Alternativlosigkeiten

Margaret Thatcher

Großbritannien war in den 70’ern gekennzeichnet durch eine sehr schwache Wirtschaftsentwicklung, welche durch die nach dem 2. WK gewählte Labour Partei (die britischen Sozialisten), die extrem starken Gewerkschaften, die Verstaatlichung vieler Wirtschaftsbereiche hervorgerufen wurde. Auch staatseigene Betriebe hatten Gewerkschaften, die zu Streiks aufriefen, was zu Ausfällen bei z.B. der Müllabfuhr und den Krankenhäusern führte. Selbst Mitglieder der Labour Partei empfahlen jungen Männern angesichts der desolaten Wirtschaftslage eher auszuwandern („If I were a young man, I would emigrate“). Wie so oft, auch in anderen Staaten, reichte eine kurze Phase sozialistischer Regierung (1945-51), den Staat in eine anhaltende Abwärtsspirale zu schubsen, und die Konservativen waren lange nicht in der Lage etwas davon rückgängig zu machen. Continue reading Alternativlosigkeiten

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Tot oder Gott? Oder Smart?

Eine Gesellschaft, die keine Kinder mehr hat stirbt aus. Dazu muss man den Schuldigen weder bei den Muslimen, noch bei den Feministinnen, den Sozialisten oder Postmodernisten suchen, sondern sich nur an die eigene Nase fassen. Klar, die drei letzteren ideologischen Ausprägungen tragen erheblich zu einer sich verstärkenden Kinderlosigkeit bei. Und erstere Ideologie, der Islam in seiner europäisch invasiven Form, verstärkt den Druck noch, indem den europäischen (weißen) Kinderwilligen die Mittel per Steuern und Abgaben entzogen werden. Ich sehe den Grund für die Kinderlosigkeit in der Kombination von massiven technologischen Fortschritten und dem Sozialstaat. Das plagt uns seit der französischen Revolution und seit Marx, und über diese vermeintliche Dichotomie, dass wir trotz dauernd steigenden Reichtums auch weiterhin Armut haben, kommen wir psychologisch nicht hinweg. Continue reading Tot oder Gott? Oder Smart?

Queer-Kapitalismus oder wie man sich ein iPhone erfickt

Ich lebe ja in so einem Sündenpfuhl der Philippinen. Davon gibt es mehrere. Angeles City ist wohl am bekanntesten, obwohl rein zahlenmäßig Manila und auch Cebu City wahrscheinlich mehr „Sexarbeiter“ aufzuweisen hat. In einer handvoll Städte hat sich eine auf Ausländer und Touristen spezialisierte Version der Girlie-Bars etabliert, ansonsten gibt es in jedem regionalen Zentrum einen ganz normalen Puff für die Einheimischen. Weiterhin gibt es unzählige Stundenhotels, in denen man namenlos für 3 Stunden, die 4-5 EUR kosten, seine sexuellen Eskapaden ausleben kann. Diese nutzen viele Filipinos, die oft unter sehr beengten Verhältnissen in einer Großfamilie hausen, um als Ehepaar mal ungestört, ohne dass die Oma 2 Meter daneben liegt, Sex machen zu können. Des weiteren halten es viele Filipinas mit der ehelichen Treue nicht immer so genau und vergnügen sich dort auch mal mit einem Arbeitskollegen oder Mitstudenten. Ähnliches ist in Thailand der Fall. Continue reading Queer-Kapitalismus oder wie man sich ein iPhone erfickt

Kapitalistisches Volkseigentum

Marx hatte ja in einem Punkt recht. Wenn man vom Feudalismus zum Kapitalismus übergeht, besteht die Chance das Wirtschaftssystem gerechter zu machen. Im Feudalismus gehörten die Produktionsmittel, d.h. vor allem das Land, einigen ausgewählten Gruppen, den Aristokraten und den Kirchenfürsten. Ob als Leibeigener, Bauer, Händler oder Handwerker, man musste immer die „Miete“ für die Nutzung der Produktionsmittel an die „Eliten“ zahlen. Im Frühkapitalismus entstand, neben den altbekannten Eliten, eine neue Klasse von Elite. Die Kapitalisten, die alle Produktionsmittel besaßen, und ihre Arbeiter kaum anders als Leibeigene behandelten. Continue reading Kapitalistisches Volkseigentum