Die Nacht der langen Messer

Nun, die letzten Tage haben die allmächtigen Internetfirmen die Hosen runter gelassen. Alle im Chor: Trump – böse – müssen wir löschen. Jeder, der an Trump etwas Gutes findet – böse – müssen wir löschen.

In einigen englischen Blogs redet man schon länger von den „Masters of the Universe“.

Die feuchten Träume der Gutmenschen drehen sich darum, die Trumper geteert und gefedert zu sehen.

Es fand die Nacht der langen Messer im digitalen Bereich statt. Und es dämmert noch nicht einmal. Das wird noch eine Weile so weiter gehen.

Propaganda, der Neffe des Pschykologikers Freud – Edward Bernays. Nicht nur Faceborg und Twatter haben Trump gesperrt, nein, 14 – in Worten vierzehn – soziale Medien haben Trump gesperrt. Hui, fragte ich mich, gibt es denn so viele überhaupt? Definitiv. Es gibt noch viele mehr. Und wer weiß, wer sich noch politisch korrekt daran beteiligen wird. Propaganda ist ein mächtiges Werkzeug, insbesondere in einer Demokratie. Die nächsten Jahre gibt es keine Freifahrscheine für die Konservativen, man wird nicht mal so per Anhalter mitfahren können, und Trittbrettfahrer sind nur Ballast. Es wird darum gehen, wer sich als wirklicher Vertreter von liberal-konservativen Ansichten herausstellt, wer sein Haupt dafür hinhält, in der Gefahr es abgeschlagen zu bekommen. Nach außen wird man buckeln müssen, in eigenen Kreisen muss man Strategien entwickeln, und ggf. auch mal wirklich kämpfen. Aber hüte dich vor Leuten, die dir einen Molotow-Cocktail in die Hand drücken wollen. Die tun das meist nur, weil sie ihn selbst nicht werfen wollen.

Die ‘Nacht der langen Messer’ hat viele historische Referenzen, es dreht sich jedoch meist darum, den Konkurrenten endgültig auszuschalten. Es ist ein Völkermord-Traum. Dieser Traum fand schon einige Male in der Realität statt. Im Russland der Revolution. Im 1.000 jährigen Reich. In Maos Endsieg-Phantasien und seiner Kulturrevolution. In den letzten ca. 100 Jahren träumten praktisch immer nur Sozialisten diesen Traum. Um den ‘neuen Menschen’ zu erschaffen, muss der alte eliminiert werden.

Die Internet-Giganten sind nur die Vorhut. Inzwischen fangen die Banken schon an mächtig zuzuschlagen (die Deutsche Bank will alle Geschäftsbeziehungen mit Trump aufheben). Wer nicht spurt kriegt nur noch in einer obskuren Regionalbank in ‘Ungarns Pampa’ ein Konto, und die Transferkosten werden den Großteil der Einkünfte wegfressen. Und wenn all die Dissidenten in Bitcoin getrieben wurden, wie lange wird es Bitcoin dann noch geben? Als ‘Vermaledeiter’, als einer der aus politischen Gründen keine Aufträge oder keine Arbeit mehr bekommt, was bleibt dir übrig? Molotow-Cocktail oder Flaschen sammeln? Sind das die Alternativen?

Das Ducken und Verkriechen wird nichts helfen, wenn die Mächtigen mit den Flächenbombardements anfangen. Die Stalinisten haben einfach jeden ins Gulag gesteckt, der nicht mit Feuereifer Stalinist war, oder zumindest gut schauspielern konnte. Ich glaube der 6. Januar 2021 ist ein geschichtsträchtiges Datum. Die sogenannten ‘Demokraten’ in den USA fordern ‘mehr als nur Zensur‘ der Trumpisten. Es ist von Umerziehung, von wirtschaftlicher Eliminierung, von Dingen, die wir nur aus dem Maoismus kennen die Rede. Dass Merkel das Resultat einer Landtagswahl für unakzeptabel erklärte, ist nur eine kleine Fußnote der Geschichte.

Echter Widerstand kam nie von den Armen, den Benachteiligten, den ‘Bauern’, den Minderbemittelten (geistig), denen, die es gerade mal so schaffen zu überleben. Das waren immer nur die sog. „useful idiots“, die nützlichen Idioten. Stalin und Hitler haben die Führung dieser nützlichen Idioten gleich eliminiert, nachdem die Aufgabe erfüllt war. Auf Dauer sind solche Leute viel zu gefährlich.

