Die Pflegekind Mentalität

Wie aus praktisch allen Messungen der psychologischen Eigenschaften von Menschen hervorgeht, sind Frauen überwiegend mehr an Menschen interessiert, und Männer mehr an Dingen. Deshalb sucht der Großteil der Frauen – je größer ihre Wahlfreiheit ist desto mehr – Aufgaben, die mit Menschen zu tun haben, ob bezahlt oder unbezahlt. Man muss unterstellen, dass dem die Biologie zugrunde liegt. Frauen mussten immer und müssen weiterhin sich um die Babys kümmern, denn Männer laktieren nun mal nicht. Vor, bei, und nach der Geburt erzeugt der weibliche Körper auch bestimmte Hormone, die es der Mutter psychologisch ermöglichen, sich voll und ganz dem Baby zuzuwenden. Continue reading Die Pflegekind Mentalität

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Rechte Männerpolitik ist Familienpolitik

Vor langer Zeit hatte ich auf diesem Blog angekündigt eine Alternative zu Arne Hoffmanns linker Männerpolitik zu entwerfen und fragte, wer da mitmachen würde. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen und dieser Reaktion, sowie meiner natürlichen Faulheit, war es zu verdanken, dass ich das Thema auf „übermorgen“ verschob. In jüngster Zeit kam die Diskussion auf dem sehr offenen, diskussionsfreudigen Blog von EvoChris immer wieder auf. Die zumeist linke Fraktion hat dann auf dem Blog Geschlechterallerlei gemeint, dass Männeranliegen weder links noch rechts sind, oder eindeutig rechts. Das hat mich ‘getriggert’ das zu lange aufgeschobene Thema nun in einem ersten Ansatz zu bearbeiten. Continue reading Rechte Männerpolitik ist Familienpolitik

Der volkswirtschaftliche Schaden des Feminismus

Danisch hat sich ein paar Gedanken über Frauenförderung und Volkswirtschaft gemacht, und aufgezeigt, dass sich die utopistische Hypothese der Feministinnen mit den Lebensentscheidungen der Frauen nicht verträgt. Das liegt an rationalen Entscheidungen der Massen an Frauen, die sich zwar eine hochwertige Ausbildung sichern, aber kein Lebensziel darin sehen, zu malochen bis sie tot umfallen.

Sogar Uepsi hat mal wieder einen lesenswerten Beitrag geschrieben, in dem er aufzeigt, dass das von Feministinnen dem Patriarchat angekreidete ‘Privileg’ arbeiten zu gehen und Karriere zu machen, gar kein Privileg ist. Arbeiten ist eben meist nicht etwas was einen glücklich macht, sondern, vor allem in der entfremdeten Art (sorry, in einzelnen Punkten hatte Karl Marx schon mal recht), als z.B. Bürokrat oder Industriearbeiter, einfach nur sinnentleerte Maloche. Continue reading Der volkswirtschaftliche Schaden des Feminismus

Manipulation des Gehirns durch PUA

Dopamin

Das Zielerreichungs- oder Belohnungs-Hormon. Ermöglicht uns sich die Belohnung für ein erreichtes Ziel bildlich vorzustellen und motiviert damit sich auf den Weg zum Ziel zu machen und Risiken einzugehen. Mit der Dopamin-Ausschüttung im Gehirn fühlt man sich gut. Das „kleine“ Problem mit dem Dopamin ist, dass es uns süchtig macht. Dopamin wird z.B. beim Essen ausgeschüttet. Die Aussicht auf Dopamin treibt uns dazu an jagen zu gehen (in Urzeiten) und heutzutage arbeiten zu gehen. Die Probleme von Dopamin-Süchtigen sind z.B. Fettleibigkeit (weil man dauernd isst) oder das nervöse Warten auf die vielen ‘Likes‘ die man auf seinen Facebook Beitrag erwartet oder diverse Drogen und auch Sex. Das andere kleine Problem ist, dass wenn man nicht jagen oder arbeiten muss, um sein Essen oder seine ‘Likes‘ zu bekommen, das Motivationsmodul funktionslos wird.

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Jordan B. Peterson verstehen (Teil 2)

Peterson entwarf ein Model nach dem wir in der wirklichen Welt handeln. Er geht davon aus, dass selbst die präziseste Beschreibung der materiellen Wirklichkeit keine Handlungsanweisung an sich darstellt. Insbesondere wissenschaftliche Erkenntnisse können nie der Auslöser für eine menschliche Aktion oder gar moralisches Handeln sein. Vielmehr ist der Auslöser des menschlichen Handelns eine Funktion unseres Dopaminsystems im Gehirn. Wenn man also in einem Zustand ist den man als schlecht (bis zu unerträglich) empfindet, tut man etwas um in einen besseren (idealen) Zustand zu kommen. Falls das was man tut Erfolg hat, d.h. man kommt durch seine Aktionen in einen besseren Zustand, dann schüttet das Gehirn Dopamin (Neurotransmitter, auch Glückshormon genannt) aus und man fühlt sich gut/besser. Eine erfolgreiche Handlung bestätigt das im Hirn vorhandenen Weltbild; eine erfolglose Handlung lässt einen sein Weltbild leicht verändern; viele erfolglose Handlungen erschüttern das Weltbild und man fällt ins Chaos.

MapsOfMeaning

Bild aus „Maps of meaning: The architecture of belief“, 1999, Jordan B. Peterson, Seite 55 Continue reading Jordan B. Peterson verstehen (Teil 2)

Jordan B. Peterson verstehen (Teil 1)

Um sich in die Gedankenwelt des Psychologen Jordan B. Peterson einzuarbeiten muss man schon so an die 100 Stunden aufwenden und ggf. noch mal genauso viel Zeit um sein Buch „Maps of meaning“ halbwegs nachzuvollziehen, was ich bereits getan habe (derzeit bin ich dabei mir über 200h Robert Sapolsky reinzuziehen). Wer seine Quellen – Piaget, Jung, Nietzsche, Dostojewski, Solzhenitsyn, usw. – dazu noch lesen will ist die nächsten 20 Jahre beschäftigt (wozu meine Restlebenszeit nicht mehr reichen würde). Es mag verführerisch erscheinen mal drei 5 Minuten Videoclips auf YouTube von ihm anzuschauen und ihn danach zu beurteilen, aber das kann höchstens als Anregung dazu dienen, sich intensiver mit ihm zu beschäftigen.

Der Anlass für diese Serie war die ausufernde Diskussion unter einem einfachen Video repost von EvoChris. Natürlich sind die unverbesserlichen Neomarxisten gleich auf den Zug aufgesprungen (Juhuu, die Rechten sind dumm) und haben Peterson gleich mal zum bösen Rechten gestempelt. Einzig Kommentator (lh) blieb bei den Fakten und hat Peterson extensiv gehört bzw. gelesen. Continue reading Jordan B. Peterson verstehen (Teil 1)