Es funktioniert aber nur, wenn alle mitmachen – die Herde

Wie automatisch speicherte ich die Textdatei unter FunktioniertAlle ab. tztztz

„We are all in this together“, wir sitzen doch alle in einem Boot, schalmeit es immer wieder durch die Medien. Doch es wird immer offensichtlicher, dass dem nicht so ist. Politiker und deren Familien machen einen Reibach mit überteuerten Masken, die sie nach Sicherstellung der Logistik, dem Volk per Verordnung aufzwingen. Die Finanzklasse weiß schon vorab, welche Unternehmen von den Lockdowns profitieren werden, und decken sich entsprechend ein. Unzählige führende Politiker wurden dabei erwischt, wie sie sämtliche Corona-Reglen, die sie selbst erlassen haben, brechen, um mit ihrer Familie, ihren Kumpels, ihren Steigbügelhaltern, zu feiern, in Urlaub zu fliegen, usw.

Die Maske ist eine Inkarnation der staatlich verordneten Lügen. Wie ein Gesslerhut, auf dem implizit „Heil Merkel“ steht, und dieses Heil Merkel muss man in der Öffentlichkeit immer bekunden, sonst gibt’s Haue von der Polizei. Das ist nicht nur in der BRD so. In jedem Land, in dem irgendwelche Corona-Gebote verabschiedet wurden, zwingt der jeweilige Führer dem Volk auf, ein öffentlichkeitswirksames ‘Heil dem Führer’ zu tragen. Warum sich abmühen, mit detaillierten Plakaten an jeder Ecke, wo auf Maskenpflicht, Abstandsregeln, Händewaschen, Corona-App, usw. hingewiesen wird, wenn ein einfaches, großes, schwarz, weiß, rotes Banner mit „Heil Merkel“ vollauf genügen würde?

Solch eine Diktatur ist frustrierend, man will vor Wut platzen, es ‘denen da oben mal zeigen’. Doch impotenter Widerstand bringt nur Nachteile und keinen einzigen Vorteil (zumindest nicht kurz und mittelfristig), wenn der Widerstand eine wirklich kleine Minderheit ist. Egal wie man seine Regierungs- oder Staatsform nennt, sie basiert immer auf dem Konsens des Volks. Auch eine Diktatur basiert auf diesem Konsens. Es ist irreführend, wenn man wie z.B. Reitschuster, Umfragen zum Thema X macht, in denen es einen Konsens gegen die aktuelle Regierungspolitik gibt. Gut und schön, Regierungsmaßnahme X (z.B. Maskentragen, z.B. Impfnachweise, etc.) ist gerade unpopulär. Ist die Aussage dann, dass die Regierung für den Bürger in diesem Punkt anders entscheiden sollte, oder dass die Regierung so etwas gar nicht für den Bürger entscheiden soll? Die vielen kleinen Diktatoren der Welt bauen schon vor, und ermuntern große Firmen z.B. den Impfnachweis als „freie unternehmerische Entscheidung“ für ihre Kunden und Mitarbeiter einzuführen („die Fluglinien fordern das doch“ etc.). Man will die allzu diktatorisch anmutende Pflicht nicht im Staatsrecht realisieren, sondern ins Privatrecht verschieben. So wurde das schon bei der Internet-Zensur getan. Der oligarchisch erzwungene Konsens ist aber genauso gefährlich, wie der diktatorisch erzwungene – er ist sogar viel heimtückischer.

Wie soll man denn diesen Widerstand gewinnen, wenn die geballte Staatspropaganda gegen einen aufgefahren wird, wenn die selbe Propaganda nichts anderes tut, als das Volk in Angst und Schrecken zu halten (erst vor dem Virus, dann vor der Polizei), damit der so erzwungene Konsens nicht gefährdet wird? Selbst das erfolgreiche Gegenbeispiel, wie z.B. Schweden, wird aus vollen Rohren verleumdet. Es wird dem Untertanen erzählt, dass die Schweden sterben wie die Fliegen, weil die keinen Lockdown machen, und der Untertanengeist geht davon aus, dass der schwedische Untertan genauso wenig dagegen tun kann, wie er in der BRD etwas gegen eine unliebsame Corona-Massnahme tun kann. Der Untertan, oder ‘die Herde‘, wie es Nietzsche so gut phrasierte, ist entweder nicht in der Lage, oder verabscheut sogar, selbständig zu denken. So lange die Herde nicht sichtbar durch ihr Fehlverhalten dezimiert wird, fühlt man sich sicher in ihr. So waren ja auch die Erfahrungen der vergangenen Jahre – wenn man tut, was alle anderen tun, fährt man ganz gut. Die Abweichler sind meist arme Schweine, bis auf die Wenigen, die einfach nur Glück haben.

