Darwins Prüfung

Das ist wie eine biblische Gottesprüfung, nur dass sie im Gewand von ‘Mutter’ Natur daher kommt.

Seit meinem allerersten Artikel auf diesem Blog argumentiere ich ja, dass sich Frauen mal überlegen sollten, ob diese fanatische Fokussierung auf Ausbildung und Arbeit wirklich zivilisations- und arterhaltend ist. Inzwischen wird jemand nur noch als progressiv angesehen, wenn man das Kinderkriegen und -aufziehen möglichst anderen überlässt, wenn man dem Fremden den Vorzug gibt gegenüber den Freunden und Verwandten, und wenn man sich auf die Ausnahmen und Minoritäten konzentriert anstatt das Leben der überwiegenden (normalen) Mehrheit zu verbessern.

Eine Steigerung der Weltbevölkerung von 1 Milliarde (anno 1800) auf jetzt ca. 7 und bald 9-11 Milliarden erhöht den biologischen Stress und auch den zivilisatorischen Stress. Die technologischen Maßnahmen die das ermöglichten stressen das Ökosystem der Erde, neben dem nicht regenerierbaren Verbrauch von Rohstoffen (wie Öl, Gas, Kohle). Ich rede hier nicht den Klimareligiösen das Wort, ich sage nur dass das System Erde zehntausende bis Millionen Jahre braucht um diese o.g. Rohstoffe zu erzeugen, wir sie aber innerhalb weniger Jahrzehnte oder Jahrhunderte dezimiert haben. Es gibt also gute Gründe das Bevölkerungswachstum zu stoppen oder sogar eine Zeit lang negativ werden zu lassen, aber eben nicht so wie der Club of Rome das vorgesehen hat.

Jetzt gibt es zwei Richtungen in die das gehen könnte. Zum einen könnten die weniger fertilen Gruppen (die europäischen Weißen und die hellhäutigen Nordasiaten) mittelfristig aussterben und den fertilen Gruppen (vor allem Schwarzafrikaner) das Feld überlassen. Da sich die fertilen Gruppen im IQ Bereich von 70-85 (Mittelwert) befinden ist von denen nicht zu erwarten, dass sie unsere bisher errungenen technologischen Maßnahmen verbessern oder gar erhalten können. Unter diesen Voraussetzungen hätte Thomas Robert Malthus (1766-1834) recht und eine exponentiell wachsende Bevölkerung wäre durch das nur lineare Wachstum der landwirtschaftlichen Produktion begrenzt (d.h. ein Bevölkerungsüberschuss würde einfach wegsterben). Man müsste Malthus heutzutage etwas modifizieren, denn selbst bei durchschnittlich weniger intelligenten Gruppen findet eine allmähliche Innovation statt. Andererseits sieht man in Ländern mit sehr begrenzter Agrarfläche (wie China), dass ein explosives Bevölkerungswachstum durch politische Maßnahmen gestoppt werden kann und muss.

Die andere Richtung wäre, dass sich die weniger fertilen Gruppen abschotten und die fertilen Gruppen ihrem malthusianischen Schicksal überlassen. In der Praxis sähe das so aus, dass der Westen und Nordasien (die Länder mit hohem Durchschnitts-IQ) ihre Grenzen dicht machen, und weder Entwicklungshilfe, noch Technologietransfer an die fertilen Gruppen erlauben. Dann könnten die Industrieländer ihre Fertilität durch Anreize steuern und wären nicht mehr mit der Bevölkerungsexplosion der sog. 3. Welt Staaten konfrontiert. Das Ganze hat natürlich den unangenehmen Stallgeruch der Eugenik, was dann gleich zu Nazi-Gekreische links-grün verprellter Dumpfbacken führt. Wahlweise wird statt Eugenik auch Sozialdarwinismus oder Biologismus als rhetorisches Kampfmittel für politische Zwecke eingesetzt. Es gibt auch Argumente, dass sich eine Gruppe, deren Reproduktionsrate deutlich unter das Erhaltungsniveau (also ca. 2,1 Kinder pro Frau) abgesunken ist, bisher nie wieder davon erholt hat, d.h. ausgestorben ist. Das Argument hinkt natürlich, weil man (wie Malthus) die stattfindende technische Innovation ignoriert.

Eine Vorhersage, welche der beiden Richtungen eingeschlagen wird, ist schwierig. Wenn man sich den derzeitigen Zustand der westlichen Gesellschaften ansieht, wie dumm und links-grün und sozial-religiös die ihren eigenen Untergang bejubeln, dann werden die fertilen Gruppen mühelos gewinnen. Die Nordasiaten schotten sich schon ab und mit Trump in den USA ist das Thema zumindest wieder auf der Tagesordnung. Da ich ja längere Zeit in China gelebt habe weiß ich, dass dort die Themen Eugenik, Sozialdarwinismus oder ‘Biologismus’ nicht in den Nazi-Keller verdammt wurden, sondern recht offen diskutiert werden. Die nordasiatischen Kulturen sind im Vergleich zu Europa und den Nordamerikanern sehr rassistisch; und selbst in Südostasien ist offener Rassismus (in positiven wie negativen Ausprägungen) gar kein gesellschaftliches Tabu.

