Die Abdankung

Wer ist gestorben? Niemand, also zumindest nicht mehr als normal.

Die Wahrheit hat abgedankt. Sie war noch nie so richtig feste auf dem Thron, aber war zumindest irgendwo in einem Ministeramt, denn es war oft nützlich auf sie zu hören. Inzwischen braucht man sie nicht mehr, sie war gar zu hinderlich. Es war mehr ein Rausschmiss als eine freiwillige Abdankung.

Die Rationalität hat abgedankt. Man hat sie einfach nicht mehr gebraucht, sie ist überflüssig geworden. Früher wurde sie dazu benutzt, um Leute von etwas zu überzeugen. So nach dem Motto, wenn wir die Vor- und Nachteile von X und Y abwägen, was ist dann die bessere Lösung? Heute fragt man: Was fühlt sich besser an? Das klappt viel einfacher und besser.

Die Freiheit hat abgedankt. Sie flammte immer wieder mal auf in den europäischen Nationen. Das Bedürfnis nach ihr war da, vor allem, wenn der Herrscher es zu übel trieb, zu diktatorisch wurde. Vielleicht meldet sie sich wieder zum Dienst in einigen Jahren.

Man mag denken, dass die o.g. 3 Begriffe allgemeingültig sind, dass jeder normale Mensch nach diesen Dingen streben müsste. Aber mein ganzes Leben, und vor allem die letzten 15 Monate, haben mich gelehrt, dass dem nicht so ist. Das sage ich nicht aus ideologischen Erwägungen, sondern einfach auf Basis der Tatsachen, auf Basis dessen, was wirklich geschehen ist. Und diese Erkenntnis in ihrer Absolutheit ist frustrierend. Sie ist nicht schockierend, da mein Verdacht schon Jahrzehnte bestand und durch reale Ereignisse wieder und wieder unterstützt wurde.

Zur Wahrheit

Wem wurde nicht von den Eltern und i.d.R. in der Schule aber auch in den Religionsgemeinschaften eingebläut, dass man nicht lügen darf, dass das Lügen unmoralisch, gotteslästerlich und einfach nicht erfolgversprechend sei? Doch schon nach den ersten paar Lebensjahren erkennt man, dass der Weihnachtsmann nicht vom Himmel oder Nordpol kommt, sondern aus der Nachbarschaft, dass der Osterhase gar nicht existiert. Schon als kleiner Pimpf muss man damit umgehen, dass die Eltern einen anlügen, also dieselben Leute, die einem den Arsch voll hauen, wenn man selber lügt. Dieses gespaltene Verhältnis zur Wahrheit wird jedem bis zum Schuleintritt bewusst. In der Schule erzählt der Lehrer, dass Abschreiben und Spickzettel nicht erlaubt sind, und man sieht schnell, dass es nur dann nicht erlaubt ist, wenn man erwischt wird. Auf die eventuelle Frage des Lehrers, ob man mit nicht erlaubten Mitteln gearbeitet hat, sagt man nicht die Wahrheit, man lügt. Man erkennt schon, dass die Berechtigung zum Lügen von den Machtverhältnissen abhängt. Erwachsene dürfen das, Kinder (noch) nicht. Und ich denke auch, dass der halbwegs intelligente Europäer weder wirklich glaubt, dass Jesus von einer Jungfrau geboren wurde, noch als Hingerichteter wieder auferstanden ist, oder auf Wasser lief, oder Wasser in Wein verwandelte. Dennoch beugen sich viele der offiziellen Lüge, weil sie zur Gemeinschaft dazugehören wollen, die diese Lügen angeblich glaubt.

Ich will an meinen alten (mein Gott: uralten Artikel erinnern)

Die organisierte offizielle Lüge, von der Hannah Arendt spricht, welche von Aleksandr Solzhenitsyn als Grundlage des kommunistischen Staates bezeichnet wurde, ist etwas, mit dem wir von Kindesbeinen an aufwachsen. Es ist mit Sicherheit nicht einfach, sich dieser Indoktrination zu entziehen, wenn man sie quasi mit der Muttermilch aufsaugt. Jeder der sich entzieht, wird automatisch zum Außenseiter.

