Der Lohn des Nichtssagenden

Betrachten wir einmal die Grundlagen der Demokratie. Sie basiert darauf, dass Volkes Stimme immer recht hat, sie quasi Gottes Stimme ersetzt. Nun ja, Volkes Stimme ist für jeden vernehmlich, Gottes Stimme hören nur Leute, die nicht mehr alle beisammen haben.

Doch woher kommt Volkes Stimme? Ist es nicht vielmehr die Stimme der Volkslehrer, die vielgestaltig daherkommen. Es sind die Lehrer in den Schulen, die Medien, eloquente Politiker, Künstler, usw. Wenn wir also Volkes Stimme Souveränität einräumen, geben wird dann diese Stimmgewalt nicht eigentlich den Volkslehrern, den ‘Managern’ der öffentlichen Meinung?

Stellen wir uns vor, diese öffentliche Meinung wäre irrelevant. Die Regierung liegt in der Hand des Militärs, eines Königs, etc. Die haben die absolute Macht. Haben die irgend einen Grund die öffentliche Meinung stark zu kontrollieren, oder zu beeinflussen? Nicht wirklich, denn sie haben die absolute Macht dich totzuschlagen, wenn du wirklich rebellierst. Unter einer absolutistischen Herrschaft könnte die öffentliche Meinung sich also völlig unabhängig von der Regierung entwickeln (außer du wirst totgeschlagen). In einer Demokratie hingegen ist die öffentliche Meinung relevant und wird daher von den Machthabern andauernd massiv beeinflusst, d.h. sie kann sich nicht frei entwickeln.

Einige Demokratien funktionieren (für eine Weile)

Jede Demokratie kam nicht einfach so dahergelaufen und die Leute setzten sie um, weil es bequem war. Sie entstanden durch Macht, durch den Mob, durch eine überwältigende Mehrheit von Männern!!!, die bereit waren dafür zu kämpfen (physisch). Eine Demokratie wird durchgesetzt, nicht abgestimmt. Erst mal gibt es kaum Regeln, kaum Gesetze, keine Institutionen, nur die reine Macht der Mehrheit. D.h. die wirkliche Macht übersteigt die formale Macht. In der späten Phase der Demokratie übersteigt die formale Macht, die wirkliche, kämpferische Macht. Diese Schwächlinge, bestehend aus Frauen, schwachen, alten Männern, Idioten und anderen Missgeburten wären nicht selbst in der Lage diese Demokratie zu verteidigen. Dazu bezahlen sie eine eine imperiale Garde – Polizei und Militär – bis die wirkliche Macht des Mobs diese Demokratie zerstört. Letzteres ist eine Notwendigkeit.

Wenn die Wähler in einer Demokratie schwach werden, dann werden sie eben indoktriniert. Nur so kann sich eine Regierung noch eine Zeit lang an der Macht halten. Genau deshalb ist es ja möglich, dass der Widerstand, der nur unter 10% der Bevölkerung ausmacht, die Regierung am Ende stürzt. Das Wahlvolk ist gar nicht in der Lage sich zu wehren. Eine Demokratie in ihrer späten Phase ist vergleichbar mit einer Monarchie, die einen 10- Jährigen auf den Thron setzt. Weder die gewählten Vertreter, noch der 10- Jährige bestimmen die Regierungspolitik. Der einzige Unterschied ist, dass der königliche Jüngling die Chance hat erwachsen zu werden und dann zu regieren. Ein Parlament von Idioten und Ideologen ist dazu nie in der Lage.

Selbst die Antifa-Aufstände (oder BLM-Aufstände in den USA) sind nur Soja- und Soros-gefütterte Kleingruppen, die keine Macht darstellen. Eine Kompanie, mit MPs und MGs bewaffnet, würde dem innerhalb von Minuten ein Ende bereiten.

Autokratie ist der aktuelle Zustand

Merkel, die ungekrönte Kaiserin von Europa, ist so etwas wie eine Monarchin, die aber von einer Oligarchie der Superreichen abhängt. Es macht keinen Unterschied, ob die Oligarchen die Indoktrination der Bevölkerung organisieren, oder Merkel das selbst tut. Das ist eine Symbiose, die der deutsche Michel nicht durchschaut. Es ist einfacher eine Monarchin abzusetzen, als eine Oligarchie. „Merkel muss weg“, schön und gut, aber sie wird ersetzt, durch Spahn, oder sonst einen Prätor der von der Oligarchie ausgewählt wird. Es ist völlig egal, welcher Name am Kanzleramt prangt. Man sieht schon die letzten Atemzüge der Merkel-Diktatur, wenn sie die Restriktionen verschärft, Parteien verbietet, Dissidenten verhaften lässt.