Die Problematik für die weniger fertilen Gruppen verschärft sich noch durch eine kleine Gruppe von Superinnovativen, die durch höhere Automatisierung den Normal- und Minderintelligenten in der eigenen Bevölkerung praktisch die Existenzgrundlage entzieht. In wenigen Jahrzehnten wird es für Leute mit nur zweistelligem IQ in den westlichen und nordasiatischen Gesellschaften gar keinen wirtschaftlichen Verwendungszweck mehr geben. Die wären (noch mehr als heute) nur noch Verbraucher und Sozialhilfeempfänger und würden mit 0% als Erzeuger von Leistungen zu Buche schlagen. Es ist für mich unvorstellbar dass eine solche Gesellschaft überlebensfähig wäre.

Meine Prognose für das Jahr 2117 ist so:

  • 90% der Weltbevölkerung ist dunkelhäutig, hat einen mittleren IQ von ca. 70-85, und steckt in der Malthusianischen Falle.
  • 9,9% der Weltbevölkerung ist ein Mischmasch an Hautfarben mit einem Durchschnitts-IQ von knapp unter 100. Diese leben in den agrarwirtschaftlich schwierigsten Gebieten wie Kanada, Nordeuropa, Russland, Nordasien, weil sie dort nicht verdrängt werden.
  • Ca. 0,1% der Weltbevölkerung hat sich in wenigen ‘Inseln der Glückseligen’ abgeschottet (wie z.B. Schweiz, Singapur, usw.), ist extrem rassistisch und sozialdarwinistisch, und ist dem Rest der Welt technologisch derart überlegen, dass jeder Kampf gegen sie zur totalen Vernichtung führt. Falls die keinen anderen Planeten zum Leben finden werden sie nochmals 100 Jahre später wie die Legende von Atlantis erscheinen.

Was meint Ihr was passieren wird?

PS: Die Peterson Reihe unterbreche ich erst mal bis nach der BT-Wahl. Meine Blogstatistik zeigt mir an, dass das Interesse minimal ist.

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10 thoughts on “Darwins Prüfung

  1. Echt jetzt? Es gibt an so interessanten Themen wenig Interesse? Das ist echt ziemlich naja armselig für die Deutschen. Solche Themen haben wir ja, zwar oberflächlich aber dennoch, in der Schule besprochen. Natürlich eher aus “linker” Sicht aber man kann sich dann ja privat weiterhin schlau machen. Die Schule ist ja nur die “Inspiration”. In so fern wundert es mich, dass diese Themen hier anscheinend nicht so wirklich angenommen werden.

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  2. Es sieht danach aus, daß sich die Europäer immer weiter zurückziehen. Vor 50 Jahren gehörte uns noch das ganze Land. Dann kamen immer mehr und immer größere No go Zonen. Irgendwann ist der größte Teil des Landes eine riesige No go Zone. Die verbliebenen Europäer, soweit mit Intelligenz und technischer Expertise gesegnet (Ingenieure, Ärzte usw.) und dadurch reich, sitzen dann in Gated Communities. Die Überwachungstechnik wird immer weiter aufgerüstet, weil wir nur so der Übermacht und Brutalität entgegentreten können. Zwischen den Communities kann man nur in speziell gesicherten Transitcorridoren hin und her fahren oder fliegen. Das halte ich für das wahrscheinlichste Szenario.

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  3. Teil II: Die weniger Tüchtigen/Qualifizierten/Erfolgreichen (SPD- und Linke-Wähler) werden nach dem unvermeidlichen Zusammenbruch des Sozialstaats gnadenlos verarmen bis hin zu totaler Verelendung. Ein paar, die unverzichtbare Hilfstätgkeiten ausführen, werden ein gewisses Maß an Sicherheit und Wohlstand bekommen. Bis hierher entspricht es ungefähr der Lage in Ländern wie Brasilien oder Südafrika, mit einigen Abweichungen nach oben oder unten. Jetzt kommt aber noch die Rolle des Islam hinzu, der in einigen Jahrzehnten unangefochtene Staatsreligion sein wird, wenn nicht sehr bald ein umfassendes Rollback einsetzt. Die neuen Herren (Türken und Araber) werden den Experten in den Gated Communities gewisse Freiheiten zugestehen (Schweinefleisch, Wein, Bikinis, Kirchen), da sie benötigt werden für den Lebensstandard der neuen Herren. Die Frage ist, ob diese privilegierten Experten unter diesen Bedingungen noch technische Innovationen, wissenschaftliche und künstlerische Leistungen vollbringen können. Vielleicht. Ein Blick nach Südamerika und Südafrika macht mich da aber skeptisch.

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  4. Von wegen Bevölkerungswachstum hab ich letztens von einem “child Peak” gehört…also dass sich etwa ab 2030 das Wachstum der Weltbevölkerung ins negative dreht. Ansonsten wäre eine hypothetische Berechnung vielleicht nicht schlecht…du hast das ja mehr so aus dem Gefühl gemacht, nehmen ich an

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