Evolutionär stabile Strategien (ESS)

Mein Artikel über das Scheitern des Humanismus hat einige Kontroversen hervorgerufen, die ich hoffe mit dieser Betrachtung zu eliminieren.

Alle Lebewesen basieren auf Replikatoren (Gene, DNA), die sich mit Mutationen ein Lebensumfeld geschaffen haben (Körper), in dem die Replikatoren nicht nur überleben, sondern sich kopieren können. Bestimmte Mutationen stabilisieren sich, wenn der Körper ausreichend gegen negative Umwelteinflüsse geschützt ist, um zur Replikation bereit zu sein. Säugetiere, die nicht bis zur Geschlechtsreife überleben, sind keine sich stabilisierende Mutation. Neben diesem reinen Überleben (Fitness im Darwinschen Sinne) findet, bei sich sexuell fortpflanzenden Spezies, eine sexuelle Selektion statt, die Mutationen, mit besonders positiven Auswirkungen auf das Überleben, belohnt. Doch gerade die sexuelle Selektion kann sich unter bestimmten Umweltbedingungen als negativ für eine (dann aussterbende) Subspezies erweisen.

Warum sind wir keine Kannibalen, die andere, schwächere Menschen fressen, sondern unseren Proteinbedarf mit Pflanzen und anderen Säugetieren decken? Kannibalismus wäre keine evolutionär stabile Strategie (ESS). Das Risiko der Vergeltung ist zu hoch, um solch ein System zu stabilisieren. Ein dominanter Phänotyp kann immer durch viele schwache Exemplare besiegt werden. Nach der Spieltheorie (game theory) ist es auch nicht unbedingt vorteilhaft, wenn man seine direkten Fressfeinde immer umbringt. Meist gibt es mehr als nur eine Spezies, die einen fressen wollen oder einem das Futter wegfressen. Für eine Gazelle wäre es keine ESS, alle Löwen umbringen zu können. Mit dieser Strategie hätten sie immer noch keine Chance gegen Krokodile und Schlangen. Die ESS ist also, blitzschnelle Reaktionen, schneller und etwas ausdauernder rennen zu können als Löwen. Die Mutationen, die das nicht können, werden aus dem Genpool mit der Zeit aussortiert.

Eine ESS wird auch nicht unbedingt deshalb stabil, weil sie besonders vorteilhaft für das jeweilige Individuum ist, sondern weil das Vortäuschen von ‘Fitness’ bestraft wird. Eine kräftige, fußlahme Gazelle, mag zwar irrtümlich bei der sexuellen Selektion bevorzugt werden, wird aber selbst, genauso wie ihr Nachwuchs, von Raubtieren aus dem Genpool entfernt.

Ein Beispiel ist der Pfau, einer Mutation des Fasans (welcher ganz gut fliegen kann). Die Strategie des Pfaus ist nicht vor Raubtieren wegzufliegen, sondern mit dem Aufschlagen des Pfauenrads, den angreifenden Leoparden/Tiger zu täuschen (erscheint viel größer als er ist und hat viele Augen), so dass der Angreifer sich lieber ein anderes Opfer sucht. Das passt zur sexuellen Selektion der weiblichen Pfauen, die sich von den männlichen Exemplaren mit dem größten Federschmuck begatten lassen. Gäbe es eine Betrugsstrategie? Es ist vorstellbar, dass männliche Pfauen lernen, zur Balz, abgeworfene Federn irgendwie temporär an den (kleinen) Schwanz zu heften, um zum Stich zu kommen. Das funktioniert aber nicht, wenn der Tiger angreift, denn dann muss der (echt) große Schwanz in Sekunden aufgespreizt werden. Deshalb ist der Pfauenschwanz eine ESS, obwohl Pfauen (als Vögel) kaum noch fliegen können.

Doch zurück zu den Menschen und dem Humanismus.

