Sciencefiles Datensalat

Vor wenigen Tagen habe ich sciencefiles.org aus meiner Blogliste heraus genommen und werde sie auch nicht mehr aufnehmen. Was die Leute mit den Statistiken über COVID-19 angestellt haben, und welchen absurden Datensätzen sie hinterher rennen ist, aus meiner Sicht, ein Verbrechen an der Wissenschaft. Dazu kommt noch, dass sie es nicht fertig bringen die sich widersprechenden Daten und Statistiken ohne ihren eigenen Panik-Bias darzustellen. Jede Studie, die ein Resultat findet, welches das Virus als weniger gefährlich, als weniger tödlich, usw. erscheinen lässt, wird zerfleddert. Die Studien, welche die Panik weiter erhöhen, werden als einwandfrei, oder als zuverlässig erachtet, obwohl ihre Rohdaten genauso unzuverlässig sind. Das ist ein bekannter und gefährlicher Bias (Voreingenommenheit), welchen man unter allen Umständen in der Wissenschaft vermeiden muss. Keine Frage haben die viel Wissen und Erfahrung im Bereich Statistik, aber das ist nun wirklich nicht das Problem hier.

Mein wissenschaftlicher Hintergrund ist Physik, Elektrotechnik, darin insbesondere Messtechnik und Digitaltechnik. So ein halbes Diplom- oder Master-Studium für Mathematik ist da automatisch inbegriffen. Und die praktische Gesellenprüfung zum Werkzeugmechaniker hatte ich schon auf dem technischen Gymnasium abgeschlossen. Ich war Vertreter meiner Firma in nationalen Normungsgremien und Vertreter der BRD in internationalen technischen Gremien. So grob die ersten 10 Jahre meiner Berufslaufbahn habe ich vorwiegend technisch als Ingenieur gearbeitet. So wie Danisch war ich von den Uni-Bürokratie nicht sehr begeistert (selbe Uni wie Danisch, aber einige Jahre früher). Für mich waren das ein Haufen Stubenhocker, die eine Produktionsfirma höchstens mal auf einer Führung gesehen hatten. Die nachfolgenden 10 Jahre war ich Projektleiter und Geschäftsführer im Bereich industrielle Messtechnik. Das alles nicht um meine Autorität hier zu etablieren (Scheiß drauf, ich bin nur ein „reicher Penner“, der in einem philippinischen Dorf hockt), sondern um klarzustellen auf welchem Hintergrund ich argumentiere. Autorität zählt gar nichts, wenn es um die Wahrheit geht. Und wie oft soll ich es noch wiederholen: Glaube nichts, prüfe alles – vor allem, alles was auf einer obskuren Internetseite (wie z.B. auch dieser hier) steht.

Messtechnik PCR-Tests

Eines der ersten Dinge, die wir im Hauptstudium, Fachbereich Messtechnik, gelernt haben war, wie man überhaupt eine Messung durchführt. Zu der Zeit gab es noch kaum digitale Messgeräte, aber die meisten von euch kennen ja wohl so ein Standard-Messgerät für Strom, Spannung und Widerstand, welches es in jedem Baumarkt für 10 EUR gibt. Das reicht auch vollkommen für den Hausgebrauch, für normale Installationen usw. Wie das Ding genau misst, ob es driftet, ob es etwas temperaturabhängig usw. ist, bedeutet dem Normalverbraucher nicht viel. Warum auch, der will nur wissen ob „Strom drauf“ ist und ähnliches. Ein Wissenschaftler mit Physik-Hintergrund stellt sich erst mal die Frage, ob das Messverfahren welches ihm vorschwebt (i.d.R. weil so ein Messgerät im Labor halt rumsteht) für die geplante Messung überhaupt geeignet ist. Wenn er dann ein Messgerät ausgewählt hat (und ggf. modifiziert) guckt er auf den Kalibrier-Aufkleber. Falls das schon länger her ist, gibt er das Gerät erst mal ins Kalibrier-Labor oder/und macht ggf. selbst eine Präzisions-Kalibrierung. Bevor man anfängt irgend etwas zu messen, will man den Messfehler kennen. Diese Messfehler sind oft nichtlinear und manchmal auch sporadisch (also sog. Ausreißer). Z.B. hat man oft bei kleinen Messwerten relativ hohe prozentuale Fehler (wie z.B. 5% Fehler bei 0-100mVolt), bei größeren Messwerten aber kleine prozentuale Fehler (wie z.B. 0,1% Fehler bei 20-100Volt). Bei den sporadischen Fehlern kann man sich nie ganz sicher sein, ob es ein echter Messfehler ist, oder ob der zu messende Wert wirklich sporadisch „ausreißt“. Für einen erfahrenen Messtechniker ist das Tagesgeschäft, für Virologen anscheinend oft „Neuland“.