So viel wie möglich Sand ins Getriebe zu streuen ist m.A. die einzig sichere und langfristig erfolgversprechende Maßnahme, die wirklich jeder durchführen kann. Nur aus diesem Grund befürworte ich die ansonsten nutzlosen Demonstrationen. Die Polizei ist am Wochenende beschäftigt, kleine Corona-Sünder zu verhaften. Dieses sinnlose Tun lässt es auch in der Polizei langsam gären, insbesondere, wenn mal wieder ein brutales Video von deren Eigenen mit Gestapo-Mentalität durchs Netz geht. Dann legt man vor Gericht Widerspruch ein, damit die auch was zu tun haben, und immer öfter hat man Glück mit dem Richter und kommt davon. Allein mit diesen harmlosen Gesten hält sich der Widerstand am Leben. Man weiß, die gibt es noch. Dennoch wird das nicht reichen, es müssen wirksamere Strategien entwickelt werden.

Wie kann man sonst als Widerstand erfolgreich sein?

Wie die Überschrift andeutet, in einem Regime, welches auf Untertanenmentalität, auf ‘Solidarität’, auf ‘Gemeinwohl’ setzt, ist es unabdingbar, dass ALLE mitmachen. Wenn die Hälfte das eine tut, die andere Hälfte das Gegenteil, dann funktioniert sowas nicht. Wie in jedem Regime, gilt das ALLE nur für die Herde, für den unmündigen Bürger. Die Eliten können weiterhin tun was sie wollen. Manchmal denke ich, dass die Verstöße der Eliten gegen die selbst aufgestellten Regeln, absichtlich deren Status demonstrieren sollen. Nach dem Motto, WIR, die Eliten, können das tun, IHR, die Herde dürft das nicht. Wenn das WEF dokumentiert „Ihr werdet nichts besitzen, und ihr werdet glücklich sein.“, was impliziert, dass die WEF Leute dann ALLES besitzen, ist das nicht vielleicht Absicht? Nach dem Motto: Wir sind die Sonnenkönige und ihr werdet verdammt noch mal glücklich sein!!! Und wenn es dann wirklich so weit kommt, dass die Herde nichts mehr besitzt, dann ist Widerstand unmöglich.

Das Elitensystem basiert darauf, dass die Herde gerade klug genug ist, um den Papierkram zu erledigen und die Maschinen zu bedienen (George Carlin), aber zu dumm ist und ohne jeglichen Mittel, sich gegen das System, welches sie füttert, aufzulehnen. Einwanderung aus 3. Welt Staaten in die europäisch geprägten Staaten fördert das. Die Vernichtung des Mittelstandes wegen der Corona-Gebote legte den Schalter dazu auf Volldampf. Man will offensichtlich eine Bevölkerung, die im großen und ganzen gleich arm ist, und sich entweder durch Arbeit oder durch Huldigung der Eliten, ihren Platz in der Plattenbau-Wohnung und ihre tägliche Gemüsefrikadelle verdient.

In einer Welt, die sich z.B. Eric Schmidt (Ex-Chef Google, Alphabet) zusammenträumt, machen Maschinen (mit A.I.) alle Arbeit, erzeugen Überfluss für alle, so dass die Herde glücklich ist. Statuskämpfe würden dann überflüssig, und die Menschheit kann sich überwiegend mit esoterischen Aktivitäten beschäftigen. Psychologen, wie z.B. Jordan Peterson, weisen jedoch darauf hin, dass eine solche Überflussgesellschaft sich selbst zerstören würde, weil es den Menschen zu langweilig wäre, weil der Statuskampf genetisch in uns eingebaut ist, weil wir eben keine Tamagotchi sind, sondern Menschen. Und nachgefragt, weiß Herr Schmidt auch nicht, was man mit den Milliarden von Minderbemittelten dieser Welt praktisch anfangen könnte, die weder den Papierkram noch das Maschinenbedienen erledigen können.