Es ist eine ESS von Frauen, sich einen guten Versorger als Vater ihrer Kinder zu suchen. Frauen können in den letzten Monaten der Schwangerschaft und während der Pflege der Babys und Kleinkinder nur begrenzt für sich selbst sorgen. In den kalten Regionen der Welt ist das überlebenswichtig. In den warmen Regionen ist das nicht so (weil Nahrung rund ums Jahr ohne viel Aufwand verfügbar ist), was sich aber durch Überbevölkerung ändert. Letzteres ist insbesondere in den tropischen Regionen Afrikas der Fall. Deren ESS ist, dass Kinder, die nicht ausreichend ernährt werden können, einfach wegsterben (natürliche Populationskontrolle). Die Nahrungsmittelhilfe, die der Westen dort bei den häufig auftretenden Hungersnöten hinschickt, destabilisiert deren ESS. Die durch den Westen gesponserte Bevölkerungsexplosion destabilisiert den ganzen Kontinent. Die afrikanischen Männer sind (im Durchschnitt) keine guten Versorger, weil die afrikanischen Frauen nicht nach diesem Kriterium selektieren.

Kann sich die afrikanische ESS ändern? Im Prinzip schon, denn die Europäer waren vor zigtausend Jahren auch mal Afrikaner, mit deren ESS. Praktisch gesehen ist die Änderung des ESS aber ein wirklicher Evolutionsschritt, der nicht durch gutes Zureden, sondern durch den umweltbedingten Zwang der Frauen, anders zu selektieren, in langen Zeiträumen verursacht wird. Eine Adaption an eine andere ESS findet nur sehr, sehr langsam statt, wie man z.B. am Verhalten der Schwarzen in den USA sieht. Schwarze Frauen versuchen Bedingungen herzustellen, die ihrer ESS entgegen kommen. Anstatt gute männliche Versorger, wollen sie einen Versorgungsstaat, der ihnen leichten Zugang zu den Grundbedürfnissen ermöglicht, um sich selbst und ihre (vielen) Kinder durchzubringen. Die schwarzen Männer sind in einem Dilemma, weil sie sexuell nach Coolness, Hipness, Potenz, Freizeit usw. selektiert werden, andererseits aber vom Versorgungsstaat benachteiligt werden. Die Idiotie der amerikanischen Sozialkonstruktivisten ist, die ESS der schwarzen Frauen zu fördern (auf Steuer-Kosten der weißen Männer), und sie den schwarzen Männern zu versagen, wodurch diese zu verzweifelten Maßnahmen greifen (Drogen, Kriminalität, usw.). Für die Weißen, die i.d.R. eine andere ESS fahren, ist diese Art von Sozialstaat nachteilig.

NB: Der intelligente Leser erkennt, dass ich hier über Mittelwerte des Verhaltens in einer Gaußverteilung rede, nicht über Individuen. Ideologen wird das trotzdem nicht davon abhalten, Rassismus, Sexismus und Biologismus zu schreien.

Die ESS ändert sich also nur langsam und unter tatsächlichem Druck durch die Umweltbedingungen. Schwarze Frauen werden öfter gute Versorger als Männer selektieren, wenn sie es müssen. Im Rahmen des aktuellen Sozialstaates müssen sie es nicht. Da der Sozialstaat aber maßgebende Umweltbedingung ist, adaptieren sich auch weiße Frauen. Das sind vor allem weiße Frauen, die dumm, hässlich und faul sind, da diese nur unter ebensolchen Männern selektieren können. Die ideologisch indoktrinierten Mittelstands-Feministinnen, reden denen zwar das Wort, aber sorgen für sich selbst, mit gut dotierten Positionen und nutzlosen Pseudo-Jobs. Feministin ist offensichtlich keine ESS, da sie kaum Kinder haben. Die Strategie der weißen Unterschichten-Frauen ist aber eine ESS, so lange bis die Sozialsysteme zusammenbrechen.

Bei den weißen Mittelschicht-Frauen vermischen sich nun zwei Strategien. Deren ESS ist immer noch „guter Versorger“. Dadurch trieben sich westliche Männer selbst immer wieder zu Höchstleistungen im wirtschaftlichen Bereich. Das führte in eine Phase unermesslichen Reichtums, im historischen Vergleich. Die Überschüsse, die wir mit Erfindungsreichtum und Produktivität erwirtschaften, wirken wie ein Schlaraffenland welches nicht versiegen kann. Die Selektion der Frauen hat sich nun gesteigert, vom guten Versorger für die Familie, zum guten Versorger des ganzen Landes (Sozialstaat), der ganzen Welt (internationaler Sozialismus, Humanismus). Das Ideal der traditionellen westlichen Frau ist nicht mehr der gute Familienvater, sondern Typen wie George Soros, Bill Gates, George Clooney. Sie wähnt sich in einer unzerstörbaren Versorgungssicherheit, so dass der Familienvater irrelevant erscheint, der internationale Überflieger aber immer für alle sorgen kann. Ein Schäferstündchen mit George Clooney gewinnt in deren sexuellen Selektion gegen ein Leben mit Otto Normalo, der jeden Tag die Grundbedürfnisse deckt.