Eine Oligarchie ist wesentlich stabiler und viel schwerer zu stürzen. Aber instabil werdende Oligarchien müssen auch immer restriktiver werden. Wir sehen das derzeit an den sog. „hate speech“ Aktionen, von Google, Facebook, Twitter, usw. Wir sehen es daran, dass der Mittelstand mit den Corona-Massnahmen zerstört werden soll, da dieser die einzige Quelle von Innovation (und damit Reichtum und zukünftiger Oligarchie) geworden ist. Man sieht es daran, dass die Mainstream Medien alle gleichgeschaltet werden, und die unabhängigen Medien mit allen Mitteln unterdrückt werden.

Cancel culture ist nichts Neues

Es ist das Imperativ der Mächtigen, die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu beeinflussen. Die müssen das tun, sonst sind sie bald nicht mehr an der Macht. Die Römer haben das gemacht, die Nazis, die Sowjets, und viele andere mehr. Und heute tut das jede sogenannte ‘Demokratie’.

Utilitarismus

Alle Ökonomen sind grundsätzlich utilitaristisch. Dem unterliegt das Streben nach Luxus. Es ist kein Unterschied, ob sich der römische Senator gegrillte Eberhoden servieren, oder Jeff Bezos sich eine Superjacht bauen lässt. Nichts davon ist zum Wohlergehen der Bürger erforderlich. Aber die Bürger orientieren sich an Luxusgütern. Warum sonst hat mein damaliger Chef meinen Star-Einkäufer beauftragt ihm fake-Rolex Uhren auf dem Schwarzmarkt in China zu besorgen?

Der Bürger glaubt was ihm vorgemacht wird. Anstatt einer wirklich brauchbaren Tasche, will er jetzt eine Louis Vuitton Tasche, egal wo die gefälscht wurde. Das Zeug (das Original) ist ziemlicher Schrott, das braucht keiner. Die Freude an einem solchen Luxusobjekt verfliegt meist sehr schnell. Glaub mir, ein Hamburger oder ein 100 USD Schein ist jedem Bettler vor meinem Haus mehr wert.

Nutzen (Utility) ist höchst individuell. Und wenn wir das mal am Buddhismus spiegeln, ist das Streben nach Luxus reine Sünde. Ich kann ein paar Zigtausend Dollar in 1-3 Monaten in meinem Depot generieren, je nach Marktlage. Andererseits kaufe ich kein neues Iphone aber bin auf der Suche nach einem Smartphone unter 200USD mit erheblich mehr Arbeitsspeicher, damit ich alle möglichen, meist unnützen, Applikationen laden und ausprobieren kann. Die Zigtausend Dollar zu kriegen wäre echte Arbeit, die Restriktion auf unter 200USD ist reine Willkür. Das nur um zu demonstrieren, dass der Autor hier auch nicht unbedingt alle beisammen hat.

Nochmals andererseits, scheint Venezuela, das eigentlich nur ein Rohr in den Boden rammen muss, um beliebig viel Öl zu produzieren, nicht utilitaristisch orientiert zu sein. Eine Volkswirtschaft, die darauf beruht, dass ein Großteil der Leute monatliche Überweisungen vom Staat bekommt, funktioniert also auch nicht, weder als Gesellschaft, noch als Zivilisation, noch als Nation. Der Luxus-Kommunismus funktioniert nicht in der realen Welt. Die Saudis und andere Ölstaaten wollen immer noch den Islam auf der Welt verbreiten und sind nicht zufrieden mit ihrem Reichtum.

Die Volksgesundheit ist das übergeordnete Prinzip?

Das ist das weltweite Thema dieses Jahres. Glaubt das Einer noch? Es hat so etwas wie das „menschliche Befinden“, die Abwesenheit von Beklagenswertem. Wieder so ein Idealismus. Gute Idee, falsche Spezies, oder gibt es überhaupt eine Spezies, für die das ein Endziel wäre? Also wieder so ein Unsinn, der uns aufoktroyiert wurde. Die Verwaltung der Massen des 21. Jahrhunderts scheitert an diesem Ziel kläglich. Ein großer Teil des Volkes ist mit dem Ziel nicht mal einverstanden. Viele sagen, lass dem Darwinismus seinen Lauf, er ist eh nicht aufzuhalten. Gesundheit empfinden viele eben nicht nur als ein physisches, medizinisches Phänomen, sondern auch als ein seelisches (hoppla, wir landen wieder in der Religion). Was nutzt es, wie Herkules in seinem Wohnzimmer zu hocken, aber ohne sinnvolle, befriedigende soziale Interaktion? All das fördert nur unsere Autokratien.

