Feminismus und kultureller Marxismus (Teil 2)

Der dehnbare Begriff des bösen Patriarchats kommt eher aus dieser Frankfurter Schule, als aus den feministischen Kreisen. Es wurde verbreitet, dass die traditionelle Familienstruktur, in der der Vater das Familienoberhaupt (Patriarch) ist und die Autorität in der Familie darstellt, das Hauptübel ist. Diese Struktur befördert, dass man

1. daran gewohnt ist Befehle zu geben und zu befolgen;
2. an eine Nation glaubt in der die politischen Führer die Regeln vorgeben, die jeder zu befolgen hat;
3. an eine höhere, von Gott vorgegebene Moral glaubt;
4. in einer Nation gewisse Ideale hochhält.

Diese Eigenschaften oder Verhaltensweisen wurden nun als „repressiv“ gebrandmarkt. Die Mittelklassen-Moralität wurde unterminiert. Sex vor der Ehe sollte normal werden; erst heiraten und dann Kinder kriegen wurde als repressiv für Frauen dargestellt. Jegliche Autorität, vom Vater, Lehrer, Beamten, jeglichen Führern soll man mit Misstrauen entgegentreten und ablehnen. Der neue Mensch soll persönliche Freiheit und radikalen Individualismus praktizieren, um niemals wieder in die Fänge der Nazis zu geraten. Sogenannte nationale Interessen seien immer gegen das Individuum gerichtet und abzulehnen.

Um diese Ideologie umzusetzen, war den Verfassern klar, dass dies nur über einige Generationen hinweg durch „Umschulung“ funktionieren kann. Angelehnt an „den langen Marsch“ von Mao sollte der lange Marsch durch die Institutionen angetreten werden. Zuerst mussten Lehrer an Schulen und Universitäten befördert werden, die mit Entnazifizierung und anderen Methoden dem patriarchalischen Rollenverständnis entgegenwirken. Diese konnten das Denken der jungen Menschen am einfachsten umformen. Weiter wurde in der Justiz dafür gesorgt, dass Freiheit und Individualismus höher zu werten sind als Verhalten die zuvor kriminalisiert waren (z.B. Paragraph 218).

Im Zuge dieser „Umschulung“ wurde eine ganz spezielle Indoktrination erfunden, die sich „political correctness“(PC) nennt. Da in Deutschland (und großen Teilen Europas) die Juden und „Zigeuner“ marginalisiert und verteufelt wurden, und dies zu den Exzessen der Konzentrationslager führte, hatte man leichtes Spiel solche Diskriminierungen aufzuzeigen und als Nazi-Gedankengut zu verteufeln. Politische Korrektheit hat ein Schwert und ein Schild. Das Schwert ist das Aufzeigen des (teilweise) angeblichen Leidens der marginalisierten Gruppen und Minderheiten. Also Schwarze, Juden, Schwule, andersartige Ausländer die nicht in die Kultur passen, Frauen, alle möglichen erfundenen „Gender“, haben immer Grund sich über alle realen und imaginären Benachteiligungen aufzuregen und dürfen immer fordern „gleichgestellt“ zu werden. Das Schild ist die Bezeichnung aller die dagegen argumentieren oder Bedenken anmelden als Rassist, Antisemit, Nazi, Schwulenhasser, Frauenhasser, Sexist, usw.

Mit dem Schild der PC wird ermöglicht jede Diskussion über die realen Verhältnisse oder Unangemessenheit der Forderungen abzuwürgen. Jeder der sich den Forderungen widersetzt ist per se ein Granatenarschloch und darf von der Presse durch den Dreck gezogen werden. Er begeht ein „thoughtcrime“ (1984, George Orwell). Mit dem Schwert, den Forderungen der ganzen sogenannten „Randgruppen“, kann man wunderbar Gesetze schaffen, neue Institutionen einrichten (wie Gleichstellungsbeauftragte usw.) und ganz allgemein die Bürokratie sagenhaft aufblähen. Dann sind wieder höhere Steuern notwendig, die Straßen können nicht repariert werden und die Schulgebäude verrotten.

Jedoch sind nicht nur die Bürger (vor allem Männer und Kinder) betroffen, sondern auch die Arbeitgeber. Durch Antidiskriminierungsgesetze müssen auch Firmen eine entsprechende Bürokratie einrichten und können sich nicht mehr frei entscheiden, wen sie einstellen oder mit welcher „bösen“ Firma sie Geschäfte machen. Das hat erhebliche finanzielle Auswirkungen und die meisten Firmen versuchen sich mit aller Macht solche Anschuldigungen vom Hals zu halten; die schmeißen auch einen Nobelpreisträger raus, wenn der Feminazi-Mob das so fordert.

Bisher scheint die Gesellschaft noch einigermaßen resistent gegen eine Revolution zu sein. Die Weltwirtschaftskrise von 2008 war bestimmt ein feuchter Traum der Neo-Marxisten. Jede große Krise ist für die ein Grund zu hoffen. Schuldenkrise, Wirtschaftskrise, Einwanderungskrise, Klimakrise, Energiekrise, usw., es besteht in naher Zukunft kein Mangel an Anlässen. Der Witz ist natürlich, dass eine echte Revolution keine Garantie dafür ist dass danach der Kommunismus eingeführt wird. Viel wahrscheinlicher ist, dass – wie in der Geschichte so oft – wieder ein totalitärer Polizeistaat mit darauffolgendem Krieg entsteht. Nach 9/11 hat sich die USA für einen stärkeren Polizeistaat und Krieg entschieden. Die Mini-Revolution von Occupy Wallstreet wurde mit Tränengas und Schlagstöcken locker niedergeschlagen. Die Angst der Menschen ist immer stärker als die Hoffnung.

Das Obige ist eine Darstellung aus meiner Sicht der Historie, mit dem Versuch nicht allzu viel zu bewerten. Es gibt andere Möglichkeiten dies zu tun wie z.B.

derhonigmannsagt

Allerdings halte ich von Spekulationen über jüdische Weltverschwörungen wenig bis gar nichts, genauso wie von NWO oder Illuminaten Gesabbel. Manche Dinge passieren einfach und man kann versuchen sich später zu erklären, warum und wie, aber solange man nichts beweisen kann rate ich von solchen Be-/Verschwörungen ab.

Eine etwas tendenziöse Beschreibung der Frankfurter Schule findet man hier:

metapedia

ansonsten hilft Google oder Wikipedia.

Weiter zu Teil 3

 

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3 thoughts on “Feminismus und kultureller Marxismus (Teil 2)

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