Der weiße Mann befindet sich nun ebenfalls in einem Dilemma. Seine bisher erfolgreiche ESS war, guter Versorger. Die Wahrscheinlichkeit dem neuen Ideal Soros, Gates, Clooney zu entsprechen, ist aber nahe Null. MGTOW ist keine ESS, aber nachvollziehbar, wenn man diesem Hyperideal nicht entsprechen kann oder will. Viele weiße Männer strampeln sich dennoch weiter ab, versuchen doch noch eine Familie zu gründen, und müssen sich mit der hohen Wahrscheinlichkeit abfinden, durch die Scheidung völlig ruiniert zu werden. Zumindest haben sie aber ihre Gene weiter gegeben.

Eine weitere Strategie ist die der schwarzen Männer, also cool, hip und unterhaltend zu sein (Clown Game), wahllos Kinder zu zeugen, für welche dann andere, wirtschaftlich erfolgreiche Männer zahlen müssen, weil sie selbst nichts haben. Und ein Aspekt von cool und hip, ist vorzutäuschen ein Bill Gates zu sein. Das ist der Gutmensch, also die Simulation des erfolgreichen Humanisten. Auch wenn man selbst nichts beiträgt, ist man doch ideologisch für den Humanismus, die Weltrettung, den Feminismus, nur um auch mal zum Stich zu kommen. Die afrikanische ESS wird im kalten Norden nicht überleben, selbst wenn der Planet wirklich um 2-3 Grad wärmer würde. Der Gutmensch hat auch keine ESS, weil, wie vorher schon festgestellt, eine ESS das Vortäuschen von ‘Fitness’ bestraft. Die Raubtiere hat man sich selbst eingeladen; das sind die Moslems.

Und ja, die Moslems (i.A. Menschen des nahen Ostens) haben eine ESS. Wie gesagt, die muss für das Individuum nicht unbedingt von Vorteil sein, nicht einmal für die selektierenden Frauen. Sie muss sich nur stabilisieren. Das tut sie, indem sie potentiell destabilisierende Gene radikal ausmerzt (Umgang mit Homosexuellen als Beispiel) und die Immigration solcher Gene verhindert (Umgang mit Israel als Beispiel). Ganz im Gegenteil ist deren Strategie, die Verbreitung ihrer Gene durch Immigration in andere Länder zu fördern.

Die Europäer weltweit befinden sich in einer evolutionär instabilen Situation. Die eine Möglichkeit ist, dass sie aussterben, die andere ist, dass sie auf ein neues, evolutionär stabiles Plateau kommen.

Humanismus fördert die Ausbreitung ‘fremder’ Gene, durch Akzeptanz, Integration, offene Grenzen, Abgabe von Ressourcen.

Der Sozialstaat fördert ein Abgleiten zur afrikanischen ESS, die im Norden aber (auf sich allein gestellt) nicht langfristig überlebensfähig ist, da man dort schon für Nahrung viel mehr und viel intelligenter arbeiten muss, als in den Tropen.

Wenn die europäische ESS also überleben will, muss der Humanismus, als übertriebene, schädliche Ausartung des (normalen) begrenzten Altruismus verdammt werden. Ebenso muss der Sozialstaat, als übertriebene Form des Altruismus, so minimiert werden, dass er nur in unabwendbaren Notfällen hilft. Ob das politisch in einigen Ländern noch möglich ist, kann ich nur spekulativ beantworten. Ich denke aber Segregation ist notwendig und angebracht.

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9 thoughts on “Evolutionär stabile Strategien (ESS)

  1. Interessanter Artikel.

    “Die ideologisch indoktrinierten Mittelstands-Feministinnen, reden denen zwar das Wort, aber sorgen für sich selbst, mit gut dotierten Positionen und nutzlosen Pseudo-Jobs. ”

    Naja, oft greifen die auch Kohle vom Staat ab oder bekommen Jobs nur durch Frauenquoten, wie es Rot-Grün ihnen verspricht.
    Pseudo-Jobs ist ein gutes Wort. Sehr viele Bürojobs sind heute echte Pseudo-Jobs, würden diese Stellen wegfallen, würde es kaum jmd. merken.

