorhersehbar ausbrechenden Chaos selbst in die Tasche lügen oder einfach behaupten: „Alles ist/wird gut“.

Ich versuche das erst gar nicht rational zu erklären, weil es keinen Sinn macht. Wirtschaftlich wäre jede zerbrochene Familie besser dran, wenn sich Ex-Frau und Ex-Mann so einigen, dass beide einigermaßen gut damit leben können. Wirtschaftlich wäre jeder Deutsche besser dran, wenn man nicht jedem Dahergelaufenen Wagenladungen von Steuergeld hinterher schmeißt. Doch Ratio und Logik zählen hier nicht, nur Gefühle. Wenn eine Mehrheit lieber ihren Neid und ihre Missgunst gegenüber den Erfolgreicheren auslebt, wenn sie diskriminierende Gesetze erlassen, und die Leute, die alles erwirtschaften zum Sklaven machen wollen, dann sage ich inzwischen: „lass sie halt, sie werden schon sehen was sie davon haben“.

Meiner Ex ging es einige (sehr wenige) Jahre nach der Trennung richtig gut. Die bekam das Geld das sie wollte, hat es zum Großteil natürlich verplempert, und irgendwann, urplötzlich kam die nächste Überweisung einfach nicht mehr. Auch die nächste und die übernächste kam nicht mehr. Zack, fertig, aus. Nachdem sie alle Institutionen und Familienmitglieder um Hilfe angebettelt hatte, mit miniskulem Erfolg, konnte sie, genauso urplötzlich, auf ein mal 8 Stunden am Tag arbeiten, sich selbst weiterbilden und ohne fremde Hilfe überleben. Es geschehen tatsächlich noch Wunder 😉 Ihr ganzer Neid, ihre Missgunst, ihre Wut auf den alten Sack (also mich) konnten jetzt gar nichts mehr ausrichten.

Genauso wird es eines Tages Deutschland ergehen. Urplötzlich wird kein Geld mehr da sein für die ganzen professionellen Schmarotzer, die deutschen ebenso wie die herein „Geflüchteten“. Wird nie passieren sagst du? Wie schnell ist denn die Sowjetunion komplett zusammengebrochen? Wie sieht es denn derzeit in Venezuela aus? Das passiert nicht nur manchmal, das muss sogar passieren. Keiner kann vorhersagen, was nach dem Gemetzel übrig bleibt. Eines ist aber sicher. Frau Dr. Gender wird darum betteln, einen Job als Erdbeerpflückerin oder Spargelstecherin zu ergattern. Madame alleinerziehende Couchpotato wird sich in einer Reihe anstellen um den heiß begehrten Job als Klofrau auf dem Bahnhof, gegen Groschen zu kriegen.

Man sagt ja bei Drogenabhängigen, dass sie erst mal ganz unten angekommen sein müssen, bis sich etwas ändert. Entweder sterben sie halt oder sie machen Entzug. Die meisten Psychologen und Psychiater verschwenden auch keine Zeit mit Leuten, die ihren katastrophalen Zustand nicht erkennen können. Hilfe macht meist erst dann Sinn, wenn die Leute erkennen, dass sie jetzt in der Bredouille sind. Solange die noch meinen, dass Neid und Missgunst berechtigt sind, dass sie damit das Spiel gewinnen, ist jede Hilfe unangebracht. Was soll eine Pegida-Demo, eine Demo „Kandel ist überall“ und ähnliches, wenn da gerade mal ein paar hundert Leute (von 80 Millionen Deutschen) mit latschen? Wenn die Sandburgenzerstörer eine kleine Minderheit sind und du sie mit der Rückendeckung der großen Mehrheit in ihre Schranken verweisen kannst, dann macht das vielleicht Sinn. Wenn die Alles-Kaputt-Macher aber in der Mehrheit sind, dann kann man der Katastrophe nur aus sicherer Entfernung zuschauen.

In diesem Sinne: „Alles wird gut“, aber erst mal wird es viel, viel schlimmer.

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https://pixabay.com/en/gorilla-monkey-ape-zoo-silverback-752875/

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8 thoughts on “Neid und Missgunst

      1. Und ich musste bisweilen merken dass ich von Losern umzingelt bin. Ich war früher mal in einem Wohnmobilforum und habe mich mit den Leuten getroffen bis ich merkte:
        a) Ganz viele beneideten mich, zumal ich dabei war mir mit Anfang 20 langsam was aufzubauen
        und
        b) dass viele dort gescheiterte Persönlichkeiten waren mit Knasterfahrung.

        Natürlich gab es dort ohne Ende Straftaten: Betrugsversuche und Rufmord (man versuchte mich als Kinderschänder hinzustellen hintenrum).

        Die dachten sich: Das ist ein doofer Student, den machen wir jetzt fertig. Welche Gegenmaßnahmen ich ergriffen habe, ist nochmal ein anderes Thema.

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