Haben die sog. ‘Rechten’, zu denen ich auch (oder vor allem) Libertäre und Anarchisten zähle, überhaupt eine eigene wirtschaftliche Basis, um sich wehren zu können? Ich denke die meisten haben sie nicht, vor allem nach den Lockdowns haben viele Selbständige außer dem Staat nichts mehr auf was sie zurückgreifen können. Und dies rechne ich vor allem den sog. ‘Konservativen’ an, die sich Jahrzehnte lang, Schritt für Schritt, nach links drängen ließen, zuletzt gar mit einer wirklich gelernten Linken als Chefin. Dass Merkel CDU Chefin und Kanzlerin wurde wird für mich immer unbegreiflich bleiben. Es war das endgültige Signal, dass ich da weg muss.

Zählt nicht auf Leute, die nur Erben oder Finanzinvestoren sind. Die hängen ihr Fähnchen nach dem progressiven Wind, egal wie ultrareich sie sind. Ich mache das investitions-technisch genau so. Aber die Leute kennt eh keiner, es gibt von denen oft nicht mal ein Foto im Internet. Wichtig sind die Leute, die aktiv ihre Firmen (die zum Großteil ihnen und ihrer Familie gehören) führen. In der Regel sind die erzkonservativ und libertär eingestellt.

Beispiel: Markus Krall, der als Crashprophet und Investment-Genie gilt. Wer genau das Gegenteil tut was Herr Krall vorschlägt, wird zwar auch nicht reich, aber zumindest nicht so arm wie seine Investoren. Luisman-Regel: wer mit Büchern und Vorträgen Geld verdienen muss, ist mit Sicherheit kein Milliardär. Max Otte ist zumindest Millionär, aber ich bin mir nicht so sicher, ob er mehr Geld als ich hat 😉 Auch hier gilt die vorstehende Luisman-Regel. Zudem: Wer sein Geld mit Börsenbriefen verdienen muss, hat meist auch nicht wirklich viel Geld. Als reich gilt man ab ca. 100 Millionen EUR. Alles darunter ist so’n Kroppzeug wie ich. So’n paar Millionen Investitionen kann man nebenher managen. Für 100 Millionen aufwärts braucht man Profis und klare, bewährte Strategien, das geht nicht nebenher.

Noch ‘ne dumme Frage

Glaubt ihr, dass Elon Musk, der angeblich reichste Mann der Welt (nachdem Jack Ma den Verschwindibus gemacht hat) nicht innerhalb von wenigen Monaten einen Facebook und Twitter-Ersatz hervorbringen könnte? Zweite dumme Frage: Warum denkt der nicht mal daran so etwas zu tun? Vielleicht hat der was davon, wenn die Masse auf Klima-Gedöhns macht und er immer mehr Autos im Wert von 10.000 EUR für 50-70.000 EUR verscherbeln kann.

Insbesondere in der BRD gibt es viele Milliardäre, die bei der Geburt ziemlich arm waren. Man erwartet dies immer von den USA, aber das trifft dort gar nicht so oft zu. Man glaubt es oft nicht, aber die zweite Maus kriegt den Käse, die erste stirbt i.d.R. Immer öfter sitzt die 2. Maus in Europa oder China.

Kurzfristig…

ist es wichtig die Kommunikation nicht abbrechen zu lassen. Es gibt schon einige ‘alternative Plattformen’ wie Bitchute, Parler, Minds, usw. WordPress war bisher gut zu uns, aber ich denke wir brauchen bald eine Alternative. Ich habe schon zu viele einfach über Nacht von WordPress verschwinden sehen. Für YouTuber gibt es neben Bitchute (m.A. derzeit nur als backup brauchbar) noch Odysee und vielleicht Rumble (wenn die bald mal aufrüsten). Für Blogger kommt man bei ‘blogger.com’, welches Google gehört vielleicht vom Regen in die Traufe. Der Chef von Minds.com scheint ganz vernünftig zu sein. Braucht man eigentlich Twitter? Ich brauch’s nicht. Bei gab.ai war ich ca. ein Jahr und habe es gelöscht. Zu viele Durchgedrehte dort. Telegram und VK.com ist in russischer Hand und man kann erwarten, dass die mit dem Westen nicht unbedingt kooperieren. Ich beobachte weiter, was sich da entwickelt, aber verlassen kann man sich langfristig auf nichts.