Auch Papayas und Ziegen haben COVID-19 !!!

Manch einer verwechselt Intelligenz mit „street smarts“. In den 3. Welt Staaten von Afrika, dem nahen Osten und Asien wird der westliche Tourist oft schnell eines Besseren belehrt. Dort gibt es m.A. die besten Lügendetektoren auf der Welt, einfach weil sie es dauernd mit Schaumschlägern zu tun haben. Und der tansanische Test der großteils unzuverlässigen COVID-19 Tests (wahrscheinlich alle aus China), beweist eindrucksvoll wie man mit street-smarts die Virus-Professoren Lügen straft. Es ist auch zweitrangig, ob das Video echt ist oder nicht.

Diese von Medien und Chef-Virologen meist völlig ignorierte Eigenschaft der PCR-Tests ist mir von Beginn an aufgestoßen. Wie hoch ist der Anteil der falsch positiven und falsch negativen Tests? Keiner weiß das wirklich, weil diese spezifischen COVID-19 Tests ganz neu sind. Meines Wissens hat niemand >10.000 dieser Tests hergenommen und mit jeweils nachgewiesenen Viren UND mit virenfreien Proben geprüft, um die Genauigkeit dieser Tests zu bestimmen. Was derzeit gemacht wird mit den PCR-Tests ist ein Blindflug, ohne die Messgenauigkeit zu kennen. Viele Länder haben die gelieferten Tests aus China inzwischen weggeworfen, weil ein erheblicher Teil schon kontaminiert war. Über die Tests aus anderen Ländern (BRD, Frankreich, Schweiz, USA) wissen wir das nicht, weil China derzeit der politisch böse Bube ist. Es häufen sich aber die Meldungen, dass jemand „negativ“ getestet wurde und 3 Tage später am Beatmungsgerät hängt, oder positiv getestet wurde, und 3 Tage später wieder negativ. Das könnte, möglicherweise, eine Eigenschaft dieser Krankheit sein, aber so lange wir die Testgenauigkeit des jeweiligen Tests nicht kennen, ist das alles, wie gesagt, Blindflug.

Auswirkungen auf Todeszahlen

Es gibt schon diverse Berichte aus den USA, aber auch anderen Ländern, dass selbst ein Unfallopfer ins Krankenhaus eingeliefert wird und auf dem Totenschein steht, neben Genickbruch, auch COVID-19 als Todesursache. Das kann, neben den Messfehlern der o.g. Test auch noch weitere Ursachen haben. Meine erste Empfehlung an Freunde und Bekannte hier vor Ort war, Arztpraxen und Krankenhäuser zu meiden. Das tun auch die meisten inzwischen, leider auch wenn sie kurz vor einem Schlaganfall oder Herzinfarkt stehen oder zur Krebsbehandlung vorstellig werden sollten. Die sterben dann zwar nicht am Virus, aber tot sind sie dann trotzdem, oder bald. Man will natürlich nicht einer der Ersten sein, der sich mit einem weitgehend unbekannten Virus ansteckt, für den die Behandlungsmöglichkeiten noch erprobt werden (daher die verständliche Panik). Und in einem Warteraum kann man sich vorzüglich mit dem neuen Virus infizieren. Da kommt man mit einem verstauchten Fuß zum Arzt und taucht 2 Wochen später in der Corona-Statistik auf. Es gibt auch viele Berichte, dass jeder, der mit Atembeschwerden ins Krankenhaus kommt, und unglücklicherweise an einer Lungenentzündung verstirb, als Corona-Toter gezählt wird. Es kommt noch dazu, dass die Behandlung von Leuten mit erheblichen Atemschwierigkeiten, möglicherweise zu voreilig, mit invasiver künstlicher Beatmung zum Tod führte.