Zur Rationalität

Erinnerst Du dich noch an deine Warum-Fragen? Wahrscheinlich nicht, außer du hast Kinder, die im Alter der Warum-Fragen sind. Erinnerst Du dich noch an die Antworten deiner Eltern auf diese Fragen? Vielleicht an zu viele Antworten wie: Weil es halt so ist. Weil ich es so sage. Usw. Vielleicht bist Du selbst ein „Elter“, hihi, tschuldigung, ein Elternteil, der sich aus solchen Fragen heraus mogelt, weil er die Antwort nicht weiß? Dafür gibt es in Zeiten des Internet nun wirklich keine Entschuldigung mehr. Außer Du akzeptierst, dass dein Junior mit 4 schon schlauer ist als Du.

Auch hier lauert die Gefahr der Lüge, aber viel mehr die Tendenz zur Irrationalität, die uns allen innewohnt. Man denkt man kann die Kleinen anlügen, weil man genervt ist von den tausend Fragen, weil man keine Zeit haben will, weil man so etwas auf die Lehrer in der Schule abschieben möchte, usw. Wessen man sich nicht bewusst ist, wenn man die Kleinen anlügt, ist, dass man hiermit die Grundlagen zur Irrationalität der eigenen Kinder legt. Warum setzt man sich nicht mit dem Junior ans Internet (oder früher an einen Lexikon-Band), um es gemeinsam heraus zu finden? Ist das zu viel verlangt? Für deine eigenen Kinder?

Es wäre irrational zu behaupten, dass Menschen i.d.R ihre Entscheidungen rational treffen. Tun sie nicht. Es ist aber sehr nützlich in den jungen Gehirnen schon eine rationale „feedback loop“ (Rückkopplungs-Schleife) zu ‘installieren’. Natürlich entscheiden wir zuerst mal rein intuitiv, gefühlsmäßig. Doch wir haben alle die Kapazität diese Entscheidung rational zu analysieren und umzukehren. Die zwei Frontallappen im Gehirn sind nicht nur energieverbrauchender Ballast, sondern nutzbringend einzusetzen. Und es liegt vor allem an den Eltern und später an den Lehrern, dieses Potential zu aktivieren. Das ist es, was uns von den Viechern unterscheidet. Die politische Propaganda, der wir tagtäglich ausgesetzt sind spricht das Gefühlszentrum an, nicht das Rationalitätszentrum.

Deshalb wäre es m.A. angebracht, schon die 10 Jährigen mit den Stoikern zu konfrontieren.

Zur Freiheit

Meine Erfahrungen im Elternhaus, in der Schule, in der Kirche, im Militär und im Beruf, haben mich gelehrt, dass Freiheit optional ist, dass sie gewährt wird, nicht dass sie intrinsisch ist. Meiner Ansicht sind die meisten froh darum, wenn sie geführt werden, wenn ihnen befohlen wird. Sie mosern eventuell etwas herum, wenn das Befohlene unangenehm ist, ganz wenige sagen nein und suchen sich einen anderen Befehlshaber. Seitdem ich philosophisch darüber nachdenke, meine ich, dass notwendige Hierarchien anders gar nicht möglich wären. Es ist ein Dilemma für einen Libertären. Denn man will doch, dass jeder so frei wie möglich ist, aber für viele ist z.B. meine Art von Freiheit gar nicht wünschenswert. Deshalb kann ich der marxistischen Klassenhierarchie immer noch etwas abgewinnen, auch wenn ich mit Marx auf Kriegsfuß stehe. M.A. kann man ggf. Klassen konstruieren, die mehr oder weniger selbständig lebensfähig sind, die nicht unbedingt auf wirtschaftlichen Klassen, sondern eher auf psychologischen Klassen basieren, die mehr oder weniger der Führung bedürftig sind. [Die sog. Frankfurter Schule war ein Versuch die (marxistischen) wirtschaftlichen Klassen auf Grund der i.W. unwissenschaftlichen Freudschen Psychologie zu begründen, anstatt den Schritt in die Evolutionspsychologie zu wagen.]