Und noch eine weiterer Aspekt. Für „die Freiheit“ sind Millionen von Soldaten in den Krieg gezogen, wurden verwundet und starben. Deren Gesundheit spielte zu dem Zeitpunkt keine Rolle. Deren Leben spielte keine Rolle. Man könnte jetzt sagen, ja, für die Heerführer und Politiker, die den Krieg wollten spielte das keine Rolle, aber die Wahrheit ist, für die meisten Soldaten war das freie Leben der eigenen Familie wichtiger, als der eigene Tod. Lieber tot, als rot. Lieber an COVID sterben, als in einem Lockdown-Regime zu leben.

Das übergeordnete Prinzip in sog. freiheitlichen Demokratien war bisher immer die individuelle Freiheit der Bürger, auch wenn diese über die Jahrzehnte immer mehr eingeschränkt wurde. Nun sind Demonstrationen für die Freiheit praktisch ‘verboten’, bzw. werden sie von prügelnden Polizisten, die sich immer mehr wie eine Regierungsmiliz verhalten, praktisch verhindert. Immerhin sehe ich in Frankreich, welches eine sehr viel handfestere Demonstrationskultur hat, verletzte Polizisten und brennende Regierungsgebäude. Da gibt es wohl noch einige Gene des kleinen gallischen Dorfes, welches den Römern widerstand.

Antifa und Moslems als Beispiel

Einerseits sehe ich den Jahre und Jahrzehnte anhaltenden Widerstand der Sponti-, Antifa- und Hausbesetzerszene als groteskes Staatsversagen. Andererseits sollte es uns als gutes Beispiel dienen. Diese Leute hielten und halten die Staatsgewalt in Schach, durch den konsequenten Einsatz von Abgrenzung und massiver Gewalt. Da traut sich die Polizei nicht mehr hinein, und die Staatsanwälte trauen sich nicht einmal diese Leute für lange Zeit einzusperren.

Segregation, durch gezielt eingesetzte Gewalt gegen ein nicht akzeptables Regime, hat sich als erfolgreich bewiesen. Man schaue sich nur mal die Angst und den erforderlichen Aufwand der Polizei an, die mit TAUSENDEN von Polizisten ein einzelnes von Lesben bewohntes Haus in Berlin räumte. Das können die nicht täglich in hunderten von Städten der BRD tun. In der BRD und vielen anderen europäischen Staaten existieren unzählige sog. ‘no go zones’, in denen die muslimische Mehrheit ihr eigenes Regime etabliert hat, und eine einzelne Polizeistreife nicht mal bei einem Notruf sich hinein wagt.

Genauso könnte ein Dorf oder eine Stadt eine ‘Corona-freie Zone’ deklarieren, und mit einer eigenen Miliz, die nicht mal besonders gut bewaffnet sein müsste, ihre Unabhängigkeit vom Bürgermeister, vom Landrat und von Merkels Chaotenhaufen demonstrieren. Die extrem Linken und Moslems haben schon längst erkannt, dass das Regime vor allem aus Leuten besteht, die einen bequemen, ungefährlichen, leidlich gut bezahlten Job wollen, denen aber die Muffe geht, wenn eine große Widerstandsgruppe zu Gewalt bereit ist.

Die formale Macht ist etwas Nichtssagendes

Sie lässt sich durch die bekannten Plattitüden, Propaganda, vereinzelte Drohungen aufrecht erhalten. Wenn sie jedoch von einer starken physischen Macht konfrontiert wird, kollabiert sie recht schnell. Der Lohn des Nichtssagenden ist, dass die Schwachen, geistig und körperlich, weiter schmarotzen können, weiter die Feiglinge ausnutzen können. Eine wirkliche Konfrontation (siehe Antifa, BLM, moslemische no-go zones) kann diese formale Macht nicht auf Dauer überstehen. Sie kann sich teilweise zurückziehen und sich weiter auf das Schmarotzen an den verbliebenen Feiglingen konzentrieren.

