23 Lügen, die sie uns über den Kapitalismus erzählen

ist ein Buch aus dem Jahr 2010 des Wirtschaftswissenschaftlers Chang Ha-joon. Es ist eine unterhaltsam geschriebene und ohne spezielles Wirtschafts-Fachwissen lesbare Analyse vieler Aspekte der Neoliberalen Wirtschaftsordnung, die uns derzeit so große Probleme bereitet. Es de-mystifiziert die von der Presse und den Politikern unreflektiert nachgeplapperten Schlagworte der allgegenwärtigen Wirtschafts-Experten. Die Illusion einer freien Marktwirtschaft wird bloßgestellt; er zeigt auf dass wir einfach zu doof sind um dem freien Markt seinen Lauf lassen zu dürfen. Herr Chang sieht sich an, welche Volkswirtschaften erfolgreich gewachsen sind und zeigt auf, dass diese nicht von Ökonomen (oder Wirtschaftsweisen) sondern von Rechtsanwälten, Naturwissenschaftlern und Ingenieuren gestaltet wurden. Insbesondere die Ökonomen aus der Finanzbranche bekommen ihr Fett weg. Leider sind seine Vorschläge am Ende des Buches, wie man es besser machen könnte, nur halb-weit geworfen, zu diffus und für meinen Geschmack zu sozialistisch angehaucht. Weiterlesen 23 Lügen, die sie uns über den Kapitalismus erzählen

Club of Rome: Deine Mudda

Deren Credo heißt : Menschheit, bitte aussterben. Allen voran natürlich, wie immer bei diesen Feinden der Zivilisation, soll die Bevölkerung der Industrienationen aussterben. Also genau die Nationen, die solche „Leuchten“ wie Randers und Maxton (die Autoren) hervor gebracht hat und ihnen diese wiederholte Gehirnwichserei auch finanziert. Die haben in den 70’ern ja schon mal mit zur Klima-Hysterie beigetragen und die Auswirkungen dieser Hysterie machen uns bis heute zu schaffen. Da möchte man jedem der beiden zurufen: „Deine Mudda hätte uns mit der Null Kind Politik einen weiteren Links-Grün-Versifften Schwätzer erspart.“ Weiterlesen Club of Rome: Deine Mudda

Vox Day’s Alt Right in 16 points

Let’s turn the heat on right from the start: Vox Day announces this as a basis for a core Alt Right philosophy. Where is the philosophy in these 16 points? Where is the study of the fundamental nature of … anything … here? And 16 points? Come on. The ten commandments of the Alt Right overgrowing it’s numbering scheme? I don’t want to dismiss it just because it looks on the surface like a haphazardly thrown together list of n points about some en-vogue topic of the week in Huffpo or the like. But frankly, the whole thing could use some professional marketing intervention. Weiterlesen Vox Day’s Alt Right in 16 points

What does conservatism mean?

I try to shed light on the phenomenon that conservatives are politically rather inactive and are rarely seen demonstrating in the streets, throwing stones at police. They are no activists, brawling and screaming for change, nor do they subvert schools and editors boards in order to force their ideology onto everyone. Today’s conservatives have no holy books, no bible, no “Das Kapital” or “Mein Kampf” as dogmatic reference for their ideas and beliefs. They generally want to preserve the social conditions that have proven to be successful and are critical about social changes, until a change has been tried and tested to be a majority approved advancement. Conservatives trust the historical continuity of a society. Small gradual advancements are acceptable if they balance out the considerations of traditions and the new (often technological) framework. Healthy change must be for the benefit of the many, not for the benefit of the few and to the detriment of the many. They are neither regressive nor progressive and favor stability. Weiterlesen What does conservatism mean?

Was heißt denn konservativ? [1/2]

Ich versuchte das Phänomen zu beschreiben, dass Konservative kaum politisch aktiv sind und schon gar nicht Steine werfend demonstrieren. Sie sind auch nicht unter den Aktivisten zu finden, die laut brüllend Änderungen fordern oder Schulen und Redaktionen unterwandern um ihre Ideologie zu verbreiten, bzw. durchzusetzen. Heutige Konservative haben keine heiligen Schriften, keine Bibel, kein „Das Kapital“ oder „Mein Kampf“ dem sie dogmatisch anhängen. Sie möchten Zustände die sich bewährt haben erhalten und stehen Änderungen kritisch gegenüber, bis sich herausstellt, das der geänderte Zustand besser ist als der bewährte Zustand. Konservative vertrauen auf die historische Kontinuität einer Gesellschaft. Sukzessive kleine Verbesserungen werden akzeptiert, wenn sie die Traditionen genau so wie die neuen (meist technologischen) Rahmenbedingungen gleichermaßen berücksichtigen. Sie sind weder einseitig rückwärts noch einseitig vorwärts gewandt. Weiterlesen Was heißt denn konservativ? [1/2]

Was heißt denn konservativ? [2/2]

Zweiter Grundsatz des konservativen Weltbilds ist auf die Weisheit der Vorfahren zu vertrauen. Das ist nicht ein „das haben wir immer schon so gemacht“, was man in Büros und Werkstätten von älteren Mitarbeitern manchmal hört. Dort ist es i.d.R. auch nicht angebracht, denn Technologie und Arbeitsprozess können sich sehr schnell ändern und geistige Flexibilität ist gefragt. Es bezieht sich auf soziales Miteinander und das Recht; dort wissen Konservative dass man Änderungen nur langsam und bedächtig einführen kann. Eine Verordnung oder Konvention, die seit Jahrhunderten existiert, kann man nicht einfach mal streichen oder ändern, nur weil sich die Mode oder der Zeitgeist das gerade so wünscht. Weiterlesen Was heißt denn konservativ? [2/2]

Der moralische Superioritäts-Komplex

Es geht mir immer mehr auf den Keks wie die Linken jeglicher Couleur ihren Progressivismus damit begründen, dass alleine sie für eine gerechtere, moralisch bessere Gesellschaft eintreten. Den konservativen oder diffus „rechten“ Kräften wird grundsätzlich unmoralisches Verhalten unterstellt, oder zumindest abgesprochen positive humanistische Veränderungen zu wollen. Das ist mir gerade beim jüngsten Artikel im Blog Jungs & Mädchen aufgefallen. Weiterlesen Der moralische Superioritäts-Komplex

Immunisierungsstrategie

Der Betreiber des Blogs Geschlechterallerlei (Link fehlt absichtlich) war der Meinung, dass man zur Teufelsaustreibung brauner Seelen, den Begriff „kultureller Marxismus“ nochmals zeremoniell ersäufen müsste. Im Stile der Juridicum aquae frigidae soll die böse Hexe am besten ersaufen, indem man sie ins Wasser wirft und das Seil mit dem Schild „Beweis“ am Geländer festzurrt. Das Schild „Beweis“ ist mit deren Blogeintrag zwar geliefert, aber der Inhalt fehlt. Da – ist – wirklich – gar – nichts. Der Text ist pure Immunisierungsstrategie.

Im Stile publizistischer Hexenprozesse a la Gina-Lisa wird gefordert: Weiterlesen Immunisierungsstrategie