Fehldefinition des Problems

Was mir immer mehr auffällt ist, dass die Leute vorschnell Lösungen für gesellschaftliche Probleme vorschlagen und teils mit Gewalt durchsetzen wollen, ohne die Probleme korrekt definiert zu haben. Andererseits kann man die durch die Medien und Politik gehetzten Scheinprobleme nicht einfach so abtun, denn sie enthalten ja immer ein Körnchen Wahrheit. Leider ist das Körnchen Wahrheit aber zugedeckt und überfrachtet mit phantasiehaften, romanhaften Vorstellungen über die Welt die inkongruent mit der Wirklichkeit sind. Continue reading Fehldefinition des Problems

Das Narrativ, HILFE, das Narrativ

Zumindest alle die jetzt keine Teenager mehr sind können sich noch daran erinnern, was uns dauernd erzählt wurde: „Die Überbevölkerung ist eine Katastrophe, wir sollten alle weniger Kinder haben. Das gilt vor allem für die Industrieländer, da wir ja so dermaßen viele Ressourcen verbrauchen. Bei den Dritte Welt Ländern ist das Thema nicht so drängend, da die ja einen kleineren ökologischen Footprint haben.“

Neues Narrativ im Zuge der Flüchtlingskrise: „Wir haben zu wenig Kinder und damit auch zu wenig Rentenzahler. Wenn wir die Flüchtlinge aus der Dritten Welt willkommen heißen, dann wird es uns zukünftig weiterhin gut gehen.“

Klingt das nur für mich so dissonant wie ein Schönberg Konzert? Erst sollen wir weniger Nachwuchs haben, aber jetzt ersetzen wir den fehlenden Nachwuchs mit Leuten aus der dritten Welt? Die Kulturbereicherer hatten vorher einen kleinen ökologischen Footprint und jetzt, nach der Einwanderung haben die jetzt nicht doch vielleicht den gleichen ökologischen Footprint wie jeder Westler?

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