Wer weiß, wie viele mit oder an dem Corona-Virus verstorben sind? Niemand. Es gibt wohl einige finanzielle, sowie politische Anreize, so viel wie möglich Corona-Fälle zu haben. Wir werden es nie genau nachvollziehen können, da sehr viele „Corona-Tote“ verbrannt werden oder in Massengräbern beigesetzt wurden. Man kann dabei kaum noch über Messtechnik, Messfehler und Behandlungsfehler philosophieren. Es handelt sich vorwiegend um Schätzungen.

Messtechnik der Antikörper-Tests

Auch hier gibt es Messfehler, die aber (nach meinen bisherigen Infos) deutlich unter denen der PCR-Tests liegen. Es werden nicht die Schleimhäute – in Nase und Rachen – abgestrichen, sondern ein klein wenig Blut entnommen. Mit diesem Test will man heraus finden, ob der Proband das Virus bereits erfolgreich mit seinem Immunsystem bekämpft hat (ggf. auch mithilfe von Medikamenten). Es soll zu einer Abschätzung führen, wie gefährlich das Virus wirklich ist. Wenn eine große Zahl der Getesteten das Virus schon hatten, etabliert sich langsam eine Immunität in der Bevölkerung, welche die schnelle Ausbreitung des Virus verhindert. Für praktisch jeden Virus ist das Ziel der Epidemiologen eine sog. „herd immunity“ zu erreichen. Je mehr Leute das Virus schon hatten und erfolgreich (oder eben nicht) bekämpft haben, desto schwere wird es für das Virus, neue Opfer zu finden. Das kann man mit Impfungen erreichen oder eben mit einer ‘Durchseuchung’ der Bevölkerung.

Der Messfehler der Antikörper-Tests liegt wohl im kleinen einstelligen Prozentbereich. Die erste Testreihe in Kalifornien ergab ein Ergebnis, welches im Bereich des Messfehlers lag (ca. 50 positive Test von über 3.000 Probanden, also 1-2%). Das statistische Geturne der Professoren hat zu mehreren Breitseiten gegen die Studie geführt. Die haben das statistisch auf ca. 3-5% Durchseuchung hochgerechnet. Und hier kommt eben wieder meine Expertise zum tragen. So etwas ist m.A. grober Unfug. Wenn die Rohdaten so sind, dass das Ergebnis im Bereich des Messfehlers liegt, muss man als Studienergebnis feststellen: „not conclusive“ (ohne Ergebnis).

### So, jetzt 8 Stunden Pause, da ich gefühlt bei ca. 2 Promille bin. Die gesundheitlichen Auswirkungen der Corona-Panik haben mit dem Virus wahrscheinlich recht wenig zu tun. ###

Die Priesterschaft der Professoren

Während meines Studiums fiel mir schon auf, dass die Professoren nicht unbedingt deshalb in ihren Positionen waren, weil sie so viel schlauer sind, als der durchschnittliche Student, sondern meist deshalb mit ihrem intergalaktischen Superhirn nicht in die Wirtschaft gehen um viel Geld zu verdienen, weil sie dazu nicht taugen. Mit wenigen Ausnahmen waren die bei allem Praktischen, selbst im Labor, eher ungeschickt und sich zu fein dazu, so ein dreckiges Oszilloskop auch mal anzufassen.

Danisch hat ja in seinem Blog ausführlichst beschrieben, was für ein Sumpf von Schaumschlägern sich da ängstlich hinter ihren Titeln verschanzt. Sehr viele fallen nicht durch ihr klares Denken, ihre Fachkompetenz auf, sondern regieren ihren Fachbereich qua Autorität. Das sind oft nur verbeamtete Oberlehrer, nicht Forscher und schon gar keine Innovatoren.

