Bananenrepublik USA

Ich lebe ja in einer sog. Bananenrepublik, und der Staat ist tiefenkorrupt (wie Danisch sagen würde). Es ist hier ganz normal, dass der jeweilige Amtsbewerber so um die 10 EUR an jeden Wähler verteilt, kurz vor der Wahl. Das Geld holt er sich nach der Wahl natürlich über Korruption bei öffentlichen Aufträgen wieder zurück. Doch im Unterschied zur USA ist das Wahlsystem hier relativ fälschungssicher. Jeder hat eine sog. Barangay(Wahlbezirk)-ID Karte, mit Foto und Unterschrift, die ca. 4 EUR kostet. Wer nicht in seinem Heimat-Wahlbezirk ist, kann gar nicht wählen. Und wer gewählt hat muss einen Finger in eine Tinte eintauchen, die sich erst nach 2-3 Tagen wieder vollständig abwaschen lässt. Die Auszählungen werden meist von Kassiererinnen gemacht, die können das und auch noch schnell. Kleine Betrügereien gibt’s natürlich trotzdem, aber die schlagen normalerweise nicht durch. Die sog. Demokraten in den USA behaupten, dass eine Identifikationskarte nicht zumutbar wäre, obwohl dies in armen 3.-Welt-Staaten jedem zumutbar ist.

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