Logisch zu Ende gedacht: #metoo

Das was gerade mit Brett Kavanaugh, bei seiner Überprüfung des Senats, zur Ernennung zum Richter des Verfassungsgerichtes (Supreme Court) geschieht, ist das was die #metoo Kampagne anregte zu Ende gedacht. Ich kann auch die Scheinheiligkeit der Konservativen (Republikaner), der wenigen Journalisten aus dem „rechten“ Spektrum nicht akzeptieren. Jahre und Jahrzehnte lang haben sich alle um dieses Problem herum gemogelt, nur um nicht schlecht oder „frauenfeindlich“ dastehen zu müssen. Es wird auch weiterhin ignoriert, dass so etwas tagtäglich jedem beliebigen Mann geschehen kann und er kaum Chancen hat sich dagegen effektiv zu wehren.

Logisch zu Ende gedacht bedeutet #metoo, dass jede x-beliebige Frau daherkommen kann, jeden x-beliebigen Mann beschuldigen kann, und die große Mehrheit sich genötigt sieht dieser Frau nicht vehement zu widersprechen, sondern ihre oft unbeweisbaren und haltlosen Anschuldigungen erst mal zu glauben. Die Verrenkungen, die Trump, sein ganzer Stab, und die konservativen Senatoren derzeit vollführen, um ja nicht als „Frauenhasser“ abgestempelt zu werden, sind aus meiner Sicht ekelerregend. Kaum einer traut sich die gotteslästerliche Wahrheit auszusprechen, dass Frauen bei solchen Sachen oft lügen. Fast alle verbeugen sich in Ehrfurcht vor dem Gott des Gynozentrismus. Es ist zum Kotzen.

Der konkrete Fall ist viel zu diffus um darüber zu spekulieren, was die Wahrheit sein könnte. Einige „red flags“ kann man sich aber schon mal auf der Zunge zergehen lassen. Diese Christine Blasey (Ford) war 15, als der sexuelle Übergriff angeblich passierte (Kavanaugh war 17). Das Gehirn ist mit 15 noch lange nicht ausgewachsen. In dem Alter kann man nicht davon ausgehen, dass die Person ihre Lage richtig einschätzen kann und die richtigen Schlüsse zieht. Deshalb sind Jugendliche auch vermindert schuldfähig, wenn sie Straftaten verüben oder Unsinn anstellen, oder weniger glaubwürdig wenn sie als Zeugen aussagen. Wenn dies ein derart einschneidendes Erlebnis gewesen wäre, grenzt es an ein Wunder, dass sie es zum Professor geschafft, einen Ehemann gesichert und zwei Kinder geboren hat. Der angebliche Vorfall war offensichtlich auch nicht einschneidend genug, so dass sie sich an wichtige Details erinnern könnte. Zum Zweiten ist sie Psychologin, und ich habe noch keinen einzigen Psychologen erlebt, der alle Latten am Zaun hat. Ihre Publikationen deuten darauf hin, dass sie sich vorwiegend mit Depression, Bipolarität und Übergewicht beschäftigt, obwohl sie als Wissenschafts-Statistikerin in den Medien gehandelt wird. Drittens ist sie eingeschworene „Demokratin“ (die SPD der USA) und ein Bernie Sanders Fan, d.h. in der sozialistisch-marxistischen Fraktion. Des weiteren sind Gerüchte aufgetaucht, dass sie 2012 einen Lügendetektortest zu diesem angeblichen Vorfall durchgeführt hat, als Romney gegen Obama kandidierte. Romney hatte damals angeblich schon ein Auge auf Kavanaugh für den Supreme Court geworfen.

Wie gesagt, ich werde mir bei der derzeitigen Faktenlage kein Urteil erlauben, aber bei dieser Menge an „red flags“ erscheint sie erst mal nicht sehr glaubwürdig. Selbst wenn sie glaubwürdig erschiene, es gäbe kaum eine praktische Möglichkeit ihre Anschuldigungen zu beweisen, nach 36 Jahren. Der einzige angebliche Zeuge kann sich an nichts erinnern. Falls die Republikaner das nicht politisch durchfechten und gewinnen, d.h. Kavanaugh als Verfassungsrichter bestätigen, sind sie am Arsch. Wer soll die dann noch wählen, wenn sie nicht mal einen Richter gegen unverifizierbare Anschuldigungen in Schutz nehmen.

Das offensichtliche große Problem, welches aber alle zu übertünchen versuchen ist das Wiederaufkommen der mittelalterlichen Hexen- und Ketzer-Verfolgung. Irgendeine Schnarchnase behauptet etwas Schreckliches über einen anderen, und alle stürzen sich darauf, wie wenn dies das allerwichtigste der Welt wäre. Wir waren schon mal so weit, das abgeschafft zu haben. Der Beschuldigte ist so lange als unschuldig anzusehen, bis ein Gericht (oder eine Jury) ohne begründete Zweifel seine Schuld feststellt. Man vergisst das gerne, insbesondere, wenn man den Beschuldigten aus irgend einem Grund nicht leiden kann. Selbst die katholische Kirche versuchte, im Rahmen der Inquisition, die Zügel solcher moralischer Paniken in die Hand zu bekommen, schaffte es aber nur selten die Auswüchse zu begrenzen.

