Vorbereitet?

So ca. 1 Kubikmeter Trocken- und Dosenware (siehe oben), ca. ½ Kubikmeter Kühl- und Gefrierschrank voll bis zum Anschlag. Alle wichtigen Medikamente gekauft. Genug Gas für 1 Jahr kochen. Ersatzwasserfilter vorhanden. Prepping reicht für 2-3 Monate, falls es ums nackte Überleben geht. Tut es aber nicht nur.

Was ein Corona-Virus so alles an Lehrreichem zu Tage treten lässt, und wie er offenbart, welche Vollidioten sich in manchen Ländern Regierung schimpfen dürfen.

Eine COVID2 Infektion, wenn sich niemand darum kümmerte, würde in ca. 2-3 Monaten durch die Bevölkerung „rauschen“, mit einer Überlebensrate von ca. 94-98%. Für diesen Fall wäre „Prepping“, wie im 1. Absatz beschrieben, d.h. Selbstisolation für 2-3 Monate, wirksam und ausreichend. Danach ist der Spuk weitestgehend vorbei, bis die nächste Virenvariante kommt (wahrscheinlich 1 Jahr später, wie bei jeder Grippe). Nach 2-3 Jahren wäre eine Impfung verfügbar, welche die Überlebensrate auf über 99,5% erhöht.

Was viele Politiker jetzt tun, ist eine Verringerung der Infektionsrate durch diverse Zwangsmaßnahmen herbeizuführen. Das Ziel ist die Zahl der Neuinfektionen durch Reisebeschränkungen zu reduzieren, so dass die Krankenhäuser mit den vielen schweren Fällen nicht überlastet werden. Das geht aber nur so, wie das die Chinesen ganz konsequent durchgeführt haben. Jede betroffene Stadt, jedes betroffene Bundesland, schnellstens militärisch abriegeln. Dann können die medizinischen Ressourcen des gesamten Landes im betroffenen Gebiet gebündelt werden, was die Überlebensraten erhöht. Eine Verringerung der Infektionsrate durch halbherzige Maßnahmen richtet mehr Schaden an, als Nutzen. Vor allem wird die Zeitspanne, in der der Virus durch die Bevölkerung „rauscht“ deutlich verlängert, und lastet ggf. auf Jahre hinaus alle Intensivstationen für die Behandlung von schweren Lungenentzündungen aus. Der Virus bleibt dann latent in Umlauf.

Hier, in den Philippinen, mach das Prepping dennoch Sinn. Die wenigen Krankenhäuser wären mit einigen Tausend Fällen landesweit schon überlastet. Die Provinzkrankenhäuser haben vielleicht 2-3 Beatmungsgeräte und eine ECMO, falls überhaupt, und das für Millionen von Menschen. In 2-3 Monaten ist der Virus hier durch-gerauscht, 5-20% der Alten und Schwachen sind tot, und das Leben geht normal weiter. Der Präsident Duterte hat die einzig sinnvolle Maßnahme beschlossen, nämlich die Metropole Manila für 4 Wochen abzuriegeln, und die Schulen zu schließen. Das führte natürlich zu Hamsterkäufen der Leute, die bisher über diese ulkigen „Prepper“ immer gelacht haben – beste Chancen sich im Supermarktgetümmel auf den letzten Rutsch noch den Virus einzufangen. Viele scheinen der Meinung zu sein, dass man den Virus mit Klopapier bekämpft. Das finde ich wiederum ulkig.

Das liebe Geld

In meiner beruflichen Anfangszeit gab es noch viele Firmen, die einmal im Jahr, meist im Sommer, 4 Wochen Betriebsferien gemacht haben. Inzwischen gibt’s das kaum noch. Trotzdem beweist es, dass so etwas geht, ohne dass die gesamte Wirtschaft oder der Betrieb zusammenbricht und vor der Pleite steht. Was nun, wenn wir mal 3 Monate Betriebsferien machen? Landesweit? Warum wäre das vor einigen Jahrzehnten noch ohne unüberwindbare Probleme möglich gewesen, und heute führte es zu einer finanziellen Katastrophe?

Der Grund ist die Überschuldung praktisch aller Firmen, bis zur maximalen Belastungsgrenze. Die Zinsen, seien sie noch so niedrig, laufen nämlich weiter, ob die Betriebsferien haben oder voll arbeiten. Die Banken wollen immer ihren Obolus haben, auch wenn die Wirtschaft still steht.