Infrastruktur ist wichtig

Parler, die ihre Server von Amazon gemietet haben, wurde kurzfristig eliminiert. Die meisten ‘hosting provider’ sind nicht wirklich unabhängig und verkaufen nur Kapazitäten der Internet-Giganten. Selbst die Allokation der sog. ‘domain names’ ist nicht unabhängig und wurde schon des Öfteren missbraucht. Müssen wir in Zukunft ins ‘dark web’? Mag sein, für einige Zeit.

Ich denke es wird langfristig auf eine vollständig dezentralisierte Struktur hinauslaufen, auf Basis einer grundsätzlich verschlüsselten (Crypto) peer to peer Kommunikation, in der sich Interessengruppen zusammenfinden. Da kann man mit höchstem Aufwand zwar auch eine einzelne Nachricht oder Adresse knacken, aber die Gesamtheit ist nie gefährdet. Dateien auf verteilten Servern abzulegen ist heute auch kein Geheimnis mehr.

Das liebe Geld

Geld auf dem Konto herum liegen zu lassen oder in einer Cryptowährung ist m.A. noch schlechter, als sich physisches Gold einzukaufen (kann man Puts auf Bitcoin kaufen?). Für Transaktionen gibt es schon ausreichend Alternativen zu Banken, Paypal usw. Doch so lange wir keine kommunistische Weltregierung haben (eine Illusion) müssen Geldanlagen sich irgendwie rentieren. M.A. sind Aktien die beste Option, manche mögen Immobilien (die, wie der Name schon sagt, nicht mobil sind). Jeder Hanswurst kann eine anonymisierte Gesellschaft gründen, und über die investieren (dann steht der Name des Anwalts oder Notars im Register), selbst wenn man am Ende in irgend einer Klitsche in Vanuatu oder Panama landet. Kein grundsätzliches Problem, wenn man etwas mehr als Kleingeld hat.

Fazit

Die aktuellen Probleme sind lösbar. Die reichen Erben, die sich am Mainstream orientieren sind nicht wirklich wichtig (und meist nach 1 bis 2 Generationen eh pleite). Es gilt einige der aktuell aktiv Geld verdienenden Milliardäre für uns zu gewinnen. Darauf sollten sich die älteren Politiker, die gute Kontakte haben, konzentrieren (warum sitzt Weidel eigentlich im AfD Vorstand?). Des weiteren muss die Internet Infrastruktur gesichert werden, zuerst mit den ‘alternativen’ Medien, dann mit einer Crypto-Struktur. Vielleicht gibt es neben Breitbart bald auch ‘Trump-TV’, für die Schnarchnasen. Die Googles, Twitters und Facebooks haben sich mit viel Lug und Trug in eine vermeintlich unangreifbare Position manövriert. Das muss und kann nicht so bleiben. Der anfängliche Aufwand für neue Plattformen ist enorm hoch, und für die Finanzierung muss gesorgt werden. Wenn die sog. ‘Rechten’ diszipliniert den Firmen, die nur auf linken Plattformen verkaufen und werben den Hahn abdrehen, wird sich das Blatt wenden.