#metoo ist im Grunde noch schlimmer als Mittelalter. Wir haben ja heute wissenschaftliche Methoden, um Beweise zu sichern, logische Regeln um Indizien zu sortieren und Jahrhunderte niedergeschriebener juristischer Erfahrung. Wir sind nicht mehr darauf angewiesen, dass wir dem Einen halt glauben, dem Anderen aber nicht. Trotz all dieser Methoden, Regeln, Erfahrungen, bestehen viele Frauen darauf, dass man ihnen mehr glauben soll, als den Männern. Hallöchen. Wir schreiben das Jahr 2018, liebes Raumschiff Enterprise. Wir müssen niemandem gar nichts glauben. Es hat sich aus-geglaubt. Wir wollen hieb- und stichfeste Beweise sehen, bevor wir über jemanden urteilen.

Als Gesellschaft wären wir gut beraten, wenn wir solche meist unbeweisbaren und haltlosen Anschuldigungen einfach ignorieren. Die Medien hysterisieren so etwas natürlich, weil es ihnen Leser, Zuschauer und Click-Zahlen bringt. Wenn wir solchen moralischen Paniken nicht bewusst widerstehen, gleiten wir unmerklich zurück in mittelalterliche Verhältnisse. Dann dominiert Glauben und Unglauben wieder unser Rechtssystem. Leider praktizieren das viel zu viele Einzelrichter immer noch, trotz all der Ausbildung. Spätestens nach 3 Revisionen solcher Glaubensrichter sollte man sie endgültig aus dem Amt entfernen, da sie einfach untauglich dafür sind. Stattdessen akzeptieren wir inzwischen sogar solche Glaubensrichter, in Form der Scharia-Gerichte in Moscheen, in den neuen No-Go-Areas in ganz Europa. Gerade im Islam sieht man wie mittelalterliche Jurisprudenz immer noch auf der Glaubwürdigkeit von Zeugen beruht, bis zum heutigen Tag per Scharia so praktiziert wird, und ein nicht enden wollender Streit existiert, ob und wann die Aussage einer Frau genauso viel wert ist wie die eines Mannes. Es scheint die Linken Idioten und die Islamisten wollen diesbezüglich in die gleiche Richtung: Jahrhunderte zurück.

Es ist traurig zu sehen, dass nicht mal Trump die Eier in der Hose hat, solche unlauteren Beschuldigungen vehement abzuweisen. Es war zu erwarten, dass viele Konservative bei solch sexuellen Beschuldigungen sich in ihr Schneckenhaus zurückziehen, und hoffen es wird irgendwann vorüber sein. Mit dieser Erwartung haben die Demokraten gerechnet und deshalb konnten sie diese Nummer auch durchziehen. Beide Seiten ignorieren, dass sie mit ihrer Reaktion allen Männern erheblichen Schaden zufügen. Der Gynozentrismus hat sich als religiöses Dogma durchgesetzt. Die merken nicht mal mehr, dass sie vertrocknete Muschis anbeten, die selten mal mehr als ein Kind heraus drücken.

#metooismedieval

Ein Hashtag für jemanden, der bei Twitter unbedingt gesperrt werden will 😉


PS:

Steht bei Euch auch mein Artikel bzgl. “IQ Berufe” unter diesem Suchbegriff an erster Stelle?

Bei Duckduckgo: numbero uno

https://duckduckgo.com/?q=IQ+Berufe&t=ffnt&ia=web

Bei Google.de: numbero uno

https://www.google.de/search?source=hp&ei=CYajW_zgIIvQ8wX4-JSoBw&q=IQ+Berufe&oq=IQ+Berufe

Bei Bing nur auf Seite 7: 😛

https://www.bing.com/search?q=IQ+Berufe&qs=n&sp=-1&ghc=1&pq=iq+berufe&first=61&FORM=PQRE

Macht inzwischen 1/4 bis 1/3 meines Blogtraffics…

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8 thoughts on “Logisch zu Ende gedacht: #metoo

  1. Logisch zuende gedacht, ist frau am sichersten vor jeder Art von Belästigung wenn es Geschlechter Segregation gibt. In Schweden gibt es ja nun auch ein nur weibliches Rockfestival wegen zuvielen Belästigungen. Also getrennter öffentlicher Nahverkehr, getrennte Abteilungen oder Gebäude oder Eingänge, getrennte Schulen. Und wenn man eine Burka anhat, dann kann einen sowieso schon mal überhaupt keiner mehr sehen und deshalb belästigen. Dazu Abschaffung von Örtlichkeiten, wo Mann und Frau anbandeln können wie z.B Kneipen, Clubs usw. vielleicht noch getrennte Straßenseiten beim Gehen. Und fertig ist der feministische Safe Space.