Es würde mich sehr wundern, wenn in einem Land die Regierung den Banken 4 Wochen (oder 2-3 Monate) Betriebsferien auferlegen würde, in denen weder Zins, noch Tilgung gezahlt wird (für Schuldner und Gläubiger). Das wäre die einfachste und wirtschaftsfreundlichste Lösung für das wirtschaftliche Folgeproblem der Coronakrise. Stattdessen werden Milliardenprogramme aufgelegt, welche nur die Inflation anheizen, damit Politiker behaupten können, sie hätten was getan.

Wirtschaftsprobleme?

Wer hat denn wirtschaftliche Probleme? Nun, gegessen und getrunken wird weiterhin (vielleicht bald von 2-6% Menschen weniger). Macht es Sinn den Mieter raus zu schmeißen, oder die Zwangsversteigerung einzuleiten, wenn mal 2-3 Monate nicht gezahlt werden kann, aber die Maßnahme erst nach der Beendigung der Krise durchführbar ist?

Lokale Betriebe können i.d.R. bei einer Abriegelung trotzdem weiter arbeiten. Wenn der internationale Warenverkehr nur noch eingeschränkt läuft, überlegt sich der Geschäftsführer vielleicht auch mal, ob die 3% Einsparungen für die Unterlegscheiben aus China wirklich so eine gute Idee war. Der eventuell fehlende Export ist ja nicht verloren, sondern nur verschoben, für exportlastige Unternehmen. Vielleicht ist der hyperoptimierte Globalismus doch nicht so das Gelbe vom Ei?

Das einzige Problem bei einem „Timelapse“, einem 3-monatigem „Zeitsprung“, das ich sehe, ist dass die Leute, die gar keine Rücklagen haben und denen das Geld ausgeht (wg. Kurzarbeit oder Betriebsferien), irgendwie durchgefüttert werden müssen. Dafür könnte man das von den Linken so hochgelobte BGE (bedingungslose Grundeinkommen) für genau diese Zeitspanne einführen. Mal sehen, wie die Leute sich fühlen, wenn sie für 3 Monate mal alle gleich sein müssen 😀

Worüber redet keiner?

Über die Stärkung des Immunsystems. Kein Pieps, nirgendwo, von keinem Arzt, keinem Minister, keinem der angeblich Verantwortlichen. Leute mit gut funktionierendem Immunsystem sind oft symptomlos oder haben nur leichte Erkältungsbeschwerden beim Corona-Virus. Mit dem Alter schwindet das Immunsystem, weshalb vorwiegend Ältere höhere Todesraten aufweisen. Aber es liegt nicht nur am Alter. Durch unser Krankheitssystem (es ist eben kein Gesundheitssystem) werden vorwiegend die Symptome von Grunderkrankungen behandelt, die bei einer gesünderen Lebensführung gar nicht aufträten. Die wichtigsten Faktoren eines Gesundheitssystems wären z.B. Stressabbau und -vermeidung, gesunde Ernährung mit frischen echten Nahrungsmitteln (nicht mit Industrie-Zeugs aus Pappkartons, Tüten und Dosen), ausreichend Bewegung.

3 thoughts on “Vorbereitet?

  1. Tja, nach Merkels “mitreißender” Rede, welche in ihrem üblichen Gestammel und Geschurbel mal wieder unerträglich vom Blatt abgelesen war, ist die Bevölkerung in Deutschland total beruhigt. Ihre Sedierungs-Monologe funktionieren halt wohl wirklich nicht mehr, denn:

    – Seit dem “ich habe mich beschäftigt”-Gesabbel sind die Läden gestürmt worden
    – Ein gelernter Bankkfm. (Jens Spahn) ordert jetzt erst Beatmungsgeräte
    – Die gelernte Forschungsministerin und Hotelkauffrau beschwichtigt
    – Und in den Läden ist frisches Gemüse und rohes Fleisch ausverkauft

    Kassenschlangen, wie damals in der Ostzone und ein Marktleiter erzählte mir, dass sie in zwei Tagen soviel verkauft haben, wie sonst nur in zwei Wochen!

    Übrigens: Konserven von Ravioli über Bohnen, Fisch und anderen Dingen gibt es noch wie Sand am Meer, die will keiner – doof wie der sozige-links-grüne Merkel-Wähler halt ist.

    Aber Aldis-Desinfektionsspray als Angebot war nach 6min. ausverkauft (inkl. diverser Schlägereien). Don’t panic, “Bundesregierung, Sie sind in Sicherheit!”

    Passend zu Merkel: Die NVA-Gasmaske …

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  2. Sind die Mainstream Feministen eigentlich schon um die Ecke gekommen mit “Die weissen toxischen Männer sind an Corona Schuld!!!111!!!”

    Vllt bisher wenig weil das Ding aus China kommt. Aber irgendwas muss man den AWMs (alte weiße Männer) doch wieder anlasten können.

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