Macht ein Tropfen eine Welle?

Verursacht ein Sandkorn einen Sandhaufen, oder eine einzelne Schneeflocke eine Lawine? Wie hängen diese Begriffe zusammen und warum war dies der einzige Weg, wie der Twitter Chef (Jack Dorsey) ansatzweise verstand, wie einzelne ideologisch basierte Entscheidungen und „Fehler“ aus einer anderen Perspektive monströs wirken?

Dushan Wegner rifft auch gerade auf dieses Thema und ich will jetzt auch meinen Senf dazu geben. Dushan denkt darüber nach, ob ein Bundeskanzler islamischen Glaubens der Tropfen ist, der die Islamisierungswelle entstehen lässt, oder ob es vielleicht schon die Aussage des nicht-islamischen CDU-Einpeitschers Brinkhaus ist, der sich in seiner werte-entleerten Partei so etwas vorstellen kann. Oder ist es diese Anti-Diskriminierungs-Orgie in der fast alle Parteien mitmachen, die einfach nur den Boden bereitet, auf dem sich ein Islamisierungs-Tsunami ausbreiten kann und unaufhaltsam wird? Ist die CDU die Frau, die sich angesichts der drohenden Vergewaltigung noch etwas aufhübscht, um das zwangsläufig eintretende als „Erlebnis“ verkaufen zu können?

London hat ja schon einen islamischen Bürgermeister (Sadiq Khan), der vordergründig harmlos wirkt, ganz normale Politik zu machen scheint, und nicht sonderlich kompetent ist. Die Islamisierung erfolgt langsam, stetig und tröpfchenweise, damit der Normalbürger es nicht mitbekommt. Der Geburten-Dschihad ist in vollem Gange, und niemand merkt es, außer die immer weniger werdenden europäischen Eltern, die mit den Problemen islamisierter Kindergärten und Schulen zu kämpfen haben. Ähnliches findet in vielen britischen Großstädten mit signifikanter Moslem-Population statt, in denen sich nicht-islamische Bürgermeister der Blockparteien den Forderungen der islamischen Gemeinden unterwerfen, um wieder gewählt zu werden.

Das „must see“ YouTube Video:

Tim Pool erläutert, dass bestimmte Regeln auf Twitter (ähnliches gilt für Facebook u.a.) bereits eine Diskriminierung von ganz normalen Konservativen sind, da eine Weltsicht zur Wahrheit erklärt wird und jeden der dagegen argumentiert somit zum Hasser und Hetzer deklariert. Sein Beispiel ist das ‘misgendering’ (fehlerhafte Geschlechtszuweisung). Die Linken und Genderasten meinen es wäre unziemlich – oder gar ein Verbrechen – einen Transsexuellen, der z.B. von Mann zu Frau umgewandelt ist (ohne klare Kriterien, seine Aussage genügt), weiterhin einen Mann zu nennen. Twitter bestraft die Nutzer, die einen Trans-Mann gegen seinen Willen weiterhin als Mann bezeichnen. Viele Konservative (nicht nur die, sondern auch viele Normalos) sind der biologisch korrekten Ansicht, dass ein Trans-Mann immer ein Mann bleiben wird und auch als solcher bezeichnet werden sollte.

Sandhaufen

Solche und ähnliche Regeln, die oft reichlich unklar sind, tragen dazu bei, dass Konservative, Christen, usw. sehr viel häufiger von Twitter bestraft werden, als Linke. Die Chefs von Twitter sehen dies als Einzelfälle, geben zu bei der Interpretation und Anwendung ihrer Regeln oft Fehler zu machen, welches auch nur „Einzelfälle“ sind und geloben Besserung, ohne zu sagen was besser werden soll. Tim Pool weist darauf hin, dass die Twitter Chefs nicht erkennen wollen, dass ihre Einzelfälle nicht nur einzelne Sandkörner im Getriebe sind, sondern die Vielzahl der Einzelfälle wie die Vielzahl von Sandkörnern, einen großen Sandhaufen ergibt. Die Masse der Einzelfälle, den Sandhaufen kann man statistisch analysieren und man stellt fest, dass die von Löschungen, Sperrungen und endgültiger Kontenlöschung Betroffenen, mit überwiegender Mehrheit eben Nicht-Linke sind.

Viele juristisch akzeptable Aussagen, sowie wissenschaftlich korrekte Hinweise, werden im politisch korrekten Umfeld von Twitter zu Hass und Hetze deklariert. Völlig harmlose Texte, z.B. „ein Man ist eben keine Frau“, an denen sich 99% der Leser nie stören würden, wird der Status einer Hetznachricht zuteil und zum Entscheidungsgrund für Sperrungen und Löschungen erhoben.

Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen, und Jack Dorsey demonstriert das inbrünstig. Er will, dass alle 7,5 Milliarden Menschen Twitter nutzen und auf seiner Plattform gerne kommunizieren. Aus seiner Sicht als Chef und für seine Firma ist das absolut wünschenswert. Er meint, und zieht Erkenntnisse aus Forschungen zu Rate, dass einige wenige Rabauken, welche andere Leute immer nur beleidigen und angreifen, viele potentielle Nutzer seiner Plattform abschrecken würden. Damit hat er sicher recht, und es ist einer der Gründe warum ich nie ein Twitter Konto eröffnet habe. Neben den professionellen Arschlöchern, die nur Stunk machen, gibt es aber auch viele, die professionell beleidigt sind. Es gibt Leute (wie Greta die kleine Große), die sich durch Kuhfürze in ihrem Leben bedroht fühlen. Menschen, die unfähig oder unwillig sind produktiv arbeiten zu gehen fühlen sich von der Aufforderung „learn to code“ (lerne zu programmieren) beleidigt und bedroht. Juden, die traditionelle Ansichten haben, werden als Nazi bezeichnet und fühlen sich dadurch beleidigt und bedroht (was Twitter nicht die Bohne interessiert, im Gegensatz zu den zwei vorangegangenen Beispielen).

Man kann durchaus anzweifeln, ob das was Dorsey sagt was er will auch das ist was er wirklich will. Würde er wollen was er sagt, müsste er ein ‘free speech abolutist’ sein, der nicht politisch korrekte Regeln ziemlich willkürlich durchsetzt, sondern nur solche Einzelfälle ausbremst, die eindeutig gegen einschlägiges US-Recht verstoßen. Mit seinen Maßnahmen könnte er warten, bis ein Gericht über den Fall entschieden hat, oder dem durch eine politisch paritätisch besetzte ‘Kommission’ vorgreifen. Dafür müsste er Konservative und ‘Rechte’ einstellen, denn bei den Internet-Giganten arbeiten fast nur Linke. Er und seine Silicon Valley Kollegen machen aber genau das Gegenteil, wenn sie Konservative und Libertäre nicht nur nicht einstellen, sondern beim ersten Anzeichen von Aufmucken postwendend rausschmeißen (siehe z.B. James Damore). Schon die Besetzung des Podcast zeigte, es diskutieren hier zwei linke Fraktionen miteinander; Links-Libertäre mit Links-Identitären. Man redet über Konservative, nicht mit ihnen.

Lawinen

So wie einem Sandkorn nicht unbedingt bewusst ist, Teil eines Sandhaufens zu sein, ist einer einzelnen Schneeflocke nicht bewusst, Teil einer Lawine zu sein. Wer bei Twitter/Facebook rausgeworfen wird kann das i.d.R. verschmerzen. Viele der Ausgestoßenen merken erst nach dem Rausschmiss, dass es noch ein wirkliches Leben außerhalb von Twitter/Facebook gibt. Das kann befreiend sein. Die Alternativen, wie z.B. Gab.ai, Minds.com oder Bitchute (anstatt YouTube) sind ziemlicher Murks. Nicht weil sie technisch schlechter wären, sondern weil dort die ganzen Arschlöcher, welche man schon auf Twitter vermeiden wollte, nun in hoher Konzentration auftreten. Die Reichweite ist erheblich kleiner, Normalos verirren sich kaum dorthin und interessante Diskussionen sind eine Seltenheit. Ich bin auch nur pro-forma bei Gab, damit ich behaupten kann einen social media account zu haben. Auf den halben Klick pro Tag von Gab kann ich auch verzichten.

Was bei Twitter passiert ist nicht so arg anders, als was bei Facebook, YouTube, Wikipedia, allen Mainstream-Medien, den Blockparteien usw. passiert. Der politisch nicht Korrekte wird schnell ausgegrenzt. Das muss nicht jeden wirklich beeinträchtigen. Niemand ist gezwungen sich den ganzen Mist täglich anzutun. Man kann wandern, mit der Familie was unternehmen, im Kaninchenzüchterverein oder Musikverein tätig sein und sich aus aus dem politischen Käse versuchen raus zu halten. Das Problem ist, dass sich die Politik und deren Aktivisten sich nicht aus deinem Leben heraus halten. Ganz im Gegenteil versuchen die den Fleischesser, Dieselfahrer, Heterosexuellen, keine-Meinung-Haber, zum Teufel in Menschengestalt, zum Nazi, zum Element des Patriarchats, zum Vernichter der Erde, usw. usf. zu erklären. Das führt nicht nur dazu, dass man überall ausgeschlossen wird, sondern ggf. seine Arbeitsstelle oder sein Konto verliert und nun echte Überlebensprobleme bekommt.