    Hier nochmal was “Lustiges” vom intellektuell überlegenen Geschlecht aus der in jeder Hinsicht überlegenen Nation. Irgendwo in Texas. Ein Mann droppt eine Matratze hinter dem Grundstück des Nachbarn, es entbrennt ein Streit über illegale Sperrmüllentsorgung, der Sperrmüll-Ablader bedroht die mit Schußwaffen ausgestatteten Hillbillies mit einem Schläger, fordert sie auf, ihn zu erschießen und bekommt den Kopf weggeschossen. Wegen einer Matratze.

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      1. Das ist auch Sarkasmus und trotzdem wahr. Die Diskussion oder sogar teilweise Einführung von getrennten Waggons ist ja schon da. Genau wie teilweise angepasste Schwimmbekleidung und aufgrund der Übegriffe sicher demnächst noch mehr Maßnahmen.
        http://deichmohle.de/tag/gemobbt/
        Und wenn ich kommentieren will, dann tue ich das. Ansonsten schalte es eben nicht frei. Ich habe die Nase voll, ständig den “Mund” verboten zu bekommen.

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  2. Hab die Geschichte mal etwas genauer überflogen.
    Sie sagte, es sei bekannt, dass die Jungen auf diesen Parties Drogen in den Punsch mischen um Mädchen gefügig zu machen und besonders allein stehende oder schüchterne Mädchen ins Visier nahmen.
    Die Jungs hätten dann die Mädchen in einen Raum mitgenommen und vergewaltigt und zwar nacheinander. Sogenannter “train”.
    Sie hätte auch mehrfach die Schlangen von Jungen vor dem besagten Zimmer gesehen, wenn sie ein Mädchen da drinnen hatten.
    Dann hätte sie wohl mal selber den Punsch getrunken oder auch nicht, jedenfalls habe es sie dann auch irgendwann erwischt.
    Das hieße also, sie ist mehrfach auf eine Party gegangen, die bekannt dafür war, dass dort Mädchen gangvergewaltigt werden und Drogen im Punsch sind. Sie ist trotzdem da hin gegangen und hat die Jungen auch gesehen. Sie hat nie die Polizei kontaktiert, z.B: “Hallo, ich bin gerade auf einer Party und da wird ein Mädchen vergewaltigt”, obwohl sie es wusste. Ist das nicht ebenfalls strafbar? Und wieso geht man da mehrfach hin? Warum wird das nicht hinterfragt?
    Alles ziemlich merkwürdig.

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  3. Einige Grundlagen in Hypnose könnten hilfreich sein: Man kann durch Selbsthypnose sich selbst, oder andere verschiedene Formen der Hypnosen, bzw. durch Suggestion, dazu bringen Situationen mit allen Details und allen Sinnen “wie echt” und zugleich völlig losgelöst von der Realität zu erleben.
    Aus dieser Ecke kommt wohl auch das Phänomen, dass Augenzeugen sich nachweislich sehr grundlegend irren können. Einfach mal mit “Augenzeugen Zuverlässigkeit” googeln und staunen.
    Man kann die Wahrheit in diesem Fall und in den anderen #metoo-Fällen nicht mehr sicher herausfinden. Aber ich bin mir sehr sicher, dass die meisten Fälle eher auf dem Wunschdenken und und irgendwelchen Phantasien der Damen beruhen. Dies ganze Bewegung ist zudem höchstens in soweit eine wirklich Gefahr für die Männer, als die Folge – logisch zu ende gedacht – darin besteht, muslimisch-talibanische Sitten und Gebräuche ein zu führen: Schließt die Damen weg in Harems und unter Schleiern und verbietet ihnen sich alleine ohne öffentliche Begleitung erwachsener männlicher Familienmitglieder in der Öffentlichkeit zu bewegen. Der Schaden für die Männer besteht dann darin, dass der wirtschaftliche Nutzwert der Frauen dadurch massiv sinken würde.
    Diese #metoo-Geschichte lässt jedenfalls ahnen, warum die Muslime diese aus europäisch/amerikanischer Sicht bis vor kurzem noch unverständlichen Sitten und Gebräuche im Umgang mit Frauen eingeführt haben und pflegen. Auch das islamisch Recht, wonach die Aussage eines Mannes vor Gericht wesentlich mehr gilt als die einer Frau, macht vor dem Hintergrund der #metoo-Bewegung wirklich Sinn, während das westliche Recht, das Männer und Frauen als rechtlich gleich bewertet durch die #metoo-Bewegung als der Scharia klar unterlegen vorgeführt wird.

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    1. Vielleicht ist sie einfach das was sie haeufig studiert: bipolar. Vielleicht luegt sie auch absichtlich, wie so viele Linke, Frauen, etc. Die Story mit der 2. Haustuer scheint auch gelogen.

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