Der Verlust der Zukunft

Ein Punkt, an dem sich Menschen von praktisch allen Tieren unterscheiden ist, die Zukunft entdeckt zu haben. Damit meine ich nicht die immer wiederkehrende Zukunft, wie Tag/Nacht, Gezeiten, oder die Jahreszeiten. Ich meine die gestaltbare, änderbare Zukunft. Continue reading Der Verlust der Zukunft

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Der volkswirtschaftliche Schaden des Feminismus

Danisch hat sich ein paar Gedanken über Frauenförderung und Volkswirtschaft gemacht, und aufgezeigt, dass sich die utopistische Hypothese der Feministinnen mit den Lebensentscheidungen der Frauen nicht verträgt. Das liegt an rationalen Entscheidungen der Massen an Frauen, die sich zwar eine hochwertige Ausbildung sichern, aber kein Lebensziel darin sehen, zu malochen bis sie tot umfallen.

Sogar Uepsi hat mal wieder einen lesenswerten Beitrag geschrieben, in dem er aufzeigt, dass das von Feministinnen dem Patriarchat angekreidete ‘Privileg’ arbeiten zu gehen und Karriere zu machen, gar kein Privileg ist. Arbeiten ist eben meist nicht etwas was einen glücklich macht, sondern, vor allem in der entfremdeten Art (sorry, in einzelnen Punkten hatte Karl Marx schon mal recht), als z.B. Bürokrat oder Industriearbeiter, einfach nur sinnentleerte Maloche. Continue reading Der volkswirtschaftliche Schaden des Feminismus

The inquisition gets reinstated in Canada

If anyone listened to the debates about Bill C16 and heard what Jordan Peterson and Gad Saad had to say about the tyrannical nature of such a law as well as the many unintended side effects, you now have proof that what these two super smart guys said is currently playing out in real life. A teaching assistant named Lindsay Shepherd played an internet-TV clip of Jordan Peterson debating the gender pronoun issues with two other people and a moderator. You know, little Lindsay is only 22 and still believes in the free marketplace of ideas. She seems to have no idea what kind of country she’s living in these days. Continue reading The inquisition gets reinstated in Canada

Mythos Braindrain

Ein gängiges, angeblich menschenfreundliches, Argument von vielen Konservativen (oder Nicht-Linken) Immigrationsgegnern, sowie von Linken Befürwortern ungeregelter Immigration ist, dass man mit dem Zulassen von Immigration nach Australischem/Kanadischem Modell (strikte Auswahl hoch qualifizierter Kandidaten) den 3. Welt Ländern ihre wenigen Hochintelligenten stiehlt. Diese Drittweltländer bräuchten doch ihre geistige Elite selbst, um sich aus ihrer Armut zu befreien und irgend wann mal genauso erfolgreich zu werden wie die westlichen Staaten. Dieses Argument ist an Scheinheiligkeit und Dummheit kaum zu überbieten. Continue reading Mythos Braindrain

Jordan B. Peterson verstehen (Teil 2)

Peterson entwarf ein Model nach dem wir in der wirklichen Welt handeln. Er geht davon aus, dass selbst die präziseste Beschreibung der materiellen Wirklichkeit keine Handlungsanweisung an sich darstellt. Insbesondere wissenschaftliche Erkenntnisse können nie der Auslöser für eine menschliche Aktion oder gar moralisches Handeln sein. Vielmehr ist der Auslöser des menschlichen Handelns eine Funktion unseres Dopaminsystems im Gehirn. Wenn man also in einem Zustand ist den man als schlecht (bis zu unerträglich) empfindet, tut man etwas um in einen besseren (idealen) Zustand zu kommen. Falls das was man tut Erfolg hat, d.h. man kommt durch seine Aktionen in einen besseren Zustand, dann schüttet das Gehirn Dopamin (Neurotransmitter, auch Glückshormon genannt) aus und man fühlt sich gut/besser. Eine erfolgreiche Handlung bestätigt das im Hirn vorhandenen Weltbild; eine erfolglose Handlung lässt einen sein Weltbild leicht verändern; viele erfolglose Handlungen erschüttern das Weltbild und man fällt ins Chaos.

MapsOfMeaning

Bild aus „Maps of meaning: The architecture of belief“, 1999, Jordan B. Peterson, Seite 55 Continue reading Jordan B. Peterson verstehen (Teil 2)

Jordan B. Peterson verstehen (Teil 1)

Um sich in die Gedankenwelt des Psychologen Jordan B. Peterson einzuarbeiten muss man schon so an die 100 Stunden aufwenden und ggf. noch mal genauso viel Zeit um sein Buch „Maps of meaning“ halbwegs nachzuvollziehen, was ich bereits getan habe (derzeit bin ich dabei mir über 200h Robert Sapolsky reinzuziehen). Wer seine Quellen – Piaget, Jung, Nietzsche, Dostojewski, Solzhenitsyn, usw. – dazu noch lesen will ist die nächsten 20 Jahre beschäftigt (wozu meine Restlebenszeit nicht mehr reichen würde). Es mag verführerisch erscheinen mal drei 5 Minuten Videoclips auf YouTube von ihm anzuschauen und ihn danach zu beurteilen, aber das kann höchstens als Anregung dazu dienen, sich intensiver mit ihm zu beschäftigen.

Der Anlass für diese Serie war die ausufernde Diskussion unter einem einfachen Video repost von EvoChris. Natürlich sind die unverbesserlichen Neomarxisten gleich auf den Zug aufgesprungen (Juhuu, die Rechten sind dumm) und haben Peterson gleich mal zum bösen Rechten gestempelt. Einzig Kommentator (lh) blieb bei den Fakten und hat Peterson extensiv gehört bzw. gelesen. Continue reading Jordan B. Peterson verstehen (Teil 1)

Heulsuse mit Master-Abschluss

Gerade habe ich einen Zeit.de Artikel gelesen, und weil der so gruselig schön war, muss ich jetzt mal einen Kommentar dazu schreiben.

Die Heulsuse hat eine Ausbildung zum Grafikdesigner gemacht. Das ist eine 2-3 jährige künstlerische Ausbildung, in der man im Wesentlichen lernt, wie man am Computer Bilder zeichnet.

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The SJW degree in Freiburg, Germany

The link came to my attention via:

http://www.danisch.de/blog/2017/06/12/man-kann-jetzt-wissenschaftsleugnung-und-linkssein-auf-bachelor-studieren/

University website:

https://www.ucf.uni-freiburg.de/liberal-arts-and-sciences/curriculum

First, you should know that university education in Germany is basically “free”. The student has to pay a registration fee of 150 EUR per semester, which adds up to 1,200 EUR (roughly 1,300 USD) over the 4 year course. Each student has to cover his living expenses by himself. Non-European (Non-EU-Memberstates) students have to pay up to 10 times more, but there are plenty of exceptions, and even these higher fees don’t cover the universities expenses. So, the whole shenanigans are tax payer funded.

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