Beim Thema Klimawandel, beim Thema Gender und Feminismus, ist das schon vielen aufgefallen. Da kommen angebliche Forscher und Professoren zu Wort und in Machtpositionen, denen die elementaren Grundlagen zu höherer Mathematik, Statistik und Logik unbekannt sind oder die diese Grundlagen mit einem Schwall von Geschwafel vertuschen. Auch aus diesem Grunde bin ich ganz oben auf meinen wissenschaftlichen Hintergrund eingegangen, denn man kann das dumme Gesabbel oft mit nur einer Frage oder Aussage ad absurdum führen. Ohne diesen Hintergrund ist aber diese Argumentation schwer zu verstehen. Beispiele:

  1. Du willst also ein chaotisches System (Klima) auf 20 oder 100 Jahre genau vorhersagen? Finde ich lustig (Nerdwitz).
  2. Ihr messt also mit Temperaturmessgeräten, die bis vor wenigen Dekaden auf +/- 1 Grad genau waren, und erst kürzlich auf +/- ½ Grad genau wurden, und macht daraus mit viel Statistik eine nachgewiesene Klimaerwärmung von einem halben Grad pro Dekade? Das ist nicht mal mehr lustig, sondern lächerlich.
  3. Ihr wollt Gesetze machen, um die Benachteiligung von Frauen zu verhindern, könnt aber auf kein einziges Gesetz verweisen, welches Frauen benachteiligt? Seid ihr Idioten?
  4. Ihr wollt alle zwingen zu Hause zu bleiben, keinen Kontakt mit anderen Menschen zu haben, immer Masken zu tragen, und vieles mehr, könnt aber nicht nachweisen, dass auch nur eine dieser Maßnahmen einen positiven Effekt auf die Verbreitung dieser Infektion hat.

Und damit sind wir wieder bei den Hohepriestern der „Wissenschaft“, welche bei allen drei Themen (Klima, Gender, COVID) keine nützlichen Erkenntnisse liefern, sondern viel lieber Politik machen. „Listen to the scientists“ (Höre auf die Wissenschaftler) kommt gebetsmühlenartig aus allen Kanälen und den Mündern vieler Politiker. Die wollen aber nur auf die Doktrin der institutionalisierten Priesterschaft hören, nicht auf unabhängige Wissenschaftler. Wer die o.g. Fragen stellt wird nicht als Vertreter einer Gegenthese angesehen (das wäre ja Wissenschaft – These und Gegenthese) sondern als Häretiker.

Wozu wäre scienfiles aktuell gut?

Um auf den Titel zurück zu kommen. Sciencefiles hat sich der drei genannten Themen angenommen. Ohne Fachwissen zum Thema Klima haben sie die groben Fehler der Statistiken aufgedeckt (bzw. von anderen abgeschrieben). Beim Thema Gender und Feminismus, was ja vor allem ein soziologisches Thema ist, haben sie die Verlogenheit der Argumentation dargestellt, und tlw. auch Gegenbeweise geliefert. All das haben sie in einer Rückschau getan, also meist Dekaden nachdem politische Entscheidungen bereits getroffen wurden. Jetzt, im Akutfall einer sog. Pandemie, singen sie aber erst mal im Chor der Priesterklasse mit. Das ist seltsam und vor allem überflüssig, denn wir werden auf allen Kanälen mit Corona-Propaganda beschossen. Die Ansichten der Chef-Virologen und Politiker sind zur Genüge bekannt, dazu brauche ich keinen zusätzlichen Blog.

Der sciencefiles Blogbetreiber hätte sich, wie schon bei Klima und Gender, vor allem die Aussagen der unabhängigen Wissenschaftler, der praktischen Ärzte, der zu Tode zensierten Minderheit anschauen müssen, um zu Erkenntnisgewinn beizutragen und sich den Namen „science“ ihres Blogs täglich zu verdienen. Er tut das Gegenteil. Er beschäftigt sich kaum mit den Gegenthesen, und wenn, dann mit zweifelhaften bis unlauteren Methoden. Statistik auf Messdaten anzuwenden, die höchstwahrscheinlich grob falsch sind ist m.A. unlauter. Und die größte Sünde ist m.A., alle Studien, welche die Panik verringern würden auf Basis ihrer lauwarmen Statistiken zu Tode zu kritisieren, aber gleichzeitig die sehr unsicheren Daten/Statistiken der WHO usw. als bare Münze zu nehmen. Das ist nicht Wissenschaft, sondern Obrigkeitshörigkeit. Ich habe in einigen Kommentaren versucht gegenzusteuern, aber die machen stur so weiter. Deshalb sind sie jetzt weg bei mir.