Die amerikanische Freiheitsbewegung hat entschieden, dass Freiheit intrinsisch ist, naturgegeben, und damit gottgegeben (Gott = Naturgesetze). Angesichts der derzeitigen Entwicklungen mag man sagen, dass dies ein ideologisches Ziel sei. Die Gegenbewegung der sogenannten ‘Demokraten’ verneint all dies, rückt Wahrheit, Rationalität und Freiheit in den Hintergrund und favorisiert das superwarme Gefühl der Gleichheit, mehr oder weniger als einziges Ziel, ohne Berücksichtigung der Meritokratie, und verneint damit auch die soziobiologische Realität. Das ist offensichtlich ein Bildungsmangel, der durch das Schulsystem befördert wird. Obwohl ich mich seit Jahren damit beschäftige, ist es mir nicht möglich die Frage zu beantworten, ob die Menschheit in Richtung Freiheit oder in Richtung hierarchischer Unterdrückung tendiert.

Fazit

Die Empirik der letzten Monate weißt auf die Tendenz zur hierarchischen Unterdrückung der Menschheit hin. Das nahezu einzige Kriterium dieser Hierarchie ist nicht Wahrheit, nicht Rationalität, nicht Freiheit, sondern der Wille zur Macht, basierend auf Gefühlen. Der ‘Wille zur Macht’ ist bekannt durch Nietzsche, ist vielerlei interpretierbar, und aus meiner Interpretation vor allem gleichbedeutend mit Machtgelüsten, dem euphorischen Gefühl an der Macht zu sein, und dem daraus entstehenden Zwang die Macht der anderen zu zerstören oder zu begrenzen. Anscheinend ist Macht wie eine Sucht, der man sich nicht mehr entziehen kann, sobald man davon gekostet hat.

Beispiele?

In der kommenden Olympiade soll ein genetisch männlicher Gewichtheber, der sich als Frau fühlt und wohl einen ausreichend niedrigen Testosteronspiegel hat, im Wettkampf gegen genetische Frauen antreten. Mein Gepard fühlt sich wie ein Mensch und macht jetzt bei allen olympischen Laufwettbewerben mit (bis Mittelstrecke) 😉

Die festgestellte „epidemische Lage“ des durch den Bundestag festgestellten Covidiotismus war mal an gewisse schlecht messbare Kriterien geknüpft. Obwohl diese Kriterien alle nicht mehr stechen hat man aus dem Gefühl heraus entschieden, dass man noch mal 3 Monate in die Verlängerung geht. Denn, was juckt diese Leute die Wahrheit, die Ratio, die Freiheit der anderen?

Ein krimineller Neger, der zurecht verhaftet wurde, sich dabei aufgeführt hat wie ein Wahnsinniger, weil er riesige Mengen von Drogen genommen hatte, und mit größter Wahrscheinlichkeit an den Drogen starb, nicht an dem leicht aufgelegten Knie des Polizisten, bekommt Denkmale erstellt. Der Polizist wird zu 22 Jahren Knast verurteilt. Verkehrte Welt? Nein. Gefühlsdominanz über Wahrheit und Ratio.

6 thoughts on “Die Abdankung

  1. Ein guter und nachdenklich machender Artikel, der auf Deutschland als Nanny-Staat und die plärrende Erwartungshaltung des Nachwuchses zutrifft , wie die bekannte sprichwörtliche Faust aufs Auge, Luisman. Wahrscheinlich kann man dies wohl eher aus der Entfernung erkennen, denn als jemand, der das hier tagtäglich erkennen muss.

    Nachstehend zwei Anmerkungen von mir zu Zitaten aus deinem Artikel:

    “Erinnerst Du dich noch an deine Warum-Fragen?”

    Oh ja – und ich hatte mit meinen Eltern verdammt viel Glück und mit meinen Lehrern an der Schule später übrigens auch. Meine Eltern haben sich immer bemüht, selbst als ich noch klein war, meine vielen Fragen fundiert zu beantworten. Und sie hatten auch den Anstand zu sagen, wenn sie etwas nicht wussten und versprachen, dass zu eruieren und nachzuliefern. – Sie haben immer Wort gehalten!

    Und in der Schule waren die Lehrer später genauso involviert. Ich kann mich an meinen Erdkundelehrer erinnern, der mit über 65 noch lehrte und den ich fragte, wofür eigentlich die Farben der olympischen Ringe stehen. Er wusste es nicht genau – versprach mir aber eine Recherche und lieferte eine Woche später.