7 thoughts on “Die Nacht der langen Messer

  1. Parler ist doch so eine typische GOP—Cuck—Geschichte. Die haben auch schon zensiert. Da ist mir Gab sympathischer und ich denke mit dem Abwandern von Twitter werden dort viele aufschlagen und die Qualität wird sich verbessern. Gab hat ja auch das Dissender—Plug—In erschaffen um beliebige Webseiten zu kommentieren. Nachdem Firefox und die anderen Browser das nicht mehr unterstützt haben, haben die flugs (auf Basis anderer Quellcodes) ihren eigenen Browser erschaffen. Das ist m.E. genau die Inspiration die es braucht. Natürlich wäre es gut, wenn es da noch den einen oder anderen Finanzier gebe. Gleichzeitig ist es vielleicht auch vorteilhaft möglichst unabhängig von großen Geldgebern zu sein. Ich denke durchaus, dass es eine Wiederbelebung des Internets und WWW im ursprünglichen Sinn gibt. Das wird schon, dazu gibt es eine riesige Welle von Unzufriedenen die sich über Freie Medien informieren.
    Was das Thema Geldanlage angeht, so bin ich da bei dir. Die meisten Menschen kapieren es aber nicht. Das Aktien eine einfache Möglichkeit ist sich am Produktivkapital von Volkswirtschaften zu beteiligen, verstehen die meisten nicht. Nichts ist einfacher als monatlich einen bestimmten ETF zu kaufen und das laufen zu lassen. Dürfte mehr bringen als die meisten anderen Geldanlagen und man muss nicht viel mitdenken. Da ist Wohnungsvermietung anstrengender und im Regelfall nicht so profitabel. Ja ein Krall, den ich durchaus für seine theoretischen Analyse schätze bezüglich Banken, ist kein Investmentprofi. Dazu kommt noch, dass der sich mit Corona am Anfang sehr zurückgehalten und (zusammen mit Otte) dem Klabautermann applaudiert haben.
    Wer jetzt das Geld zusammenhält kann m.E. durchaus als Gewinner aus der Krise herausgehen. Wobei die Aktien natürlich wahnsinnig gut gelaufen sind. Wer einfach weiter investiert hat, war klarer Gewinner.

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    1. Bei Gab stand ich einige Zeit auf der ‘Liste’, da die zu Beginn nur empfohlene Leute rein gelassen haben. Die ersten paar Wochen waren OK, dann wurde ich nur noch zugemuellt von Bekloppten. Ausserdem hatten damals zwar viele der bekannten Persoenlichkeiten bei Twitter auch ein Gab account, aber haben nie etwas gepostet.

      Eine neue Plattform auf die Reihe zu kriegen, so dass sie halbwegs mit den dominanten mithalten kann kostet ca. 150.000 man hours und erst mal ne halbe Million USD fuer die ersten Server, bis es ueberhaupt mal laeuft. Wenn man nach dem launch keine Werbekunden kriegt, verhungert die Aktion weil es zu langsam ist.

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    1. There are some valuable thoughts in there, but his diggin deep gets very mushy and voodoo at the end.

      All the social media companies are in the business of selling advertisements. They get paid by companies who have products and services to sell. These companies are usually not run by owners and family, but by CEO’s who had to fight their way to become king. Owner and family can decide which political way they lean, and they are usually quite socially conservative and libertarian market-wise. CEO’s can’t do this, and are listening far too much to their public relations department, to their HR department etc., which are dominated by woksters. In that aspect Yarvin is right, they are leaking power.

      I think commentator „thunderchief“ makes some very good points: 1. weak people, and 2. do-gooder laws. I would expand his definition of weak (no backbone) to dysgenic effects which become stronger over time. There are just more and more people who can’t feed themselves, are born into such families and hang on to the government teat all their life (remember the slip of Mitt Romney).

      As Yarvin himself says, laws are a bigger source of power, especially if most judges tend to err on the side of the so called ‘underprivileged’. Journos can milk the discrimination laws to attack anyone, and they do. ‘Thunderchief’ also describes that wokeism is very profitable for the countless NGOs who are funded by tax deductible donations and government largess (which basically makes them GOs not NGOs). Trump tried to cut there (like planned parenthood) but utterly failed. Some people may actually feel good when they subscribe to wokeism, but I think that’s a minority. But if you can just sing the woke song and get muh 2,000 Dollar check for it, why even bother to think about low paid work?

      Yarvin muddies the waters of the meme ‘Cathedral’ when he assigns ‘free power to the market of ideas’. He used the idea of millionaire-socialism (I call it neoliberal socialism) before and I think that is the current western business model. Let the striving middle class pay for the pure consumer underclasses and more billions accumulate in the billionaire class. By eliminating the middle class via ‘great reset’ they get to overtake all business. No more individual steakhouse for the plebs any more, it’s crap steaks in the steakhouse chains from now on. If Zuckerborg was just a CEO, Yarvin would be right, but Zuck owns this shit and can do whatever he wants. He could check out, go to his private island with an army of Chinese whores, anytime, if he doesn’t like the game. He feels not good to be woke, but it feels good to be a ‘master of the universe’.

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