Da scienfiles sich hauptsächlich mit den Sozialwissenschaften beschäftigt, wäre es für die doch ein gefundenes Fressen, sich mit den Auswirkungen und populistischen Reaktionen auf die Corona-Massnahmen zu beschäftigen. Darin liegt viel Sprengstoff, auch politischer. Haben die Angst vor der eigenen Courage und wollen sich erst in 10-20 Jahren damit beschäftigen, wenn das Thema gegessen ist und ungefährlich?

PS: Ich habe mich nun anders entschieden und bin fuer die Maskenpflicht, siehe Foto:

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16 thoughts on “Sciencefiles Datensalat

    1. Man kann sich Freunde verscherzen indem man rumpöbelt oder indem man ihnen sagt was sie hören müssen aber nicht hören wollen. In letztem Falle waren es nicht so besonders gute Freunde.
      Und gepöbelt haben Sie nicht.

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  1. Ich habe erst gestern für vorgestern eine Berechnung der zusätzlichen Sterberate durch den Corona Virus gemacht. Das kann jeder nachvollziehen, man braucht nicht viel Ahnung von Mathematik zu haben, denn ich habe nur einfachen Dreisatz benutzt:
    Berechnung der Sterberate an 1 Tag mithilfe der durchschnittlichen Lebenserwartung in Deutschland mit Dreisatzrechnung:
    Ich gehe bei uns Menschen in Deutschland von einer durchschnittlichen Lebensdauer von ca. 80 Jahren aus. Das sind wegen der Schaltjahre 80*365 + 80/4 Tage = 29.220 Tage.
    Wenn man also 1 Menschen betrachtet, stirbt der in 29.220 Tagen.
    Wenn man 2 Menschen betrachtet, sterben in 29.220 Tagen 2 Menschen.
    Wenn man zum Beispiel einen Ort mit 10 Menschen betrachtet, sterben in 29.220 Tagen 10 Menschen, und zwar zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb dieser 29.220 Tagen, weil die Menschen natürlich unterschiedlich alt sind.
    Wenn man zum Beispiel einen Ort mit 29.220 Menschen betrachtet, sterben in 29.220 Tagen 29220 Menschen.
    Wenn man diesen Ort mit 29.220 Menschen betrachtet, stirbt in diesem Ort in 1 Tag 1 Mensch.
    Die Sterberate beträgt also für 1 Tag 1/29.220*100 = 0,003422313483915 %

    Deutschland hatte am 30.9.2019 83.149.300 Einwohner laut Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland). D.h. in Deutschland sterben normalerweise an 1 Tag
    83.149.300/29.220 ≈ 2846 Menschen.
    In Deutschland sind am 6.5.2020 bis 22:00 Uhr 123 Menschen mit oder wegen Corona (Sars-CoV-2) gestorben laut Welt online (https://www.welt.de/vermischtes/article206504969/Corona-Zahlen-Weltweite-Zahl-neuer-Todesfaelle-steigt-den-dritten-Tag-in-Folge.html). Ich gehe einmal vom schlimmsten Fall aus, dass diese 123 Menschen wegen Corona gestorben sind.
    D.h. die Sterberate hat sich von 2846 Menschen um 123 Menschen auf 2969 Menschen erhöht. Vorausgesetzt die 123 Menschen sind wirklich nur wegen Corona gestorben. Die Sterberate hat sich also um
    123/2846*100 ≈ 4,3218552354181307 % erhöht.
    Rechtfertigt das den Shutdown, durch den möglicherweise mehr Menschen sterben als durch den Virus selbst?
    Ich weiß es nicht, ich meine eher nein.

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    1. Ja, solche grob ueberschlaegigen Rechnungen mache ich auch mit den “worldometer” Zahlen, einfach um einen Eindruck zu gewinnen, ob sich da was zusammenbrauen koennte.