    In der Oberstufe hatte ich dann einen Deutsch-Lehrer, der uns zu kritischen Geistern heranzog und Syntax und Semantik so lange mit uns durchging, dass wir am Ende wirklich gerüstet und dankbar waren. Das Buch, welches wir damals durchgingen, hieß “Sprache im Denken und Handeln” und war von einem Japaner Hayakawa geschrieben. Gibt es im Antiquariat bis heute noch zu kaufen und steht bis dato in meinem Bücherschrank.

    “Meine Erfahrungen [..] haben mich gelehrt, dass Freiheit optional ist, dass sie gewährt wird, nicht dass sie intrinsisch ist. “

    Du hast ja im Nachgang erläutert, was du damit intendiertest – aber ich bin dennoch darüber gestolpert. Es ist dieses “gewährt”. Wer tut das und wer nimmt sowas hin?

    Dieses deutsche Kriechervolk vermute ich. Diese Schar von ‘Schnullerpuppen’, welche sukzessive verblödet, Kanack-Sprach’ übernimmt, Teddybären am Bahnhof wirft, sich über “Buntheit” und “Vielfalt” freut und noch grinsend die andere Backe hinhält, wenn der ‘Negerstich’ im Hals noch nicht letal genug war.

    Das sind genau diese Lutscher, welche sich freuen, wenn Mike Krüger “Hein vonne Werft” grölt und laut mitsingen, wenn der Refrain lautet: “.. und dann kriegt er in die Schnauze wenn er lacht ..” – nicht im Ansatz ahnend, dass es die eigene ist, in die er selbst im Lande mittlerweile bekommt.

    Für Freiheit steht man auf und ein. Und heult nicht rum, wie diese “Generation Pommes des Terres” (franz., auf Deutsch: Pommes-Generation”.

    In diesem Sinne: Wehrt euch endlich – und plärrt nicht!

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  2. Danke für diese ausgezeichnete Abdankungspredigt, verehrter lusiman. Auch wenn die Analyse messerscharf ist, will ich trotzdem zur reinkarnationsfreudig-optimistischen kleinen Gegenrede ausholen und versuchen, die Abgedankten wenigstens wieder aus ihren Särgen hervorlugen zu lassen:

    1. Wahrheit: sie ist ein höchst subjektives, relatives und ständig in Wandlung begriffenes Wesen – obwohl es mich meinen Kopf kosten wird, behaupte ich (nicht als erster): sie ist ein Weib. Jeder bastelt sie situationsadäquat und passend zu seinem gerade aktuellen Weltbild und Entwicklungsstand. Was sich aber immer anbietet ist die Forschung nach der Motivation, vor allem bei uns selbst: Wann und warum sagen, schreiben, tun wir locker das, was wir für die Wahrheit halten; und wann und warum lügen wir ganz bewusst, sagen, schreiben tun etwas, das nicht dem entspricht, was wir in diesem Zeitpunkt für die Wahrheit halten? Wenn wir das gnadenlos machen bei uns, kommen wir auch den Motiven anderer immer schneller auf die Schliche und können uns zusehends geschickter durch den grossen Wahrheits-Lügen-Dschungel schlängeln – und haben sogar noch unseren Spass dabei.

    2. Rationalität: die ist eben anstrengend, wie du sagst, deshalb in Windelträgerzeiten nicht so beliebt. Aber ihre Beliebtheit ist – genauso wie die der Freiheit – eine Sinuskurve und sobald wir am Tiefpunkt angelangt sind, wird sie wieder in Mode kommen. Denn die Fühlerei, die ja nicht nur ein gesellschaftliches, sondern immer mehr auch ein juristisches Phänomen ist mit der Anknüpfung von Rechtsfolgen an reine Befindlichkeiten wie ‘beleidigt sein’, ‘verletzt sein’, ‘traumatisiert sein’, ‘sich ungleich behandelt fühlen, ‘sich diskriminiert fühlen’ etc. wird sich in Bälde totlaufen, genauso wie die letztlich in ihrer Lächerlichkeit amüsante Genderhysterie, die Sprachzensur und der Gleichheitswahn. Für mich sind es eher belustigend infantile Zuckungen, die zur Dekadenz unserer Nabelschau-Kultur passen.
    Früher oder später wurden dekadente Gesellschaften regelmässig weggespült von jüngeren, gesunderen, stärkeren – und rationaler operierenden Kräften. Klar stellt sich die Frage, ob das in unserem Fall sowas wie ‘eigene’, europäische oder ‘abendländische’ Kräfte oder vielleicht wieder mal die Hunnen oder die Mongolen sein werden. Aber Aufregung ist für mich nicht angesagt: die Rationalität kommt wieder in Mode, in welcher Form auch immer.