Ich denke es ist zentral für einen erfolgreichen Widerstand, die Umverteilungssysteme zu zerstören. Am einfachsten geht das, wenn man sie heillos überlastet (was durch die 1-2 Millionen „Neubürger“ einfacher wird). Der Widerstand muss zum Minimalisten werden, indem er nichts oder so wenig wie irgend möglich in den Staatsapparat einzahlt. Warum sollte man denn auch, nach den Corona-Lockdowns, die die meisten an die Pleite geführt haben, sich jetzt wieder anstrengen, nur um im folgenden Klimalockdown alles wieder zu verlieren? Die Staaten werden weiter mehr Geld drucken, um die Staatspleite zu verhindern. Irgendwann werden sie dann in alte Sowjet-Strategien zurückfallen, mit ‘Arbeitspflicht’ für alle (wenn nicht, ab ins Gulag). Doch wie in der DDR, mit dem Spruch „Wenn die nur so tun als ob sie uns bezahlen, dann tun wir auch nur so, als ob wir arbeiten.“, reicht eine große Minderheit, um das System zu stürzen. Es funktioniert eben nicht mehr, wenn so 10-20% der Herde nicht mehr mitmacht.

5 thoughts on “Es funktioniert aber nur, wenn alle mitmachen – die Herde

  1. Vor allen Dingen sollten die Leistungsträger ihre Leistung verweigern, damit dieses linksgrüne Schmarotzersystem, dieses Ausbeutersystem, dieses Umverteilungssystem, dass Worte wie Solidarität und Nächstenliebe zum Zwang macht und damit zur Ausbeutung missbraucht, zusammenbricht. Vielleicht Generalstreik? Aber dazu kriegt man vielleicht zu wenig.

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  2. Guter Artikel. Man muss dem Staat sein Elexier nehmen, seine Steuern. Umso schneller bricht das Lügenkonstrukt Staat zusammen. Dann ist Platz für etwas Neues. Bis dahin wird die Masse weiter durchwursteln und selbst durchgewurstelt.
    Aktuell beschäftige ich mich daher mit dem Thema Auswandern. Im Auge habe ich Zypern und Georgien.

    Hast Du schon mal einen Artikel zum Thema Auswandern aus Deiner persönlichen Erfahrung geschrieben? Also konkrete Erfahrungen… u.a. Steuern im Zielland usw…? Wäre interessant, wie es Dir erging.

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    1. Das Thema Auswandern behandle ich nicht spezifisch. Es gibt da tausend Dinge, auf die der Eine wert legt, der Andere aber gar nicht.

      2 Grundregeln: Keine blinde Flucht. Man muss sich schon sehr gut informieren, ueber das Land, bevor man entscheidet dort dauernd zu leben. Vor allem ueber alle legalen Visa usw., ueber Steuern (die P.I. besteuern z.B.auslaendisches Einkommen gar nicht :doppebreitgrins:), ueber echte Lebenshaltungskosten, uvm. Es empfiehlt sich dort mal mind. 3 laengere Urlaube verbracht zu haben, bzw. ein paar Monate dort zu leben. Daraus folgt der 2. Punkt, dass man dort dann schon ein paar gute Bekannte hat, die nicht an Deinem Geld interessiert sind.

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  3. Schön seziert, den Bundeladen ‘schland. Deinem Conclusio kann ich mich nur anschließen:

    “… So viel wie möglich Sand ins Getriebe zu streuen ist m.A. die einzig sichere und langfristig erfolgversprechende Maßnahme, die wirklich jeder durchführen kann …”

    Yep, das ist in einer Zeit, wo Medien einen Angriff auf den Bundestag mit einem(!) Luftgewehr als Terrorismus einstufen, wohl die einzige Form der Notwehr. Halt eben genau so, wie aus unserem ‘Familienrecht’ bekannt.

    Daher habe ich meine Wahl der Wahl schon getroffen. Auch, wenn ich nicht Blau bin, so wähle ich dennoch …

    Als 89 die Mauer fiel und mir auf der Fahrt zur Hochzeit meiner Schwester im Zonenrandgebiet nur noch Trabis entgegenkamen, da kam ein Gedanke sofort hoch: “Das endet in einer Katastrophe!”

    Ich sage nur Kohl/”Birne” und Merkel/”Mädsche” (im Blümchenkleid). Sand ins Getriebe? Wäre ein “Desert Storm” etwas, denn der so genannte Sahara-Blutregen kommt ja immer öfter runter.

    PS: Ich kann diesen Höcke nicht leiden und wähle den Laden trotzdem!
    PPS: Ex-Gründer Lucke hat gerade für ein “Hold” beim EU-Bailout gesorgt!

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