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  2. Es ist immer wieder erstaunlich wie sehr ich mich freue,wenn Luisman einen hervorragenden Artikel bringt.
    Das artet dann immer als Highlight aus.Lesegenuss allererster Güte für den intelligenten Mann von heute.Schade, das Deutschland dich verloren hat.Solche Köpfe werden eigentlich in Deutschland gebraucht, aber dieses Land ist eh dem Untergang geweiht.Man muss es realistisch sehen.Da hilft kein Vater unser,denn sogar die Kirche hat uns verraten.

    In diesem Sinn behalte dein messerscharfen Verstand,Luismann!
    Es ist eine Freude deinen Sachen zu lesen!

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  3. Der erste Satz verspricht, über Kontroversen bezüglich des Scheitern des Humanismus zu sprechen und dann erfährt man (fast) nur etwas über ESS in Afrika und lahme “Gazellen”.

    Es ist natürlich richtig, dass evolutionär stabile Strategien (ESS) abhängig vom Umfeld sind. Man kann meines Erachtens nicht einfach vom “Scheitern des Humanismus” sprechen, denn in dem Umfeld, in dem er entstanden ist, war und ist er ja durchaus erfolgreich.

    Der Humanismus ist ja nicht vom Himmel gefallen, sondern ist eine Parallelentwicklung zur technischen Entwicklung (beginnend mit der Erfindung der Dampfmaschine, über Elektrizität, Informationstechnologie, Transporttechnologie, Chemie, künstlicher Dünger), Nutzung neuer Energien (Kohle, Elektrizität, Öl, Gas), Entwicklung neuer Heilkunst und Medizin (angefangen mit Hygiene, Penicillin, Kindermedizin, …), Transport (Eisenbahn, Auto, Dampfschiffe bis Ölschiffe, Flugzeuge), Produktion “on demand”, Lieferung “in time”, Organisation (Optimierung aller Produktions- und Verteilungsaufgaben mit Informationstechnologie). Diese Entwicklung bedeutet, dass sich der europäische Mensch sehr weitgehend von der Natur emanzipiert hat. Dürre und Naturkatastrophen können ihm wenig anhaben, weil Ernteausfälle mit Lagerhaltung ausgeglichen und Logistik (Herbeischaffen aus anderen Regionen) ergänzt werden kann. Die Entwicklung des Humanismus als eine Geisteshaltung, welche den Menschen mehr in den Vordergrund rückt und die Natur in den Hintergrund, ist vor diesem Hintergrund ja völlig logisch und auch erwartbar.

    Und der Humanismus ist in seinem Entstehungsraum ja auch erfolgreich. Es gibt nur zwei Kernprobleme. Der erste ist, dass wir durch unsere Emanzipation von der Natur uns sehr von den Grundlagen des Seins entfernt haben. Ich umschreibe das mal am Beispiel “Der Strom kommt aus der Steckdose” und etwas seriöser im Vortrag des Hans-Werner Sinns über die “Energiewende ins Nichts”. Auch Daniele Ganser hat einiges zur Energiefrage und Peak Oil zu sagen. Bei den Grünen ist die Kompetenzfreiheit und Weltfremdheit wohl am Größten, was sich nicht nur in deren Energiepolitik manifestiert. Auf der anderen Seite wollen wir ja unsere technischen, gesellschaftlichen und zivilisatorischen Errungenschaften ja nicht “über Bord werfen”, um wieder mehr “Tuchfühlung zur Natur” zu bekommen.

    Der zweite Problemkreis ergibt sich aus der massiven Konfrontation mit Zuwanderern aus Kulturkreisen, welche unsere Entwicklungen in Technik, Organisation und Kooperation nicht genommen haben, welche aber die Basis für den Humanismus sind.

    > Die Europäer weltweit befinden sich in einer evolutionär instabilen Situation. Die eine Möglichkeit ist, dass sie aussterben, die andere ist, dass sie auf ein neues, evolutionär stabiles Plateau kommen.
    > Humanismus fördert die Ausbreitung ‘fremder’ Gene, durch Akzeptanz, Integration, offene Grenzen, Abgabe von Ressourcen.
    > Der Sozialstaat fördert ein Abgleiten zur afrikanischen ESS, die im Norden aber (auf sich allein gestellt) nicht langfristig überlebensfähig ist, da man dort schon für Nahrung viel mehr und viel intelligenter arbeiten muss, als in den Tropen.