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      1. Auch wenn die Rechnung grob ist, denn ich schließe ja nur von der ungefähren Lebenserwartung auf die normale Todesrate und berechne alle Sterbefälle mit dem Corona Virus als wegen dem Corona Virus gestorben, zeigt die Rechnung doch meiner Meinung nach, dass der Shutdown nicht berechtigt ist. Denn es werden sicher auch viele Menschen sterben wegen dem Shutdown.
        https://deutschelobbyinfo.com/2020/05/08/gesundheitliche-folgen-des-lockdowns-mehr-tote-durch-schlaganfaelle-infarkte-verschobene-krebs-ops-und-suizide-erwartet/

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        1. Anhand von Bewegungs-/Transportverfolgung per Handydaten fand man heraus, dass fast alle 1-2 Wochen vor dem shutdown schon ganz von selbst meist zuhause blieben. Man haette, wie in Schweden, nur die Grossveranstaltungen in geschlossenen Raeumen absagen muessen – und Massentransportmittel schliessen.

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  2. Sciencefiles hat sich bei mir schon 2016 abqualifiziert. Soziologen, was will man da erwarten. Es sind zwei Rechtsradikale, die um Spenden betteln und ihre Eitelkeit pflegen. Wissenschaft wird man dort nicht finden. Nur Ideologie.
    KAnn man sich sparen.

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  3. luisman,
    sehr guter Beitrag, dem wir voll zustimmen. Mit sciensefiles geht es uns ebenso. (Wir fanden die beiden Betreiber auch stets arrogant und gelegentlich geistig infexible, gelinde gesagt.)
    Inzwischen sind “die Spuren” des Virus total “kontaminiert”, durch absichtliche Obfuskation oder nicht. Der Schreiberling hat ein Chemiestudium hinter sich und ich denke auch wissenschaftlich. Offizielle Statistiken zeigen keine erhoehte Sterberate zu vorhergehenden Influenza-Perioden, dass Vorherige Grippeimpfungen maessig erfolgreich – nutzlos waren, MRNA-Impfstoffe eine Gefahr fuer das natuerliche Imunsystem darstellen, und weil Grippeviren nach jeder Saison mutiern, medizinischer Bloedsinn ist, und nur zur gesellschaftlichen Kontrolle und Einschraenkung dient.

    Meine Mutter in Deutschland musste zu einer kleinen Operation ins Krankenhaus. Zur Ueberaschung meines Bruders, der meine 97-jaehrige Mutter begleitete, war kaum Betrieb. Die Haelfte der Betten standen leer und ebenfalls die Haelfte des Personals waren zu Hause: Man wollte sich so auf den Ansturm von erstickender COVID-Erkrankten vorbereiten. Da fasst man sich an den Kopf!!!
    Wir wissen, dass medizinisches und amtliches Personal angehalten ist jede Todesursache dem armen Virus anzulasten. Die Politik nimmt den Anlass zur Umstrukturierung der Sozialsysteme. Von diesem irrsinn kann die Politik kaum zurueckrudern – wollen auch nicht.

    Hier ist der Punkt. Das Virus ist schon lange keine medizinisches Ereignis mehr, sondern eine rein politisches, Es war geplant oder wird nur als einmalige Gelegenheit genutzt – wir tippen auf eine Kombination. Klar ist uns, dass Greta die Buehne fuer COVID-19 vorbereitete und wir erwarten die naechste Phase zum globalen Sozialismus Ver. 2.0.

    Wie sieht es bei Ihnen aus? Hier in Phnom Penh ist man locker und vernuenftig. Hier ist eine Hitze wie im Backofen und die Fettschicht des Virus schmilzt. Jedenfalls ist kein einziger meines riesigen Bekanntenkreises infiziert (bewusst oder nicht), in D., USA, Thailand, Hong Kong oder hier…
    Alles Gute

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    1. 38 degC den halben Tag. Selbst der Pool hat ueber 30 Grad. In dem Grossdorf von offiziell 250k (inoffiziell wohl ca. 4-500k) Einwohnern gab es eine handvoll Faelle.

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        1. Hier auch nicht. Irgendwo in Manila sind die Haus zu Haus gegangen zum testen. Keiner kam raus, weil sie Angst haben, falls positiv, kommen sie ins Militaerzeltlager, bei 38 Grad, Drecksfrass, zur Quarantaene.

