Arsch hoch zur Wahl

Oder es heisst in Zukunft: Arsch hoch zum Gebet !111

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4 Tage ohne Internet

So wirklich ganz ohne, nicht nur gaaaaanz langsam (was des öfteren mal hier vorkommt), sondern NULL Komma Nischt. Der ISP behauptete einen Controller hat’s verbraten, naja, ich will jetzt nicht wieder näher nachfragen, da werd ich eh nur angelogen. Nach über 10 Jahren hier würde ich sagen der typische Grund für so ein Totalversagen ist ein gefährlicher lokaler Virus: Allgemein grassierende Unfähigkeit.

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Darwins Prüfung

Das ist wie eine biblische Gottesprüfung, nur dass sie im Gewand von ‘Mutter’ Natur daher kommt.

Seit meinem allerersten Artikel auf diesem Blog argumentiere ich ja, dass sich Frauen mal überlegen sollten, ob diese fanatische Fokussierung auf Ausbildung und Arbeit wirklich zivilisations- und arterhaltend ist. Inzwischen wird jemand nur noch als progressiv angesehen, wenn man das Kinderkriegen und -aufziehen möglichst anderen überlässt, wenn man dem Fremden den Vorzug gibt gegenüber den Freunden und Verwandten, und wenn man sich auf die Ausnahmen und Minoritäten konzentriert anstatt das Leben der überwiegenden (normalen) Mehrheit zu verbessern.

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Jordan B. Peterson verstehen (Teil 2)

Peterson entwarf ein Model nach dem wir in der wirklichen Welt handeln. Er geht davon aus, dass selbst die präziseste Beschreibung der materiellen Wirklichkeit keine Handlungsanweisung an sich darstellt. Insbesondere wissenschaftliche Erkenntnisse können nie der Auslöser für eine menschliche Aktion oder gar moralisches Handeln sein. Vielmehr ist der Auslöser des menschlichen Handelns eine Funktion unseres Dopaminsystems im Gehirn. Wenn man also in einem Zustand ist den man als schlecht (bis zu unerträglich) empfindet, tut man etwas um in einen besseren (idealen) Zustand zu kommen. Falls das was man tut Erfolg hat, d.h. man kommt durch seine Aktionen in einen besseren Zustand, dann schüttet das Gehirn Dopamin (Neurotransmitter, auch Glückshormon genannt) aus und man fühlt sich gut/besser. Eine erfolgreiche Handlung bestätigt das im Hirn vorhandenen Weltbild; eine erfolglose Handlung lässt einen sein Weltbild leicht verändern; viele erfolglose Handlungen erschüttern das Weltbild und man fällt ins Chaos.

MapsOfMeaning

Bild aus „Maps of meaning: The architecture of belief“, 1999, Jordan B. Peterson, Seite 55 Continue reading Jordan B. Peterson verstehen (Teil 2)

Jordan B. Peterson verstehen (Teil 1)

Um sich in die Gedankenwelt des Psychologen Jordan B. Peterson einzuarbeiten muss man schon so an die 100 Stunden aufwenden und ggf. noch mal genauso viel Zeit um sein Buch „Maps of meaning“ halbwegs nachzuvollziehen, was ich bereits getan habe (derzeit bin ich dabei mir über 200h Robert Sapolsky reinzuziehen). Wer seine Quellen – Piaget, Jung, Nietzsche, Dostojewski, Solzhenitsyn, usw. – dazu noch lesen will ist die nächsten 20 Jahre beschäftigt (wozu meine Restlebenszeit nicht mehr reichen würde). Es mag verführerisch erscheinen mal drei 5 Minuten Videoclips auf YouTube von ihm anzuschauen und ihn danach zu beurteilen, aber das kann höchstens als Anregung dazu dienen, sich intensiver mit ihm zu beschäftigen.

Der Anlass für diese Serie war die ausufernde Diskussion unter einem einfachen Video repost von EvoChris. Natürlich sind die unverbesserlichen Neomarxisten gleich auf den Zug aufgesprungen (Juhuu, die Rechten sind dumm) und haben Peterson gleich mal zum bösen Rechten gestempelt. Einzig Kommentator (lh) blieb bei den Fakten und hat Peterson extensiv gehört bzw. gelesen. Continue reading Jordan B. Peterson verstehen (Teil 1)

Die neuen Ausbeuter

Ausbeutung oder Exploitation ist uns vor allem aus der marxistischen Theorie ein Begriff, auch wenn er schon viel früher in Bezug auf Egoismus, Kriegsbeute, Naturressourcen, Zinsen usw. benutzt wurde. Marx und Engels fokussierten den Begriff auf die Ausbeutung der Arbeiterklasse (des Proletariats) im Kapitalismus. Das ist eine valide Betrachtung, vor allem wenn das Kapital in wenigen Händen ist und die politische Machtstruktur einseitig nur die Inhaber unterstützt. Continue reading Die neuen Ausbeuter

Freiheit ‘nein danke’ oder RV, PV, KV, AV und Hartz abschaffen

Im Rahmen des 9/11 Anschlags wurde die alte Frage wieder aufgebohrt, was wichtiger ist: Freiheit oder Sicherheit. Die Gründerväter der USA hatten das eigentlich schon beantwortet. Freiheit vor einem potentiell totalitären Staat ist wichtiger, und deshalb hat man von Anfang an die Möglichkeiten staatliche Gewalt auszuüben stark eingeschränkt. Für seine Sicherheit ist man selbst verantwortlich, deshalb durfte auch jeder Waffen haben. Wohlgemerkt, das war mal so. Heute haben sich die Verhältnisse fast umgekehrt, denn der Staat wird für die Sicherheit verantwortlich gemacht, wobei dieser dann die Freiheiten für den Normalbürger erheblich einschränkt. Letzteres ist eine Zeit lang akzeptabel, wenn es denn eine dramatische Bedrohungslage gibt, die so etwas rechtfertigt. Die Bedrohung ist aber nicht dauerhaft, und dann muss man das Abhören, das Datensammeln, das Kontrollieren eben wieder zurückfahren, um die maximal mögliche Freiheit wieder her zu stellen. Continue reading Freiheit ‘nein danke’ oder RV, PV, KV, AV und Hartz abschaffen

Liberal Conservatism

After the Charlottesville debacle, the alt-Right tries to re-brand itself, tries to exclude fringe factions by defining some parts to be not on the right at all, and struggles to define what the alt-Right is after all. If there was anything to be gained by this “Unite the Right” rally, it is that there is no such thing as a united right. One thing has become clear to me in the last year of watching the discussions (of mostly low intellectual value) in various alt-Right circles. That thing is that there is no sound philosophical groundwork behind any of these rather small fringe groups. Continue reading Liberal Conservatism