    Die Idee der offenen Grenzen sind ja Teil unseres Erfolges. Geschichtlich ist das die Wanderungsbewegung vom Land hin in die Zentren des Frühkapitalistimus. In den Industriezentren wurden die Arbeitskräfte gebraucht, die auf dem Land sowohl übrig als auch arm waren. Über den Gegensatz der landwirtschaftlich geprägten Provinz und der industriell geprägten Kerngebieten können sich heute wohl kaum mehr jemand vorstellen. Der Unterschied war wohl vergleichbar mit dem Unterschied zwischen Europa und Afrika heute.

    Also ohne die Wanderung vom Land in die Industriezentren wäre die industrielle Entwicklung in Europa nicht möglich gewesen. Von daher kann ich mir schon vorstellen, warum Leute glauben, “offene Grenzen” seien per se eine gute Idee. Und auch die “Abgabe von Ressourcen” ist nicht per se eine schlechte Idee. Das hat – zumindest in Deutschland – dazu geführt, dass die Schere zwischen weiter entwickelten und zurückgebliebenen Regionen zu weit auseinander klaffte. Zonenrandförderung, Länderausgleich etc. sind das Ergebnis dieser Entwicklung, wo man nun nicht sagen kann, dass diese erfolglos war.

    Ob sich die Europäer in einer evolutionär instabilen Situation befinden, halte ich zunächst für eine gewagte These. Ich stimme dem zu, dass die gegenwärtige Entwicklung sich zu einer extremen Herausforderung für die europäischen Gesellschaften entwickelt. Für nicht ausgemacht halte ich, dass wir dieser Herausforderung nicht gewachsen sind. Einige Europäer werden wohl tatsächlich vor die Hunde gehen, oder – um im Bild des vorstehenden Artikels zu bleiben – von Löwen gefressen werden, aber der gesunde Teil der Herde sollte die Herausforderung durchaus überleben.

    Deutschland wurde in zwei brutalen Kriegen zweimal extrem fertig gemacht und wir haben das überlebt und das nicht auf niedrigem Niveau. Das stimmt mich hoffnungsvoll, auch wenn ich schon das Gefühl habe, dass ich in der Politik von Dummheit (Idiokratie) regiert werde. Aber wir haben einen IQ von rund 99 und ich glaube NICHT, dass Europa von illegalen Zuwanderern mit IQ von um die 70 zu Fall gebracht wird. Eher sehe ich die Gefahr, dass wir gegenüber China den Kürzeren ziehen.

    Die Zuwanderer aus Afrika lösen ja nicht ein einziges ihrer Probleme, wenn sie wie die Heuschrecken in Europa einfallen. Man blicke nach Simbabwe. Simbabwe wäre eigentlich ein Garten Eden: mildes Klima, genug Wasser, keine Wüsten. Eigentlich könnten die Menschen dort im Überfluss leben. Die traurige Tatsache ist aber, dass das Land keine Währung mehr hat und auch keine industrielle Produktion, die nennenswert wäre. 40 Jahre nachdem man unter dem Schlachtruf “Afrika den Afrikanern” die weißen Europäer vertrieben haben, leidet die Bevölkerung dort Hunger. Südafrika gehörte nicht zu Schwarzafrika. Weiße Europäer haben dort eine funktionierende Infrastruktur aufgebaut in Bildung, Gesundheitsversorgung, Sicherheit, Energieversorgung, industrielle und landwirtschaftliche Produktion. Dann sind im hoher Zahl aus den Nachbarländern Schwarze eingewandert, die jetzt die von Weißen aufgebaute Struktur übernommen haben, die Weißen jetzt entweder umbringen oder verdrängen und 20/30 Jahre später wird man auch in Südafrika auf dem Stand von Simbabwe angekommen sein.