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  4. “wäre es für die doch ein gefundenes Fressen, sich mit den Auswirkungen und populistischen Reaktionen auf die Corona-Massnahmen zu beschäftigen”
    Das ist ein globales Experiment in Bevölkerungskontrolle wie es das in Friedenszeiten nie gegeben hat.
    Und KEINER untersucht das. Zumindest nicht öffentlich.

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  5. Man muss Sciencefiles fairerweise zugutehalten, dass sie bereits im Januar, wo hier eigentlich noch keine Sau davon redete – und wenn, sich dann nicht kümmerte – recht viel dazu berichtet haben und durchaus interessante Zahlen aus den ersten vorliegenden Mini-Studien-chen veröffentlicht haben. Die zeigten ja durchaus, dass das Ding ein durchaus gefährliches Virus ist – und der Herr Klein ändert halt seine Meinung nicht, wenn er mal eine hat. Das ist nicht unbeding falsch, und die zititerten Sachen der letzten Tage sind ja auch nicht gänzlich nutzlos – die “Hilft Quarantäne was” – Studie und der LKW-Index sind ja durchaus intressant. Viel intressanter wäre es natürlich, wenn man die kritisch zerlegt – ich schreibe ja auch nicht “Boah, das war aber jetzt mal geil und zeigt total, dass meine Meinung richtig ist”; Du, Luisman, sammelst ja auf NLB _kritische_ Blogger; und kritisch muss man eben auch gegenüber seiner eigenen Meinung sein, wenn die Fakten dieser entgegenstehen; nicht eben Fakten zur Meinung suchen.

    Zum “Rausfliegen” – mei, ich fand SF eh schlicht zu groß, um in einen Sammelblog *kleiner*, interessanter, eher unbekannter Blogger vorzukommen – Dito ist sicher der ein oder andere Link zu Danisch, wie auch zu SF, sicher okay. Aber halt wenn’s mal _richtig_ gut ist; sonst hab ich das nur doppelt im RSS.

    Vorteil an SF ist, dass Herr Klein das wissenschaftliche Schrieben noch nicht ganz aufgegeben hat und man 90% des Texts nicht lesen muss; wenn ich viel lesen will, ist der Danisch eh unterhaltsamer.

    Zurück zu den Fakten zur Meinung: Ich war Ende Februar einen Hocker holen, mit meiner Mama (der passt nicht in mein Auto; ich habe ein ordentliches Auto. Meine Mama hat so eine Mini-SUV-Krankheit, da passt was rein). Mama plappert natürlich gerne MSM nach, da war dann “Du, das ist schon gut 50mal tödlicher als ein normaler Grippe-Virus” ein interessanter Talking-Point.

    Das Problem ist halt: *Ist* es ja mirwegen auch, und wir hatten ja auch einen schönen, exponentiellen Anstieg – was natürlich auch an den exponentiellen Anstiegen an Test liegen kann, wenn die denn überhaupt richtig liegen…. viele, viele Unbekannte.

    _Richtige_ Probleme habe ich aber dann halt, wenn ich Grafiken wir die aus der “War die Quarantäne in Deutschland effizient oder unnötig?” – Studie sehe und da halt recht deutlich sehe, dass die Schlussfolgerung der Autoren nicht mit der Grafik übereinstimmt.

    Und das kann man SF vorwerfen: Die Zahlen geben die Aussage schlicht nicht her – selbst wenn sie denn stimmen, was wir nicht wissen.

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  6. Sinnvolle Maßnahme. Hatte ja meine letzten 2 Artikel zu dem Thema geschrieben, auch wenn ich sogar mehr schreiben wollte. Die sind nicht in der Lage ihren Irrtum einzusehen. Ich gestehe ich bin auch von schlimmeren ausgegangen und habe ein wenig Probiant gehamstert und Chemikalien für Desinfektionsmittel gekauft (steht alles ungebraucht rum), Aber bin schnell nach dem Lock—Down zur Überzeugung gekommen, dass hier was nicht stimmt.
    Habe seitdem auch nicht mehr Danish gelesen, weiß nicht ob der mittlerweile zur Besinnung gekommen ist. Der war ja genauso drauf. Manchmal ist es halt hilfreich nicht allzuviele Artikel zu schreiben und sich einfach die Daten anzuschauen und das örtliche Klinikum zu besichtigen.

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