    3. Freiheit: da kommt der grösste Widerspruch, allerdings bleibe ich die Beweise natürlich schuldig und kann nur Thesen aufstellen: die Freiheit ist m.E. keineswegs nur ‘gewährt’, sondern bildet sogar den Kern unseres Wesens, der allerdings in dekadenten Zeiten manchmal etwas arg einbetoniert wirkt. Der Hauptgegensatz zur Freiheit, wie ich sie verstehe, ist die Angst. Und die Angstbeladenen sind letztlich immer im Nachteil gegenüber dem von Freiheit Geprägten. Klar, es wird wohl ewiglich Angstvolle, Feiglinge, Windelträger geben, die auf Angstmacher reinfallen und nach Führung schreien. Aber die Freiheitsgeprägten haben langfristig immer die Überhand auch gegenüber den machtgeilen Angstmachern. Denn Angst um den Machterhalt ist das, was allen Angstmachern, Möchtegernführern und Diktatörlis dieser Welt gemeinsam ist, was sich in ihren Lügen, ihrer Irrationalität und äusserlich am besten sichtbar im gigantischen Aufwand zur Sicherung ihrer Person, ihres Überlebens zeigt. Der wahre Freie – denk an Diogenes – ist vor allem eins: angstfrei, und letztlich – und das ist die Pointe – auch frei von sich selbst.

    Aber wie gesagt, das sind nur mal Thesen und ich freue mich auf Entgegnungen, am liebsten natürlich rationale 🙂

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  3. Mimorey, mit Nr. 3 Freiheit hast Du meiner Meinung nach ins Schwarze getroffen. Mein ganzes Leben- mit 8 Jahren zwangsneurotisch geworden, Kontrollzwänge, hauptsächlich wegen meiner mich schlagenden und beschimpfenden Mutter, dann später religiöse Zwänge, strenge katholische Kirche, ewige Hölle, damalige arschlochhafte Sexualmoral der katholischen Kirche, usw. ist ein Beleg für deine These. Angst vor Strafe, zuerst vor den Schlägen und Beschimpfungen meiner Mutter, dann beginnend mit dem Beicht- und Kommunionunterricht 1960 war die Grundlage meiner jahrzehntelangen Zwangneurose, die ich nun so ziemlich überwunden habe. Freiheit war und ist immer das Gegenteil von Zwang. Der Nachteil der Freiheit ist natürlich Eigenverantwortung, die viele nicht tragen wollen, wie luisman richtig erwähnt. Viele lieben die Bevormundung von oben und geben gern die Eigenverantwortung nach oben ab, leider!

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    1. Einschub: … Angst vor Strafe, zuerst vor den Schlägen und Beschimpfungen meiner Mutter, dann beginnend mit dem Beicht- und Kommunionunterricht 1960 ANGST VOR DER EWIGEN HÖLLE, DIE UNS 9-JÄHRIGEN KINDERN DRASTISCH GEPREDIGT WURDE, war die Grundlage meiner jahrzehntelangen Zwangneurose, die….

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  4. Ihr sprecht das Thema Angst an, welches ich mit Absicht hier ausgeklammert habe, weil der Artikel sonst 3 mal so lang und mit meinen beschraenkten Faehigkeiten wohl zu unuebersichtlich geworden waere.

    In einer Gefuehlsdiktatur ist Angst natuerlich das primaere Mittel der Steuerung. Letztens hat sich gezeigt, dass man nicht nur die Angst vor dem Virus taeglich schueren muss, sondern den Wackelkandidaten im eigenen Volk noch zusaetzlich Angst vor den Leuten machen muss, die auf Wahrheit, Ratio und Freiheit bestehen. Diese Nazis, Verschwoerungstheoretiker, Rassisten, Frauenhasser, etc.pp., mit denen sich ein anstaendiger Mensch doch nie assoziieren wuerde.

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