Irgendwann wird der Druck zu stark und man wendet sich zwangsläufig den Alternativen zu. Auch wenn bei Gab haufenweise hirnlose Dummschwätzer auftreten, macht man halt mit, weil man bei Twitter nicht mehr darf. Wer seine Stelle oder seine Konten verliert, wendet sich anderen Arbeitsformen und alternativen Zahlungssystemen zu, auch wieder zwangsläufig. Zu einem Zeitpunkt werden die überall Ausgeschlossenen eine kritische Masse erreichen. Sie werden erkennen, dass sie ein Mob sind, der Macht erlangen könnte. Da ihnen weder eine Kommunikationsplattform zur Verfügung steht um ihre Probleme mit der Gegenseite zu lösen, noch eine Möglichkeit ihrer finanziellen Armut zu entrinnen, bleibt als Lösung nur Gewalt. Die Linken meinen zwar „Wir sind mehr“, aber welche Chance haben zwei Soldatinnen in Schwangerenuniform und ein Jüngelchen mit Soja-Ärmchen, gegen einen normal gebauten Mann?

Twitter sperrt nach seinen Kriterien. Facebook nach ähnlichen, aber anderen. YouTube, Wikipedia, die Welt, die Zeit, die New York Times, das ARD, die CDU, die City Bank, Mastercard, jede Organisation schließt nach eigenen (privatwirtschaftlichen) Kriterien immer mehr Leute aus. Jeder dieser Ausschlüsse ist eine einzelne Schneeflocke. Kommen genug Schneeflocken zusammen und der Abhang ist rutschig genug, bildet sich eine Lawine. Keine der Schneeflocken denkt sie wäre schuld oder Bestandteil dieser Lawine, bis die Lawine abgeht. So wie ich das in meinem Bürgerkriegs-Szenario beschrieben habe, geht das ganz unmerklich los und plötzlich steht alles unaufhaltsam in Flammen. Tim Pool hat das so postuliert und die Reaktion war ungläubiges Lachen. Die Konservativen und ‘Rechten’ werden einen Bürgerkrieg nie beginnen oder auslösen. Sie werden gezwungen sein sich zu wehren, wenn sie leben wollen. Die Femanzen, Genderisten, Antifa, „Journalisten“, links-grünen Politiker etc., schalten den Ticker für den Lawinenabgang mit jeder Aktion hoch.

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5 thoughts on “Macht ein Tropfen eine Welle?

  1. Tja, gute Frage. Man könnte ja auch andersherum an die Sache gehen und sich fragen, wieviele Tropfen es benötigte, damit diese Welle überhaupt entstehen konnte.

    D.h. in meinen Augen, die Sache mit dem Frosch im Kochtopf steigender Temperaturen scheint vielleicht doch nicht so ganz zu funktionieren. Zum Glück, möchte man da beinahe herausbrüllen.

    Aber nun gut, noch kann man den Deckel draufpressen. Physikalisch betrachtet ist es aber nicht die beste Idee, damit Druck aus dem Kessel (heraus) zu lassen …

    Vorhin und damit gerade erst bei “Tichys Einblick” gelesen:
    “Deutschland ist […] ein Auswanderungsland für Deutsche”

    Das heißt, man überlässt diesen einst mal schönen Flecken Erde nun wohl endgültig den funktionalen Analphabeten, Schimpansen-IQ-lern und technophoben Korankreischern …

    Und die Rest-Kartoffel geht dafür malochen und lässt sich noch verspotten.

    Just my few drops

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      1. […]Die Zahl der deutschen Auswanderer betrug 249.000, was einen Saldo von -83.000 Personen ergibt. Zum Vergleich: 2015 (also unmittelbar vor der Flüchtlingskrise) war der Saldo noch -22.000, vor 20 Jahren waren Salden von -2.000 oder -5.000 üblich. Hier ist ein dramatischer Verlust Einheimischer zu beklagen, den ich als „stille Flucht“ bezeichnen möchte.[…]

        D.h. die BRD liegt bei den Bio-Deutschen Auswanderern nur knapp unter der Zahl (10% von 900.000), die ich 2017 in meinen IQ-Artikel genannt habe. Ich nehme mal an das geht genauso weiter und in ca. 4 Jahren geht’s Licht aus.

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        1. Es ist schon interessant: Ich habe mich vor ca. 5 Jahren mal mit einer Ex-Affäre unterhalten, welche nun im Marketing einer Krankenkasse arbeitet und sich dort u.a. in einem Bereich für Geistig Behinderte einsetzt.

          Ihr damaliger Kommentar war so kurz, wie knapp und richtig:
          “Dieses Land geht den Bach ‘runter!”

          Und das sagte sie, als eine politisch vollkommen Desinteressierte …

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