In der Folge kommt es natürlich darauf an, ob die Segregation funktioniert und ein besseres Leben bietet, als die bisherige Gesellschaft. Die sog. ‘unabhängigen Zonen’ im Zuge der BLM und Antifa-Proteste in den USA haben sich nur wenige Wochen gehalten. Das liegt vor allem daran, dass die Leute die das organisierten selbst immer nur Schmarotzer waren und keine eigene Wirtschaft auf die Beine stellen können. Selbiges gälte für die moslemischen ‘no go Zonen’, die fast ausschließlich von Staatszuwendungen eines Staates leben, den sie nicht akzeptieren. Die wären so einfach, ganz ohne Gewalt und Polizei aufzulösen – einfach mal 2-3 Monate keine Sozialhilfe mehr überweisen. Die Linken haben teilweise eine Schattenwirtschaft von der sie leben, aber ohne Sozialhilfe geht da langfristig auch nichts. Gates, Soros &Co werden das nicht langfristig finanzieren, die geben immer nur die Anschubfinanzierung. Mit der 1 Milliarde „gegen Rechts“ gibt das BRD Regime denen, neben der Sozialhilfe, jetzt noch viel mehr Geld.

Eine segregierte rechte, konservative oder libertäre Vereinigung kann sich viel länger selbst erhalten. Erstens produzieren die etwas, wie Nahrung, Grundstoffe, usw. und zweitens entziehen sie dem Regime die Steuereinnahmen zu über 50% (weil es diejenigen sind, die Lohnsteuern, Sozialabgaben und Gebühren bisher zahlten). Linke und Grüne haben fast nur Regierungsjobs, oder arbeiten gar nichts.

Bayern soll ja angeblich ein Freistaat sein. Formal steht das auf Schildern und Dokumenten. Aber der Vollidiot, den die Bayern zu ihrem Führer erkoren haben, verhält sich eher wie ein sozialistischer Prinzregent. Thüringen ist ja angeblich auch ein Freistaat. Obwohl ich glaube, dass der Höcke ziemlich einen an der Klatsche hat, wer weiß, vielleicht hat er nicht nur eine freche Zunge, sondern auch Eier in der Hose.

4 thoughts on “Der Lohn des Nichtssagenden

  1. “.. Gottes Stimme hören nur Leute, die nicht mehr alle beisammen haben ..”

    Dazu ein kleiner “Joke” am Rande. Ein Psychater erklärte (wirklich) im Video, dass es zurzeit und anlässlich der aktuellen Isolation völlig normal sei, mit Blumen, Wänden oder anderen Gegenständen zu sprechen.

    Man solle bitte erst (u.a. bei ihm) anrufen, wenn diese dem in Quarantäne befindllichen Menschen antworten:

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  2. Harte und ehrliche Worte. Die Frage ist, wie realistisch dieses mit der Umsetzung ist. Man sieht dieses deutlich an den Demonstranten die für die Wiederherstellung der Freiheit demonstrieren. Gab es anfangs noch sehr viele lokale Initiativen, so sind viele von denen unter die Marke Querdenken geschlüpft. Querdenken führt aber irgendwie zu Passivität: Friede, Freude, Eierkuchen. Da freuen sich die Polizisten, dass sie die Eier schaukeln können und dann trotzdem die Demo auflösen. Da hat die Polizei schon wesentlich mehr zu tun, wenn Querdenken nicht demonstriert. Das konnte man am 18.10. in Berlin gut sehen. Eine komplett überforderte Polizei setzt 5 Wasserwerfer und kann trotzdem nicht richtig räumen. Da hat auch das beigemischte Gas nicht geholfen. War übrigens der erste Wasserwerfereinsatz seit 2003, da dieser eskalierend wirkt, laut Polizeipräsidentin. So viel Ehrlichkeit hätte man der garnicht zugetraut. Am 18.10. konnte man dann sehen, wie überfordert die Polizei war als aufeinmal ein Zug an Demonstranten sich zum Bundespräsidenten aufmachte. Da hatte man anscheinend nicht genügend Polizisten zur Verfügung und die jungen Söldner wurden immer wieder ermahnt, nicht Zuviel Abstand zu lassen. Hätte man dort auch ein wenig provoziert und wäre weitergezogen zum Kanzleramt und hätte dieses die Nacht durchgezogen, wäre die Polizei recht schnell am Ende gewesen. In Kombination zu lokalen Demonstrationen.
    Es gibt dein gallisches Dorf übrigens auch in Thüringen, es heißt: Hildburghausen. Erst macht man einen schönen Spaziergang. Und als der Landrat für die nächste Stadtwette die mobilen Berisielunhsanlagen nebst Söldner bestellt, kommt keiner vorbei. Da sagt der gute Mann doch tatsächlich beim ZDF, dass wenn das jetzt jedesmal passiert, man den Staat an seine Leistungsgrenzen bringt. 12.000—Mann Dörfchen, von denen 400 einen friedlichen Spaziergang machen. Da geht noch was.

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