    Also weder die Wanderung nach Südafrika noch die Wanderung nach Europa löst irgendein afrikanisches Problem. Weder in Simbabwe noch sonstwo in Afrika schaffen sie es, mit ihrem Drecksloch fertig zu werden. Wir in Europa allerdings haben die extremen Auswirkungen zweier Weltkriege gemeistert und wir werden auch mit den extremen Auswirkungen der illegalen Invasion aus Afrika meistern. Das ist der Unterschied. Deswegen meine ich, dass die These, Europäer befänden sich weltweit(sic!) in einer evolutionär instabilen Situation, für in keiner Weise plausibel oder gesichert. Ich verweise nur auf Israel, welches ein sehr kleines Land ist mit ebenso kleiner Bevölkerung, zumindest im Vergleich zu Europa, das sehr erfolgreich ist.

    Wir müssen aber das “am deutschen Wesen soll die Welt genesen” überwinden. Nichts anderes ist nämlich die Gedankenwelt der Gutmenschen. Die meinen wirklich, man müsse die Grenzen nur so weit auf wie möglich machen und genügend Integrationskurse anbieten, und die Welt würde – in ihrem Sinne – gut.

    Natürlich müssten wir an verschiedenen Stellen deutlich auf die Bremse drücken. Ich warne aber davor, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Ich möchte den Humanismus nicht durch eine (nächste) Schreckensherrschaft ersetzt sehen.

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    1. Wie so oft, hast Du eine andere These/Theorie, die Du aber in einem Kommentar nicht ausreichend beweisen/begruenden kannst. Und weiterhin kapierst Du meine Vorgehensweise in MEINEM Blog nicht.

      Ich lese mir Fachwissen aus (populaer)-wissenschaftlicher Literatur an und ziehe mir die Harvard/Stanford/etc. YouTube-Vorlesungen weltbekannter Professoren in den Fachgebieten rein. Ich gehe deren empirische Beweise normalerweise nicht durch, weil bei mir als Aspie dann wieder tagelang der Hamster rotiert. Dabei interessiert mich wenig, was auf wgvdl gepostet wurde, oder im Blog von “babyschnute” steht, auch nicht was in WikiMANNia steht (da das eben kein Lexikon ist, sondern eher private Meinungen), ausser es gibt Verweise auf wissenschaftliche Quellen.

      Dann greife ich in einem Artikel auf meinem Blog EIN Teilthema, oder einen Sachzusammenhang heraus, den ich darstelle und bis zu dem Punkt auslutsche, an dem die These ggf. unglaubwuerdig, weil nicht beweisbar ist (bzw. 50:50). Wenn ich spekuliere, druecke ich das auch entsprechend aus.

      Ich gehe davon aus, dass dies nicht jeden anspricht. Da ich aber nicht den Zwang habe daraus ein Geschaeft zu machen, oder Spenden zu sammeln, kann mir das egal sein.

      Wenn Du Deine Meinungen auf anderen Blog verbreiten willst, dann geh doch z.B. auf evochris an seinen Selbermachtagen. Ich akzeptiere harte Kritik, wenn echte Beweise dahinter stehen. Aber so eine Arschlochkritik (meine Meinung/Sicht ist anders, deshalb muss Luisman falsch liegen) trete ich in die Tonne. Vielleicht haben Dich viele andere Blogger gerade aus diesem Grund bereits gesperrt?

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  4. Ich stelle fest, dass ich weder diesen Blog noch Sie als Autor angegriffen habe. Wenn Sie aber es aber nötig haben, “Arschlochkritik” in Ihrem Vokabular zu führen und ohne Not auf die ad-hominem-Ebene zu wechseln, dann spricht das gegen Sie.

    Und nein, mich hat niemand gesperrt. Es ist vielmehr so, dass mir schlicht die Zeit fehlt, “Perlen vor die Säue zu werfen”, um es mal biblisch auszudrücken.

    Weil ich nun den Eindruck gewonnen habe, dass Sie sich an Gegenrede stören und nur Claqueure wünschen, ziehe ich mich hiermit auch zurück.

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    1. Wer innerhalb einer Stunde 11 teilweise lange Kommentare hinterlaesst leidet nicht an Zeitmangel. Aber das war ein schoener Drama-Queen Abgang 😉

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  5. Der Zahltrottel, der sich mit einer Scheidung ruiniert (ruiniert wird), gibt seine Gene weiter und begründet damit eine weitere Generation an Zahltrotteln, die von Frauen gemolken werden kann. Ist das nicht eine ESS?

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